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Studie: Wo die Münchner wohnen wollen

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Von: David Costanzo

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1000 Wohnungen sind geplant am Ostbahnhof © Steidle & Partner/fkn

München - Stadtbaurätin Elisabeth Merk hat die 38 wichtigsten Hausbauer, Immo-Entwickler, Investoren und Marktforscher befragt – und die haben einen Blick in ihre Glaskugeln geworfen.

Sie geben Ihrer Zukunft ein Zuhause: Sta

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dtbaurätin Elisabeth Merk hat die 38 wichtigsten Hausbauer, Immo-Entwickler, Investoren und Marktforscher befragt – und die haben einen Blick in ihre Glaskugeln geworfen. Jetzt berichten Argenta, Bayerische Hausbau, Gewofag, IVD und Co. über Aussichten auf Preise, Umland und die beliebtesten Neubaugebiete der Stadt.

Die Lage: Sie ist

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So soll der Stadtplatz am Ackermannbogen aussehen. © Monsigny Levin/fkn

aus Sicht der Experten dramatischer als bislang angenommen. Für sehr gute neue Wohnungen rufen sie erstmals mehr als 19 Euro pro Quadratmeter kalt auf! Vor zwei Jahren waren es noch 17 Euro, so viel kosten heuer schon sehr gute, gebrauchte Wohnungen. Selbst durchschnittliche Apartments kosten bei Erstbezug 13 Euro und bei Wiedervermietung 11,50 Euro. Einfache Buden schlagen mit 10 bis 11 Euro zu Buche. „Viele Haushalte, die zuziehen oder umziehen müssen, haben Schwierigkeiten, mit ihrem Einkommen zu mieten“, fasst die Stadtbaurätin zusammen.

Das Umland: Hier

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Birketweg: Hier entstehen noch zwei Türme mit 260 Wohnungen © LBBW Immo/fkn

steigen die Preise auch, aber nicht ganz so schlimm. Münchner Süden und Kreis Starnberg kosten im Schnitt mehr (11-12 €) als der Norden zwischen Fürstenfeldbruck und Erding (10-11 €). Im Kreis Landsberg am Lech kosten Wohnungen bei Wiedervermietung noch 8 Euro. „Ein Ausweichen ins Umland wird zunehmend schwieriger“, stellt Merk fest. „Der Münchner Wohnungsmarkt wirkt bis weit in die Region hinein.“

Die Neubaugebiete:  Auch

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Die Südseite in Obersendling mit 1000 Wohnungen ist fast fertig. © Bodmer

die neuen Quartiere dürften kaum Entlastung bringen. In den Augen der Experten steigt das „Nachfragepotenzial“ immer weiter – also die Beliebtheit, mit der leider auch der Preis steigt. Am begehrtesten bleibt das SZ-Areal in der Sendlinger Straße mit 4,7 von 5 möglichen Punkten, dicht darauf folgen schon der 4. Bauabschnitt am Ackermannbogen und das Areal an Leopold- und Domagk-Straße mit je 4,6. Richtung Stadtrand nimmt das Gedränge zwar ab, doch selbst das Mega-Quartier in Freiham und die letzten Bau-Abschnitte der Messestadt mit vielen Sozialwohnungen werden jetzt auch weit überdurchschnittlich bewertet (siehe Grafik).

Die Zukunft: Hier gibt es eine winzige gute Nachricht. „Für die nächsten Jahre wird von den Experten keine weiter zunehmende Anspannung erwartet“, urteilt die Stadtbaurätin. Die Preise bleiben jedoch auf höchstem Niveau, nur für Luxus könnten die Mieten minimal sinken.

David Costanzo

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