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Mit diesen Tipps bauen Sie ganz einfach Lauch im Garten an

Lauch kann zahlreichen Gerichten beigefügt werden.
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Lauch kann zahlreichen Gerichten beigefügt werden.

Sie wollten schon immer Mal Lauch im eigenen Garten anpflanzen? Wir haben Tipps, wie der Anbau gelingt und Sie das ganze Jahr über Porree ernten können.

  • Lauch ist ein gesundes Gemüse, das sich hervorragend in Ihrem Garten macht.
  • Die Kulturdauer ist recht lang, aber Ihre Geduld zahlt sich aus.
  • Mit dem richtigen Standort und guter Pflege ernten Sie das ganze Jahr über Lauch.

Lauch, auch als Porree bekannt, findet sich als leckeres Schmankerl in zahlreichen Gerichten wieder und ist obendrein gut für die Gesundheit: Das Wurzelgemüse enthält eine Vielzahl von Vitaminen, Mineralstoffen sowie Spurenelementen und soll das Immunsystem anregen und sich positiv auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Zudem wird ihm eine antibiotische Wirkung nachgesagt. Da wird es doch höchste Zeit, sich das Gemüse in den eigenen Garten zu holen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Lauch zu pflanzen?

Beim Anbau von Lauch stehen Ihnen verschiedenste Sorten zur Auswahl, die in Sommerlauch, Herbstlauch und Winterlauch unterteilt werden. Je nachdem für welche Sie sich entscheiden, unterscheidet sich der optimale Zeitpunkt des Anbaus. Wenn Sie im Sommer bis Herbst Lauch im Garten ernten wollen, beginnen Sie am besten schon im März mit dem Pflanzen im Gartenbeet. Da noch Spätfröste eintreten können, decken Sie die den jungen Lauch mit Vlies ab. Winterlauch wird bis in den Juli hinein in den Garten gesetzt. Dank der Vielzahl an Sorten und Pflanzterminen können Sie sich über viele Monate an dem Wurzelgemüse erfreuen.

Lauch pflanzen: Was Sie beim Standort beachten müssen

Da es sich bei Lauch um einen Starkzehrer handelt, sollten Sie einen besonders nährstoffhaltigen Boden für ihn bereithalten. Zudem sollte die Erde humos, feucht und gut durchlässig sein. Porree wächst am besten an einem sonnigen, warmen und windgeschützten Standort, doch auch im Halbschatten erzielen Sie noch gute Ergebnisse.

Mischkultur: Mit welchen Nachbarn versteht sich Lauch?

Beim Gemüseanbau spielt die Mischkultur eine wichtige Rolle. Oft entscheidet die richtige Kombination über Erfolg oder Misserfolg, da sich bestimmte Gemüsearten vor Schädlingen schützen können oder die Nährstoffe gut untereinander verteilen, sodass es zu keinem Mangel kommt. Lauch findet zum Beispiel in Erdbeeren*, Kohl, Kopfsalat, Möhren*, Sellerie* oder Tomaten* gute Nachbarn im Beet. Rettich und Wermut schützen Porree sogar vor der Lauchmotte. Bei Bohnen*, Erbsen*, Knoblauch* oder Rote Bete* sieht es jedoch anders aus - diese sollten Sie nicht nebeneinander in den Garten setzen.

Video: Lauchkuchen-Rezept

Passend dazu: Wenn Sie diese Sache beim Gemüseanbau vergessen, drohen Krankheiten und Schädlinge.

So ziehen Sie Lauch auf der Fensterbank vor

Lauch können Sie wohl vorziehen als auch direkt ins Freiland säen. Wenn Sie schon früher ernten wollen oder eine frühe Lauchsorte gekauft haben, bietet es sich an, diese auf der Fensterbank schon einmal vorzuziehen. Dazu säen Sie ab Januar bis Februar die Samen in ungefähr zwei Zentimeter tief in flache Saatschalen. Bei kleinen Topfplatten reichen zwei Samen pro Topf aus - so brauchen Sie die Pflanzen später nicht zu vereinzeln. Die Temperatur sollte nicht unter 17 Grad Celsius liegen. Nach 14 Tagen sind dann die ersten Keimlinge zu sehen. Ab März kommen diese ins Frühbeet oder an einen anderen Ort im Freien, an dem die jungen Pflanzen geschützt sind. Ungefähr sechs bis neun Wochen nach der Aussaat ist der Lauch ungefähr bleistiftdick und somit bereit fürs Gartenbeet.

