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Neue Wohnungen in München

Die Pläne für 2500 günstige Apartments

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Ein Neubau der Wagnis-Genossenschaft am Olympiapark.

München - Die Wohn-Genossenschaften sind in aller Munde, alle OB-Kandidaten und Rathaus-Parteien wollen sie fördern, weil sie wirklich auf Dauer bezahlbare Wohnungen schaffen können. Und das tun sie schon jetzt.

Nach vielen Jahren des Stillstands mischen die Genossen wieder Beton an! Zehn der 35 Organisationen wollen mehr als 2500 Apartments bauen – davon mehr als die Hälfte sozial gefördert.

Die Idee ist 150 Jahre alt und eigentlich ganz einfach: Die Genossen sind Mieter und Vermieter zugleich. Viele tun sich zusammen, bauen und finanzieren zusammen, wohnen und mieten zusammen. Profit wie bei den Immobilienhaien? Braucht keiner! „Unsere Mitglieder wollen gut, preiswert und komfortabel wohnen“, sagt Christian Stupka, Vorstand der Genossenschaftlichen Immobilienagentur (GIMA). „Das ist das Geheimnis.“ Allerdings sind nicht alle Organisationen offen für neue Mitglieder.

Weil die Stadt mit dem jüngsten Wohnungsbauprogramm schon die Förderung ankurbelte, legen nicht nur die jungen Genossenschaften namens Wagnis, Wogeno und Frauen-Wohnen los, sondern auch sieben alte Organisationen, die auf so urige Namen wie Baugenossenschaft des Post- und Telegrafenpersonals hören. Es geht um 15 Neubaugebiete: Heuer werden 205 Wohnungen fertig, für 362 Apartments rollen die Bagger an, für 705 laufen die Bewerbungen, an weiteren 1270 Wohnungen haben die Genossenschaften Interesse, davon die Hälfte in Freiham und der Bayernkaserne. Die Genossenschaften wollen sogar noch mehr: Sie bekommen zwar theoretisch bis zu 40 Prozent aller neuen Flächen, im Zentrum würden sie aber gern noch mehr bauen.

David Costanzo

So funktioniert’s

Es gibt alte und neue Genossenschaften: Alte nehmen teilweise gar keine Mitglieder mehr auf, weil schon die bestehenden jahrelang auf Wohnungen warten. Die Genossen brauchen nur eine Einlage ab 1200 Euro und zahlen rund 7 Euro Miete pro Quadratmeter. Bei den neuen Genossenschaften kommen die Einlagen wegen der hohen Grundstückspreise auch auf 45 000 Euro – trotzdem kann die Miete noch bei 13 Euro liegen.

