Eisenhut und Küchenschelle

Kaltkeimer zuerst im Warmen aussäen

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Eisenhut braucht in eine frostige Umgebung, um keimen zu können. Foto: Patrick Pleul

Manche mögen es warm - und dann kalt: So geht es den Kaltkeimern unter den Pflanzen. Man sät sie am besten im Warmen aus. Später wollen sie jedoch in die Winterkälte.

Offenburg (dpa/tmn) - Schlüsselblumen, Eisenhut und Küchenschelle sind etwas eigen. Sie gehören zu einer Gruppe von Pflanzen, die für einige Zeit in frostiger Umgebung sein müssen, um keimen zu können. Man könnte das mit einer kalten Dusche am Morgen zum Aufwachen vergleichen.

Bevor diese sogenannten Kaltkeimer aber in den Frost kommen, sollte man sie im Warmen aussäen, raten die Experten der Zeitschrift "Mein schöner Garten". Die Saatschalen werden für etwa zwei Wochen an einem Platz bei 18 bis 20 Grad gehalten. Die Erde sollte gleichmäßig feucht bleiben, damit die Samen quellen. Anschließend setzt man die Samen samt der Schalen ins Freie, damit die kalte Witterung auf sie einwirken kann.

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