Superfood ohne Superfans

Heidelbeeren will keiner mehr pflücken - doch warum eigentlich?

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Obwohl sie so gesund sind, werden sie verschmäht: Heidelbeeren werden immer seltener von Privatpersonen geerntet. Doch was ist der Grund dafür?

Das Interesse, Heidelbeeren selbst zu pflücken, hält sich in Grenzen. Bei Erdbeeren ist das beispielsweise nicht der Fall. Doch was ist der Grund für diese Entwicklung?

Eine Antwort gibt Arno Süssmann vom Forstamt Burgwald im hessischen Waldeck-Frankenberg. Seine Erklärung: Frauen, die früher mit ihren Kindern zum Pflücken kamen, sind inzwischen zu alt oder gar tot.

Die Landfrauenbezirksvereine Frankenberg und Korbach haben ähnliche Beobachtungen gemacht. Der Trend, Heidelbeeren selbst zu ernten, sei irgendwann in den 1990er-Jahren abgeebbt. Doch warum gibt es heute kaum noch Interesse? Elke Jäger von den Landfrauen in Waldeck erklärt: "Die jüngeren Frauen sind berufstätig und haben dafür keine Zeit. Sie greifen oft auf Tiefkühlkost zurück."

Die Heidelbeere gibt es außerdem fast das ganze Jahr über im Einzelhandel zu kaufen. Wozu sollte man sich da die Mühe machen und die Beeren in Handarbeit selbst ernten?

Warum die Heidelbeere heute als sogenanntes Superfood gilt und was man selbst ganz schnell und einfach aus Heidelbeeren zubereiten kann, erfahren Sie bei den Kollegen von HNA.de

Aufgepasst: So pflanzen Sie einen Apfelbaum richtig an.

Spalierobst in den Garten setzen

So sehen typische Birnenbäume nicht aus: Spalierobst lässt sich in vielen verschiedenen Wuchsformen erziehen. Foto: Isabelle van Groeningen
So sehen typische Birnenbäume nicht aus: Spalierobst lässt sich in vielen verschiedenen Wuchsformen erziehen. Foto: Isabelle van Groeningen © Isabelle van Groeningen
Heinrich Beltz ist Fachbuchautor und arbeitet an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Bad Zwischenahn (Niedersachsen). Foto: BLV/Heinrich Beltz
Heinrich Beltz ist Fachbuchautor und arbeitet an der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Bad Zwischenahn (Niedersachsen). Foto: BLV/Heinrich Beltz © BLV/Heinrich Beltz
Gut macht sich Spalierobst an Mauern. Foto: BLV/Heinrich Beltz
Gut macht sich Spalierobst an Mauern. Foto: BLV/Heinrich Beltz © Heinrich Beltz
Spalierobst kann unterschiedene Formen annehmen: Bei waagrechten oder schrägen Palmetten wachsen mehrere Zweige aus dem Stamm. Foto: BLV/Heinrich Beltz
Spalierobst kann unterschiedene Formen annehmen: Bei waagrechten oder schrägen Palmetten wachsen mehrere Zweige aus dem Stamm. Foto: BLV/Heinrich Beltz © Heinrich Beltz
Spalierobst aus Töpfen kann das ganze Jahr über gepflanzt werden. Doch je früher die Bäume vor dem neuen Austrieb im Frühjahr gepflanzt werden, desto besser wachsen sie an. Foto: BLV/Heinrich Beltz
Spalierobst aus Töpfen kann das ganze Jahr über gepflanzt werden. Doch je früher die Bäume vor dem neuen Austrieb im Frühjahr gepflanzt werden, desto besser wachsen sie an. Foto: BLV/Heinrich Beltz © BLV/Heinrich Beltz

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