Offiziell! Bayern-Star verlängert Vertrag - Salihamidzic-Aussage überrascht

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Diese zwei Projekte werden bald fertig

Stadt will kleinere Wohnungen ohne Barriere-Freiheit bauen

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München - Platz ist in der kleinsten Hütte! Jetzt sollen die Hütten noch kleiner werden. Denn: Der Platz in München ist knapp. Erklärtes Ziel der Stadt sind 8500 neue Wohnungen im Jahr!

Das ist ambitioniert, denn auch die städtischen Wohnungsbauer Gewofag und GWG hinken den Erwartungen hinterher. Im März erst hatte die SPD ein Antragspaket geschnürt – unter anderem ging es um mehr Geld für die städtischen Wohnungsbauer. Nun will die SPD den Wohnungsbau weiter ankurbeln – zum Beispiel mit mehr kleineren Wohnungen!

Dazu gibt es jetzt fünf neue Anträge. Unter anderem fordern die Sozialdemokraten weniger barrierefreie Wohnungen. Die soll es freilich nach wie vor geben. Aber man müsse nicht alle Neubauten vorsorglich komplett behindertengerecht errichten. Denn diese Wohnungen sind im Schnitt sieben bis zehn Prozent größer als herkömmliche, sagte Stadtrat Christian Amlong. „Baut man nur die Hälfte der Wohnungen barrierefrei, spart man auf jeder Fläche bis zu fünf Prozent Platz ein.“ Auf diesem könnten dann zusätzliche herkömmliche Wohnungen entstehen!

Und gebaut werden sollen mehr kleinere Wohnungen. Die Nachfrage nach bezahlbaren Ein-Zimmer-Apartments steige, nicht nur durch Studenten. Gerade für Menschen, die nur zeitweise in der Stadt sind, reichten Wohnungen von 20 bis 30 Quadratmetern aus. Solche Apartmenthäuser entstehen etwa an der Thiersch- oder Dachauer Straße.

„Baut man nur die Hälfte der Wohnungen barrierefrei, spart man bis zu fünf Prozent Platz ein“, sagt Christian Amlong, Wohnungsbau-Experte der SPD.

Verzichten könne man auch auf immense Grünflächen bei Neubauten, insbesondere, wenn Parks oder die Isar in der Nähe sind. Amlong nannte das Osramgelände nahe den Isarauen. „Jetzt planen wir eine Wiese, auf der dann vereinzelt Häuser stehen“, sagt Fraktions-Chef Alexander Reissl. Lieber dichter bauen! Das will die SPD demnächst untersuchen. Ihr Wunsch ist auch ein schlankeres Regelwerk. Es könne nicht sein, dass die Stadt im Grundbuch Sicherungen eintragen muss, wenn sie GWG oder Gewofag Grundstücke überlässt. „Da gibt man Geld für den Notar aus, obwohl die Stadt ja Kontrolle über die Wohnbaugenossenschaften hat“, so Amlong. „Das ist aberwitzig!“

Die tz zeigt hier zwei Projekte, wie und wo jetzt schon neuer Wohnraum geschaffen wird:

Sascha Karowski

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