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Rosenkrankheiten: Sternrußtau mit Natron bekämpfen

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Von: Ines Alms

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Eine der häufigsten Krankheiten der Rose ist der Sternrußtau, der sich mit schwarzen Flecken auf gelben Blättern zeigt. Mit Natron lässt er sich bekämpfen.

Münster – Größer werdende, schwarzbraune Flecken mit unregelmäßig begrenztem Rand auf der Blattoberseite der Rose sind ein schlechtes Zeichen: Hier handelt es sich höchstwahrscheinlich um den Sternrußtau, auch Schwarzfleckenkrankheit genannt.
Wenn die Blätter vergilben und abfallen, haben die die Rosen oftmals sogar schon im Hochsommer keine Blätter mehr. Höchste Zeit zu handeln, hierbei hilft das Hausmittel Natron.

Rosenkrankheiten: Sternrußtau mit Natron bekämpfen

Der Sternrußtau ist eine der häufigsten Rosenkrankheiten und zeigt sich mit schwarzfleckigen Blättern
Der Sternrußtau ist eine der häufigsten Rosenkrankheiten und zeigt sich mit schwarzfleckigen Blättern. (Symbolbild) © imagebroker/Imago

Eine wichtige Rosenkrankheit ist der Sternrußtau (Diplocarpon rosae), ein häufiger Pilz, der in erster Linie Rosen befällt. Vor allem bei feuchtem Wetter kann er sich schnell ausbreiten. Bevor bei einem zu starken Befall ein Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommt, bietet ein Hausmittel bei leichtem Befall die Möglichkeit, den Sternrußtau zu bekämpfen: Natron. Dies ist prinzipiell ein günstiges Hausmittel gegen Schädlinge im Garten.

Wenn man zwei Esslöffel Natron (bei stärkerem Befall drei bis fünf Esslöffel) in einem Liter Wasser auflöst und die Rosen alle zehn bis 14 Tage mit der Lösung einsprüht, soll dies gegen den Sternrußtau helfen. Besprühen Sie aber nur die erkrankten Stellen. Auch ein natürlicher Pflanzensud aus Ackerschachtelhalm soll helfen, den Sternrußtau sowie andere Schädlinge im Garten zu bekämpfen.

Weitere Maßnahmen gegen Sternrußtau: Richtig Gießen und ADR-Rosen

Der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen empfiehlt außerdem folgenden Maßnahmen, um eine Ausbreitung der aggressiven Pilzkrankheit an den Rosen zu verhindern:

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Um den Sternrußtau frühzeitig zu entdecken, sollten Sie Ihre Pflanzen ab Mai regelmäßig auf einen Befall kontrollieren. Ist die Erkrankung nicht aufzuhalten, sollten Sie die Pflanzen mit den geeigneten Fungiziden behandeln, um zu verhindern, dass das Problem im Folgejahr weiterhin besteht.

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