Bestellungen verzögert

Coronavirus sorgt für lange Lieferzeiten: Trick beschleunigt die Sache

Bei Amazon Prime und anderen Online-Shops warten viele Kunden aktuell lange auf ihre Pakete. Mit diesem Trick verkürzt man die Lieferzeiten.

  • Wegen des Coronavirus wird vermehrt in Online-Shops bestellt.
  • Jedoch müssen sich Kunden auf verlängerte Lieferzeiten einstellen.
  • Mit einem Trick kann man diese jedoch schnell umgehen.

Dortmund - Das Coronavirus* spielt besonders einer Branche in die Karten: dem Onlinehandel. Immer mehr Menschen bestellen nicht nur ihre Kleidung und Technikprodukte im Internet, sondern auch Lebensmittel, berichtet RUHR24.de*. Doch man braucht mittlerweile viel Geduld, denn die Bestellungen brauchen teilweise länger, bis sie bei den Kunden auch wirklich ankommen.

Wegen Coronavirus: Lange Lieferzeiten bei Amazon

Selbst Amazon, welches mit einer Kunstaktion ins Datinggeschäft einstieg*, beklagt sich mittlerweile über Verzögerungen im Bestellablauf. Statt einer Lieferzeit von ein bis zwei Tagen brauchen Produkte bei dem Onlinehandel teilweise bis zu einem Monat oder mehr, bis sie bei dem Kunden ankommen. 

Selbst als Kunde von Amazon Primemuss man mittlerweile häufig mehr als zwei Wochen oder länger auf seine Bestellungen warten. Normalerweise gilt das Prime-Zeichen als Signal dafür, dass das Produkt auf Lager und damit sofort lieferbar ist (alle Service-Artikel bei RUHR24*).

Kein Expressversand mehr bei Amazon wegen Coronavirus möglich

Wer etwas ganz dringend benötigt, bestellt gerne per Express-Versand oder Morning-Express. So sind die Produkte schon nach wenigen Stunden oder noch am selben Tag beim Kunden zu Hause. 

Doch diese Möglichkeit bleibt nun den Kunden verwehrt, denn der schnelle Versand wird auf Amazon gar nicht mehr angeboten. Auch die sogenannten Spar-Abos von Amazon werden vorerst pausiert - wer monatlich sein Mundwasser oder Toilettenpapier per Post bekommt, wird nun lange warten müssen.

Otto-Versand hat trotz Coronavirus nur mit wenigen Lieferschwierigkeiten zu kämpfen

Verstärkte Nachfrage und die Sicherheit der Mitarbeiter seien der Grund für die langen Verzögerungen im Bestellvorgang, so die Verbraucherzentrale NRW. Insbesondere Lebensmittel und Körperpflegeprodukte hätten bei der Bestellung eine höhere Priorität - ganz zum Leidwesen von anderen Produkten, die daher erst später versandt werden.

Auch der Versandhändler DPD hat in Zeiten des Coronavirus mehr Pakete auszutragen.

Aber auch der Online-Shop Otto hat derzeit laut eigenen Angaben mit weniger Problemen als seine Konkurrenz zu kämpfen. "Nur in Einzelfällen kommt es zu einer Verzögerung von wenigen Tagen", so der zweitgrößte Onlinehändler Deutschlands auf seiner Homepage.

Coronavirus: Lieferschwierigkeiten bei Zalando, Saturn und MediaMarkt

Immerhin ist in den beiden Fällen bekannt, dass es Verzögerungen gibt. Bei Zalando hingegen muss man auf Lieferzeiten zwischen sechs und neun Tagen hoffen. Dagegen gibt es regionale Lieferschwierigkeiten bei den Technikriesen Saturn und MediaMarkt - genaue Lieferzeiten können daher nicht genannt werden.

Wer seine Ware trotzdem schnell erhalten möchte, könnte auf einen Trick der Verbraucherzentrale NRW zurückgreifen. Sie empfehlen, das benötigte Produkt über eine Preissuchmaschine im Internet zu finden. 

Verbraucherzentrale NRW: Preissuchmaschinen für kurze Lieferzeiten nutzen

Bei vielen dieser Preissuchmaschinen kann man nicht nur den günstigsten Preis für ein Produkt online herausfinden, sondern auch eingeben, dass nach der kürzesten Lieferzeit gesucht wird. So kann man auf einen Blick erkennen, in welchem Online-Shop der Versand des Wunschprodukts am schnellsten erfolgt.

So lohnt es sich vielleicht mal nicht bei Onlineriesen wie Amazon oder Otto zu bestellen, sondern auch bei kleineren und lokalen Händlern, die die Ware mit Versand in die Wohnzimmer in ganz Deutschland liefern. Damit unterstützt man nicht nur kleinere Unternehmen, sondern hat das Produkt auch schneller in den Händen.

Aqua

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Monika Skomilowska/dpa

Auch interessant

Kommentare