1. tz
  2. Leben
  3. Wohnen

Münchner Mieten: 64 Prozent über Durchschnitt

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

München - München hat die teuersten Mieten! Das besagt der neue F+B-Mietspiegelindex. Dafür wurden 337 Städte und Gemeinden verglichen.

Demnach sind die Netto-Kaltmieten in der Landeshauptstadt 64 Prozent höher als im Rest des Landes. Für eine 65 Quadratmeter Wohnung mit mittlerer Ausstattung zahlt man hier durchschnittlich 671 Euro.

F+B-Geschäftsführer Dr. Michael Clar erklärt: „Ein attraktives Arbeitsplatzangebot zieht mehr neue Wohnungsnachfrager an, der Wohnungsmarkt wird enger, die Mieten steigen.“ Hinter München folgen Germering, Dachau und Tübingen. Zu den teuersten deutschen Metropolen gehören Stuttgart auf Platz 5 (31 Prozent über dem Durchschnitt), Köln auf Rang 7 und Frankfurt/Main auf Rang 8 (beide rund 27 Prozent drüber) sowie Hamburg auf Platz 12 (rund 23 Prozent drüber).

Vergleichsweise günstig ist das Wohnen in Berlin. In westlichen Stadtteilen zahlt man 6,04 Euro, im Osten 5,65 Euro pro Quadratmeter. Außerdem günstig ist es in Erfurt, Potsdam, Schwerin und Dresden. Was nicht überrascht: Je neuer die Wohnung ist, desto höher ist auch ihre Miete. In ganz Deutschland sind die Mieten um 1,7 Prozent gestiegen.

Die teuersten Städte Deutschlands

PlatzOrtüber Durschnitt
1München+ 64 %
2Germering+ 38 %
3Dachau+ 34 %
4Tübingen+ 33 %
5Stuttgart+ 31 %
6Leinfelden+ 31 %
7Köln+ 27 %
8Frankfurt/Main+ 26 %
9Ditzingen+ 26 %
10Darmstadt+ 25 %

Quelle: F+B Mietspiegelindex 2014/Vergleich zum deutschen Durchschnitt (netto, kalt)

Auch interessant

Kommentare