Anleitung: So pflanzen Sie Lauch im Garten an

Bevor der Lauch in den Garten gepflanzt oder direkt gesät wird, bereiten Sie den Boden mit einer Kompostgabe oder einem organischen Dünger vor. Ab ungefähr Mitte April kommen nun die Porree-Pflanzen ins Beet. Der Anbau erfolgt in der Regel in Reihen mit einem Abstand von 40 bis 60 Zentimetern zueinander, während die Jungpflanzen ungefähr 15 Zentimeter Abstand zueinander brauchen. Die Pflanzlöcher sollten dabei ungefähr 15 Zentimeter tief sein. Mit der Direktsaat können Sie bei frühen Pflanzen schon im März beginnen. Wenn der Porree in der Erde ist, gießen Sie ihn kräftig an.

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Pflege-Tipps für Porree

Damit der Porree besonders schmackhaft ist, sollten Sie ihn ab einer bestimmten Größe regelmäßig anhäufeln. Das heißt, Sie häufeln die Erde am Stiel der Pflanze zu einem kleinen Berg an, sodass dieser leicht bedeckt ist. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass Gemüsepflanzen stärkerer Seitenwurzeln ausbilden, um darüber Nährstoffe und Wasseraufzunehmen. Bei Lauch sorgt das Anhäufeln für einen längeren weißen Schaft, der besonders mild und zart wird. Winterporree schützen Sie damit vor dem Durchfrieren.

Zudem sollten Sie das Beet regelmäßig hacken, damit der Boden schön locker und durchlässig bleibt. Versorgen Sie den Lauch außerdem mit ausreichend Wasser. Besonders an heißen Sommertagen braucht er viel Feuchtigkeit. Es sollte aber keine Staunässe zustande kommen. Als Düngung können Sie etwas organischen Dünger verteilen. Aber auch eine Gabe von Brennnesseljauche in einem Abstand von mindestens zwei Wochen hat sich bewährt.

So ernten Sie Lauch richtig

Beim Anbau von Lauch ist etwas Geduld angesagt. Im Gegensatz zu anderem Gemüse - wie Radieschen* zum Beispiel - hat er eine lange Kulturdauer. Erst fünf bis acht Wochen nach dem Pflanzen ist der Porree erntereif. Sommerporree wird meist zwischen Juni und August geerntet, während Sie Winterporree von Dezember bis in den Mai hinein aus der Erde holen können. Die Stiele sollten dabei einen Durchmesser von mindestens drei Zentimetern haben.

Wenn Sie wollen, dass der Sommerlauch nach dem Ernten nachwächst, schneiden Sie nur die Stange oberhalb der Wurzel ab. Bei Winterporree bietet sich das nicht an, da die Witterungsbedingungen dies nicht zulassen. Hier holen Sie den Lauch einfach komplett aus dem Erdreich.

Lauch auf dem Balkon anpflanzen

Falls Ihnen kein Garten zur Verfügung steht, können Sie Lauch im Hochbeet auf dem Balkon anbauen. Wählen Sie dazu einen schattigen und windgeschützten Standort. Je nach Sorte können Sie den Lauch ab März direkt ins das endgültige Pflanzgefäß aussäen und dünn mit Erde bedecken. Die Samen brauchen hier einen Abstand von 15 Zentimeter zueinander. Achten Sie darauf, dass die Erde tief genug - am besten 30 Zentimeter - geht, dass der Lauch Wurzeln bilden kann und Sie ihn regelmäßig anhäufeln können. Geben Sie Ihrem Lauch zudem alle zwei Wochen einen Flüssigdünger und halten Sie die Erde angenehm feucht.

