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Zisterne spart bis zu 500 Euro – mit Regentonne Wasser sammeln

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Von: Joana Lück

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In Zeiten von steigenden Strompreisen, Wasserknappheit und Inflation ist es praktisch, wenn man autonom Regenwasser sammeln kann – und zeitgleich Geld spart.

Ob zum Gießen der Blumen, oder sogar für die Wäsche oder die Toilettenspülung – Regenwasser ist kostenlos und mit der richtigen Anleitung kann man bis zu 500 Euro sparen.

Mit Regentonne Wasser auffangen – spart bis zu 500 Euro

Eine blaue Regentonne an einer Hausfassade aus Stein.
Regentonnen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. © Stockphotofan/Imago

Eine Regentonne ist für viele Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer nichts Außergewöhnliches mehr. Doch während Regentonnen das Wasser oberirdisch abfangen, so sind Zisternen unterirdische Tanks, die dort bis zu 2.000 Liter Wasser speichern können, anstatt dass das Wasser ungenutzt in die Abwasserkanäle läuft. Der Vorteil bei dieser Art von Regenauffangmöglichkeit ist, dass das Wasser vom Boden automatisch gekühlt wird und sich weniger gut Keime bilden können, da es keiner Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. Ein Wasserfilter sollte laut dem Mitteldeutschen Rundfunk trotzdem angebracht werden.

Der Nachteil von Zisternen liegt ganz klar im Aufwand, der nicht nur finanziell ist: Hat man eine Zisterne (die Kosten belaufen sich auf zwischen 700 und 4.000 Euro, je nach Fassungsvermögen) erstanden, so muss man diese noch samt Pumpe relativ aufwändig samt Bagger und fachkundigem Personal einbauen. Dann ist das Wasser allerdings auch vor unliebsamen Insekten geschützt, die sich gerne an der Wasseroberfläche des Regenwassers vermehren. Und die Kostenersparnis pro Saison ist auch nicht ohne: Bei einem großen Garten liegt die Ersparnis pro Saison bei rund 500 Euro, je nach Fassungsvermögen und Verbrauch, wie Das Haus berichtet. Außerdem ist es möglich, dass die Gebühren für Niederschlagswasser wegfallen, wenn man das Versickern von Regenwasser ermöglicht.

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Laut der Verbraucherzentrale lohne sich aber bereits die Installation einer gewöhnlichen Regentonne, da sich dadurch bereits der Verbrauch an Wasser aus dem Hahn und damit der Haushaltsposten „Gebühren für Trink- und Schmutzwasser“ reduziere.

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