"Hurra, ich habe eine Wohnung!"

Dank tz: Jenny findet Vermieter mit Herz

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Jenny (24) ist glücklich: Endlich hat sie eine Wohnung!

München - Danke! Es gibt noch Menschen mit Herz. Jenny (24) hat ewig keine Wohnung gefunden – weil sie schwanger ist. Doch jetzt wird alles gut: Sie hat eine neue Bleibe!

Erst nach einem Bericht der tz und der Vermittlung durch die immowelt-Initiative „Verändere Deine Stadt“ wird jetzt alles gut. Jenny hat eine Wohnung – grad war Schlüsselübergabe. Die 24-Jährige sagt: „Ich bin sehr glücklich. Danke für die Unterstützung!“

Rückblende, vor ein paar Wochen: Jenny ist im siebten Monat, es wird ein Mädchen – die Kleine wird Pia heißen. Dieses Gefühlschaos, das Strahlen und die Tränen, alles in einem. Vorfreude aufs Kind – aber wo sollen sie hin? Schon seit dem Frühjahr ist Jenny verzweifelt auf Wohnungssuche, monatelang! Sie hatte sich von ihrem Freund getrennt, wohnt übergangsweise bei ihrer Mutter im Dachauer Hinterland. Der Weg zum Arbeitsplatz als Zahnarzthelferin (Vollzeit) im Münchner Süden ist weit. Jenny braucht eigene vier Wände! Aber wie soll das gehen? „Die Vermieter wollen keine Alleinerziehende. Sobald ich sage, dass ich schwanger und allein bin, kommt die Absage.“ Rund 50 Wohnungen hat die junge Frau schon besichtigt. Absage. Absage. Absage.

So kann’s nicht weitergehen, Jenny braucht Hilfe! Sie erzählt ihre Geschichte – in der tz und auf dem Internet-Portal von Verändere Deine Stadt. Und wissen Sie was? Es funktioniert! Sigismund Mühlbauer (58), Prokurist bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewofag, liest die Geschichte. Mühlbauer, selber Papa zweier Kinder, weiß: „Manchmal schlägt das Schicksal zu. Wir dachten sofort: Da müssen wir was tun. Wir haben ja schließlich auch einen sozialen Auftrag.“

Dann geht alles ganz schnell. Schon am nächsten Tag klingelt Jennys Telefon: Die Gewofag lädt sie zur Wohnungsbesichtigung ein. Alles so schön hell, reichlich Platz für Mutter und Tochter. 63 Quadratmeter, zwei Zimmer, Küche, Bad in Obergiesing, 540 Euro warm. Ein Traum – und Wirklichkeit. Jenny ist begeistert, greift zu. Jetzt leuchten ihre Augen: „Endlich kann ich mich auf mein Kind freuen. Die Angst ist weg!“

Die Möbel sind auch schon bestellt. Die werdende Mutter strahlt: Jetzt, da Jenny eine Wohnung hat, geht es an die nächste Aufgabe. Einen Krippenplatz für Pia finden. Wir wünschen alles Gute!

Simon Tischer

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