Luxus pur: Exklusive Wohnungen in München

Für 3,2 Millionen Euro gibt es diese Glockenbach-Suite. Wir zeigen weitere exklusive Wohnungen. © Concept Bau
TEUERSTE MIETWOHNUNG: 6000 Euro monatlich für 256 Quadratmeter in der Altstadt: So viel muss man für die wohl teuerste Mietwohnung der Stadt hinblättern. Die liegt im dritten Stock der Hofstatt (Hackenstraße) – mit Blick auf die Frauenkirche und mit edelster Ausstattung. © Haag Klaus
Der Münchner Makler Bauwerk Capital (im Foto Christoph Lemp von Bauwerk Capital im Wohnzimmer) hat die Quartiere auf dem ehemaligen Gelände des Süddeutschen Verlags auf den Markt gebracht. Das Anwesen gehört einem Investor. Das Haus ist noch nicht komplett vermietet. © Haag Klaus
TEUERSTES KAUFOBJEKT: Satte 12,3 Millionen Euro hat die exklusive 610-Quadratmeter-Penthouse-Wohnung im Obergeschoss des Neubauprojekts Park Avenue an der Lerchenfeldstraße – unmittelbar am Englischen Garten und neben dem Nationalmuseum – gekostet. © ImmoInvest Lerchenfeld GmbH
Ein Münchner hat die Wohnung gekauft, wie es beim Investor, der Münchner ImmoInvest GmbH, heißt. Im zweiten Quartal 2015 sollen alle 23 Eigentumswohnungen fertig sein, die Hälfte ist noch zu haben. Der Vorgängerbau aus den 50er Jahren wurde längst abgerissen, die Alt-Mieter wurden abgefunden. © ImmoInvest Lerchenfeld GmbH
WIR STELLEN NUN WEITERE EXKLUSIVE IMMOBILIEN VOR: Pienzenauerstraße 123 und 125: Rund fünf Millionen Euro kostet die größte der zehn Wohnungen in diesem Neubau am Herzogpark, direkt am Isarufer. Sie ist 420 Quadratmeter groß – bis zu 460 Quadratmeter große Gärten sind für die Bewohner dabei. Dafür musste ein alter Luxus-Bungalow weg. © Duken & v. Wangenheim
Oberföhring / Grüntal: Im Grüntal, direkt am Brunnbach, entsteht dieses exklusive Wohnhaus mit 10 Parteien. Voraussichtliche Fertigstellung Frühjahr 2014. Die Wohnungen sind zwischen 148 und 346 Quadratmeter groß. Die größte kostet 3,8 Millionen Euro. Die Privatgärten sind bis zu 420 Quadratmeter groß.. © Duken & v. Wangenheim
Kaulbachstraße 61: Im Lehel musste das Mädchenwohnheim Ermelinda der Don-Bosco-Schwestern für die Luxuswohnanlage K61 weichen und umziehen. Die 43 Wohnungen im K61 sind zwischen 31 und 285 Quadratmeter groß. Die größte kostete 3,15 Millionen Euro. Alle Wohnungen sind längst verkauft. Ende 2014 sind sie fertig. © Bauwerk Capital
Osterwaldstraße 37: Im besten Schwabing versteckt sich diese im Bauhaus-Stil errichtete Mehrparteienresidenz im Grünen nahe des Englischen Gartens. Die fünf Wohnungen zwischen 156 und 226 Quadratmetern Größe wurden längst verkauft, die größte kostete 2,9 Millionen Euro. © Bauwerk Capital
Oettingenstraße 61: Im Bauprojekt O61 in der Oettingenstraße direkt am Eisbach sind alle 19 Wohnungen längst verkauft, die ersten Bewohner ziehen schon ein. Die 366 Quadratmeter große und rund fünf Millionen Euro teure Maisonette-Wohnung soll ein Fußballstar gekauft haben. © Bauwerk Capital
J.-Pschorr-Haus: Im Joseph-Pschorr-Haus in der Fußgängerzone, das im Oktober eröffnet wurde, gibt es nicht nur den Sport Scheck und Büros sondern auch 25 exklusive Mietwohnungen – fünf sind noch frei. Die teuerste mit 129 Quadratmetern geht über zwei Geschosse und kostet 4100 Euro Monatsmiete warm! © Bauwerk Capital
Tivoli-Garden im Tucherpark: 2,8 Millionen Euro teuer war die 191 Quadratmeter große Dachgeschoss-Maisonette-Wohnungen im Tivoli-Garden am Tucherpark. Das Gebäude mit den 21 Wohnungen ist als Terrassenhaus konzipiert, alle Quartiere sind verkauft. Der Bau läuft, Anfang 2015 ist der Einzug geplant. © Hochtief
Palais an der Oper: 27 Luxus-Wohnungen entstanden im Palais an der Oper, der ehemaligen Residenzpost. 14 davon sind bereits vermietet, die 200-Quadratmeter-Wohnung ist noch frei. Für 87 Quadratmeter muss man etwa 4600 Euro hinlegen! Dafür gibt es unter anderem einen Wäscheservice und Concierge. © Accumulata/LBBW Immobilien
The Seven: Münchens 56-Meter-­Luxusturm The Seven in der Müllerstraße: Das 700-qm-Penthouse oben hat ein Münchner Pharma- und Kosmetikunternehmer für 16 Millionen Euro gekauft. Die künftige Wohnung von Dietmar Holzapfel (Foto), Chef des Hotels Deutsche Eiche, kostet fünf Millionen Euro. © Haag

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