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Wenn Sie diese Sache beim Gemüseanbau vergessen, drohen Krankheiten und Schädlinge

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Welche Gemüsesorten vertragen sich gut mit Salat?

Damit Ihr Gemüse im Beet stark heranwächst und von Krankheiten verschont bleibt, müssen Sie auf bestimmte Tricks zurückgreifen: Mischkultur lautet hier das Stichwort.

Von Mischkultur hat jeder Hobbygärtner schon einmal gehört, aber haben Sie sich auch schon genauer damit beschäftigt? Mit dieser uralten Methode des Gartenanpflanzens schützen Sie Ihr Gemüse vor Schädlingen und Krankheiten und sorgen obendrein noch dafür, dass die Erde länger frisch bleibt.

Mischkultur anbauen: Wie funktioniert das?

Ganz einfach formuliert, bedeutet Mischkultur, dass die richtigen Gemüsesorten nebeneinander angebaut werden sollten. Denn bestimmte Gemüsearten passen besser zusammen als andere - das liegt an ihren unterschiedlichen Bedürfnissen und Eigenschaften, die sich ergänzen bzw. nicht in die Quere kommen. So können die Gemüsearten verschiedenste Nährstoffe aus dem Boden ziehen, ohne sich dabei gegenseitig etwas davon wegzunehmen. Gleichzeitig bleiben die Nährstoffe im Boden ausgeglichen.

In Mischkulturen vermeiden Sie nicht nur, dass Pflanzen um Nährstoffe miteinander konkurrieren, Sie sorgen sogar dafür, dass diese sich gegenseitig stärken. Mithilfe von Duftstoffen vertreiben sie zum Beispiel Fressfeinde, wie der Naturschutzbund Deutschland (NABU) schreibt. Das ist unter anderem bei der Kombination von Kopfsalat und Fenchel sowie Kartoffeln und Studentenblumen der Fall.

Auch interessant: Zu diesem Zeitpunkt sollten Tomaten-Triebe wirklich entfernt werden.

Mischkultur: Diese Pflanzen sollten Sie nicht nebeneinander anbauen

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man sich am besten merkt, welche Pflanzen zusammenpassen und welche nicht. Sie können es sich anhand ihrer Pflanzengattungen merken: Pflanzen einer Gattung kommen meist nicht miteinander aus, weil sie die gleichen Nährstoffansprüche haben. Hier finden Sie eine Liste der gängigsten Pflanzengattungen und deren Vertreter, die Sie nicht nebeneinander anpflanzen sollten.

  • Nachtschattengewächse: Tomaten, Kartoffeln, Auberginen, Paprika
  • Korbblütler: Eisbergsalat, Kopfsalat, Endiviensalat
  • Kreuzblütler: Meerrettich, Blumenkohl, Senf
  • Doldenblütler: Sellerie, Fenchel, Möhre
  • Lauchgewächse: Knoblauch, Zwiebeln, Lauch
  • Hülsenfrüchtler: Bohnen, Erbsen

Welche Gemüsesorten dürfen zusammen in eine Mischkultur?

Eine gibt eine kleine Merkhilfe, um herausfinden, welche Gemüsesorten zusammenpassen: Meist sind es diejenigen Pflanzen, die auch auf dem Speiseteller zusammen gut schmecken, wie das Online-Portal Gartenlexikon schreibt. Beispiele sind:

  • Gurken und Dill
  • Tomaten und Basilikum
  • Bohnen und Bohnenkraut

Aber auch Gemüsesorten, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen, können eine gute Nachbarschaft pflegen. Dazu gehören Erdbeeren und Knoblauch: Letzterer verhindert Grauschimmelanfälle an den Erdbeeren. Schnittlauch und Möhren kommen ebenfalls gut aus, weil die Möhren vor einem Befall der Möhrenfliege schützen.

Im Folgenden haben wir weitere Beispiele von Gemüsepflanzen inklusive guter Nachbarn für Sie aufgelistet:

  • Bohnen vertragen sich mit Erdbeeren, Gurken, Kohl, Kohlrabi, Kartoffeln, Radieschen, Sellerie, Tomaten.
  • Gurken mit Erbsen, Fenchel, Bohnen, Lauch, Sellerie, Zwiebeln, Kohl
  • Möhren mit Radieschen, Rettich, Tomaten, Erbsen, Lauch, Zwiebeln
  • Kartoffeln mit Spinat und Dicken Bohnen
  • Tomaten mit Buschbohnen, Paprika, Petersilie, Kohlrabi, Kohl, Sellerie, Spinat, Zucchini
  • Spinat mit Erdbeeren, Kartoffeln, Radieschen, Rhabarber, Tomaten, Kohl, Kohlrabi
  • Zwiebeln mit Erdbeeren, Möhren, Sellerie, Gurken, Feldsalat, Zucchini
  • Salat mit Buschbohnen, Erbsen, Erdbeeren, Kohl, Möhren, Radieschen, Gurken, Rote Bete, Tomaten, Zwiebeln

Lesen Sie auch: Vorsicht nach der Hitze: Zucchini aus dem eigenen Garten können giftig sein.

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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