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Keine Blume verbreitet derartige Frühlingsgefühle wie die Tulpe. Sie blüht zwischen Anfang und Mitte April - späte Sorten sogar erst ab Mai oder Anfang Juni.
Keine Blume verbreitet derartige Frühlingsgefühle wie die Tulpe. Sie blüht zwischen Anfang und Mitte April - späte Sorten sogar erst ab Mai oder Anfang Juni. © pixabay
Bei der Benennung dieser Blume war man wenig kreativ - dafür ist sie aber nicht minder schön. Der Blaustern ist äußerst pflegeleicht und deshalb perfekt für den Gartenmuffel. Seine Zwiebel ist aber für Menschen und Tiere leicht giftig.
Bei der Benennung dieser Blume war man wenig kreativ - dafür ist sie aber nicht minder schön. Der Blaustern ist äußerst pflegeleicht und deshalb perfekt für den Gartenmuffel. Seine Zwiebel ist aber für Menschen und Tiere leicht giftig. © pixabay
Krokusse sind eine der ersten Blumen, die im Frühjahr ihre Knospen öffnen. Dabei müssen sie noch nicht mal eingetopft sein, denn sie überleben auch gut auf Rasenflächen. Es gibt außerdem eine spätblühende Sorte der Krokusse, die erst im Herbst zu sehen ist.
Krokusse sind eine der ersten Blumen, die im Frühjahr ihre Knospen öffnen. Dabei müssen sie noch nicht mal eingetopft sein, denn sie überleben auch gut auf Rasenflächen. Es gibt außerdem eine spätblühende Sorte der Krokusse, die erst im Herbst zu sehen ist. © pixabay
Narzissen - auch oft als Osterglocken bezeichnet - gehören zu den Amaryllisgewächsen und sind besonders in den Farben gelb und weiß bekannt. Wenn Sie die Blüten ganzjährig bewundern wollen, sollten Sie sie Zuhause im Topf ziehen.
Narzissen - auch oft als Osterglocken bezeichnet - gehören zu den Amaryllisgewächsen und sind besonders in den Farben gelb und weiß bekannt. Wenn Sie die Blüten ganzjährig bewundern wollen, sollten Sie sie Zuhause im Topf ziehen. © pixabay
Hyazinthen verbreiten einen einzigartigen Frühlingsduft und erstrahlen in den unterschiedlichsten Farben. Von weiß, rosa violett, rot bis hin zu schwarz ist fast alles dabei. Außerdem sind sie absolut winterhart.
Hyazinthen verbreiten einen einzigartigen Frühlingsduft und erstrahlen in den unterschiedlichsten Farben. Von weiß, rosa violett, rot bis hin zu schwarz ist fast alles dabei. Außerdem sind sie absolut winterhart. © pixabay
Die Traubenhyazinthe verdankt ihren Namen den weintraubenähnlichen Blüten, die sie trägt. Sie gehört zu den Spargelgewächsen und stammt aus Südosteuropa und Kleinasien. Aber vorsichtig: Sie ist giftig für Tiere wie beispielsweise Katzen.
Die Traubenhyazinthe verdankt ihren Namen den weintraubenähnlichen Blüten, die sie trägt. Sie gehört zu den Spargelgewächsen und stammt aus Südosteuropa und Kleinasien. Aber vorsichtig: Sie ist giftig für Tiere wie beispielsweise Katzen. © pixabay
Die Kaiserkrone ist wahrlich majestätisch bei einer Größe von bis zu einem Meter. Es gibt sie in allen Orangetönen, Rot und Gelb. Allerdings wird ihr ein teils übler Geruch nachgesagt, der - zu Ihrem Vorteil - sogar Wühlmäuse und Maulwürfe in die Flucht schlägt. Sie sollten auch beachten, dass die Pflanze giftig ist und deshalb Kinder von ihren Zwiebeln ferngehalten werden müssen.
Die Kaiserkrone ist wahrlich majestätisch bei einer Größe von bis zu einem Meter. Es gibt sie in allen Orangetönen, Rot und Gelb. Allerdings wird ihr ein teils übler Geruch nachgesagt, der - zu Ihrem Vorteil - sogar Wühlmäuse und Maulwürfe in die Flucht schlägt. Sie sollten auch beachten, dass die Pflanze giftig ist und deshalb Kinder von ihren Zwiebeln ferngehalten werden müssen. © pixabay
Beim Zierlauch - oder Allium - haben Sie eine Auswahl von bis zu 800 verschiedenen Arten. Je nach Sorte unterscheiden sich auch die Farben und die Größe der Pflanze. Noch dazu ist sie extrem pflegeleicht und in vielen Fällen winterhart. Besonders auffällig sind ihre in Kugelform angeordneten Blüten.
Beim Zierlauch - oder Allium - haben Sie eine Auswahl von bis zu 800 verschiedenen Arten. Je nach Sorte unterscheiden sich auch die Farben und die Größe der Pflanze. Noch dazu ist sie extrem pflegeleicht und in vielen Fällen winterhart. Besonders auffällig sind ihre in Kugelform angeordneten Blüten. © pixabay
Schneeglöckchen sind nicht nur bezaubernd grazil, sondern erfreuen uns auch manchmal schon im Januar mit ihrem Erscheinen. Die zarten Pflänzchen auszureißen oder umzupflanzen ist allerdings verboten, da sie unter Naturschutz stehen. Außerdem ist die Pflanze in allen Teilen giftig.
Schneeglöckchen sind nicht nur bezaubernd grazil, sondern erfreuen uns auch manchmal schon im Januar mit ihrem Erscheinen. Die zarten Pflänzchen auszureißen oder umzupflanzen ist allerdings verboten, da sie unter Naturschutz stehen. Außerdem ist die Pflanze in allen Teilen giftig. © pixabay
Die Anemone, auch Buschwindröschen genannt, fühlt sich besonders in schattigen und feuchten Gehölzen wohl und ist als Bodendecker bekannt. Ab März zeigt sie ihre Blüten und erstrahlt in vielerlei Farben.
Die Anemone, auch Buschwindröschen genannt, fühlt sich besonders in schattigen und feuchten Gehölzen wohl und ist als Bodendecker bekannt. Ab März zeigt sie ihre Blüten und erstrahlt in vielerlei Farben. © pixabay

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