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Mehlschwalbe auf dem Rückzug: Deshalb ist der beliebte Zugvogel gefährdet

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Zu sehen ist eine Mehlschwalbe an einer Hauswand vor einem künstlichen Nest (Symbolbild).
Mehlschwalben sieht man immer seltener an Hauswänden (Symbolbild). © L. Werle/Imago

Mehlschwalben sind bekannte Vögel, doch Lebensraum an Häusern finden sie nur selten. Warum der Vogel gefährdet ist und wie jeder helfen kann.

Berlin – Mehlschwalben sehen elegant aus mit dem schwarzen Gefieder an der Körperoberseite und der weißen Unterseite. Meist sind sie fliegend oder an den Nestern hängend anzutreffen. Sofern es diese Nester überhaupt noch gibt, denn die Mehlschwalbe zählt zu den gefährdeten Vögeln, ihr Bestand ist abnehmend. Doch wer in passender Lage wohnt, kann helfen.
Welche Probleme die Mehlschwalbe hat und wie Sie helfen können, erklärt 24garten.de*.

Wer auf dem Land aufgewachsen ist, wird sich an sie erinnern: Dutzende Schwalben, die eifrig nach Insekten jagen und ihre Nester an Hauswände bauen. Schwalben sind den Menschen so vertraut, dass sie sogar Einzug in die Bauernregeln gehalten haben. Da heißt es unter anderem „Mariä Geburt fliegen alle Schwalben furt“ und „An Mariä Verkündigung kommen die Schwalben wiederum.“, die Tiere zeigen also recht genau den Wechsel der Jahreszeiten und des Nahrungsangebots an. Doch die eigentlich so bekannte Mehlschwalbe (Delichon urbicum) hat es zunehmend schwer, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) gibt an, dass sie gefährdet sei, der Bestandstrend mit minus 44 Prozent abnehmend. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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