Drastischer Lebensmittel-Rückruf - Behörden lösen sogar via „Katwarn“ Gefahren-Alarm aus

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Der Retter in der Not

Rauchmelder im Test

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Rauchmelder im Praxistest.

Rauchmelder sind in Deutschland seit 2017 Pflicht. Grund genug, sich vor dem Kauf einmal näher mit dem kleinen, meist weißen und unauffällig blinkenden Gerät auseinanderzusetzen, das wir alle an unseren Decken hängen haben. Was macht einen guten Rauchmelder eigentlich aus?

Rauchmelder sollen vor allem eines: vor Rauchentwicklung oder Feuer warnen und uns so schützen. Problematisch wird es, wenn der Rauchmelder nicht nur extrem sensibel auf alle Arten von Aerosolen reagiert, sondern sogar bei Wasserdampf in der Küche auslöst. Vor dem Kauf sollte man sich daher ein wenig mit den Funktionen eines Rauchmelders auseinandersetzen, denn sie sind keineswegs alle gleich.

Zunächst unterscheidet man zwischen foto-optischen und thermo-optischen Rauchmelder. Während erstere Rauch mittels eines Infrarotstrahls identifizieren, kombiniert die zweite Variante das Prinzip der foto-optischen Rauchmelder noch mit einem Detektor für die Raumtemperatur. Das hat den Vorteil, dass solche Rauchmelder z.B. auch in der Küche verwendet werden können, da sie nur bei einer Kombination aus Rauch und schnell ansteigender Temperatur Alarm schlagen. Aufgrund der Funktionsweise sollten solche Rauchmelder allerdings wirklich nur in der Küche genutzt werden, in allen anderen Situationen würden sie zu spät reagieren.

Daneben gibt es einen Unterschied zwischen vernetzten Geräten und Stand-Alone-Varianten. Funkrauchmelder haben den Vorteil, dass sie im ganzen Gebäude Alarm schlagen, normale Rauchmelder dagegen werden durch einen Brand nur einzeln aktiviert, sodass der Alarm schon mal überhört werden kann.

Die meisten Rauchmelder haben fest eingebaute Batterien, die einige Jahre halten, danach muss das gesamte Gerät ausgetauscht werden. Spezielle Rauchmelder gibt es außerdem für Räume mit extremeren Temperaturen. Angebracht werden Rauchmelder entweder mit Dübeln und Bohren oder mit Klebepads. Nach der Montage sollte die Funktionsfähigkeit eines Rauchmelders mittels Testknopf regelmäßig überprüft werden – der beste Rauchmelder nützt nichts, wenn er nicht mehr funktioniert. Einige Rauchmelder verfügen außerdem über eine Stummschaltefunktion, die sich vor allem fürs Kochen eignet.

Rauchmelder im Test

Das Testportal AllesBeste hat insgesamt 21 Rauchmelder unter die Lupe genommen. Dabei wurden Kriterien wie Lautstärke, Schnelligkeit der Raucherkennung oder Stummschaltefunktion getestet.

Testsieger wurde der Busch-Jaeger ProfessionalLine, er überzeugt mit schneller Raucherkennung, ohne dabei bei Wasserdampf anzuschlagen und eignet sich auch durch die Stummschaltefunktion ideal für die Küche.

Wer sich lieber für einen komfortablen Rauchmelder entscheidet, sollte den Hekatron Genius H wählen. Die LED wird nachts gedimmt und stört so nicht beim schlafen, auch er verfügt außerdem über eine Stummschaltefunktion.

Mehr Informationen über Rauchmelder und weitere, empfehlenswerte Alternativen lesen Sie im ausführlichen Rauchmelder-Test von AllesBeste.

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