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Zeit für den Frühjahrsputz – So machen Sie dem Chaos in nur 5 Schritten Beine

Frühjahrsputz klingt nach mühsamer Arbeit – mit einem Plan machen Sie es sich leichter.

Machen Sie die Fenster auf, lassen Sie den Frühling rein und bringen Sie Ihre Wohnung auf Vordermann. Mit diesen Tipps für den Frühjahrsputz geht das im Handumdrehen.

Der Winter bewegt sich langsam aber sicher auf die Zielgerade zu. Es wird Zeit für den Frühjahrsputz. Viele Menschen brauchen diesen symbolischen Schubser, um endlich einmal die kleinen und großen "Schmuddelstellen" im Haushalt anzugehen. Machen Sie sich bereit für die erste große Putzaktion des Jahres.

Ein ganzes Haus oder auch eine ganze Wohnung von Staub, Schmutz und Unordnung zu befreien, kann sich schnell zu einer überwältigenden Aufgabe aufbäumen. Da ist es hilfreich, sich erst einmal klarzumachen, was überhaupt zum Frühjahrsputz gehört:

  • alle Dinge an ihren Platz legen
  • Unnötiges aussortieren, spenden oder entsorgen
  • Staub wischen
  • Fenster putzen
  • Gardinen waschen
  • Böden saugen und wischen
  • Sofa reinigen
  • hartnäckige Flecken bearbeiten

Sie können diese Aufgaben eine nach der anderen für alle Räume abarbeiten. Schnellere Erfolge und kürzere Wege haben Sie aber, wenn Sie pro Raum alle Schritte erledigen. Verteilen Sie die Arbeit auch ruhig auf mehrere Tage, damit Sie sich nicht zu sehr verausgaben.

Bevor Sie loslegen, sollten Sie auch noch alle nötigen Utensilien zusammensammeln. Sie brauchen:

  • Gummihandschuhe
  • Putzlappen, Mikrofasertücher, Schwämme
  • Besen, Handfeger und Kehrschaufel
  • Eimer
  • Reinigungsmittel bzw. Hausmittel wie Essig oder Essigessenz, Backofenspray, Glasreiniger, Spülmittel etc.
  • Staubtücher
  • Bodenwischer
Wenn Sie aufgeräumt haben, sieht gleich alles besser aus.

Frühjahrsputz Schritt 1: Aufräumen

Es klingt banal, ist aber wichtig: Verstauen Sie alle Dinge, die in Ihrer Wohnung herumliegen, an ihren angestammten Platz. Erst, wenn Sie freie Bahn haben, können Sie gründlich putzen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um mal wieder auszumisten. Damit Sie schnell zum Wesentlichen übergehen können, ein kleiner Tipp: Nehmen Sie einen Wäschekorb zur Hand und legen Sie alles hinein, was in dem Zimmer, das Sie gerade putzen, nichts zu suchen hat. Wenn Sie fertig sind, bringen Sie alles an seinen Platz. So rennen Sie nicht unnötig in der Wohnung herum und können gleich loslegen.

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Frühjahrsputz Schritt 2: Staub wischen

Wischen Sie Staub, bevor Sie Fenster putzen oder gar staubsaugen. Machen Sie es andersherum, wirbeln Sie den Schmutz auf und gerade gereinigte Flächen können Sie sich gleich noch einmal vornehmen. Wischen Sie immer von oben nach unten Staub und benutzen Sie ein nebelfeuchtes Tuch oder einen speziellen Staubwedel, damit sich der Staub verfängt und nicht wieder auf den Flächen absetzen kann. Vergessen Sie nicht, auch oben auf den Schränken und auf Grünpflanzen zu wischen.

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Mit speziellen Geräten geht Ihnen das Fensterputzen noch schneller von der Hand.

Frühjahrsputz Schritt 3: Fenster putzen

Vor dieser Arbeit drücken sich wohl die meisten gern, dabei ist sie so wichtig, denn sobald die Frühlingssonne zum ersten Mal scheint, sollte sie nicht an schmutzigen Fenstern scheitern. Gehen Sie in zwei "Waschgängen" vor. Zunächst seifen Sie die Fenster mit einem Mikrofasertuch gründlich von außen und innen ein. Ziehen Sie das Schmutzwasser ab und reiben Sie die Scheibe trocken. Dann sprühen Sie die Scheibe entweder mit Fensterreiniger ein oder wischen Sie mit einem sauberen Lappen und einer Mischung aus Wasser, Spülmittel und Spiritus noch einmal ab. Noch einmal abziehen, abtrocknen und schon strahlen die Scheiben. Wichtig: Vergessen Sie nicht, auch den Fensterrahmen und das Fensterbrett abzuwischen.

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Frühjahrsputz Schritt 4: Gardinen waschen

Während Sie sich den Fenstern widmen, können Sie auch gleich die Gardinen waschen. Nehmen Sie sie von der Gardinenstange oder lösen Sie sie von der Schiene. Die meisten Gardinen und Vorhänge waschen Sie am besten bei 30 Grad im Feinwaschprogramm. Schleudern Sie sie bei maximal 800 Umdrehungen, damit sie nicht zu sehr verknittern. Das Bügeln sparen Sie sich außerdem, wenn Sie die Waschmaschine nur wenig beladen und die Gardinen einfach noch feucht wieder aufhängen. So hängen sich Fältchen ganz einfach aus. Noch besser klappt es, wenn Sie die Gardinen unten mit ein paar Wäscheklammern beschweren.

Haben Sie feine Gardinen aus Seide oder Motivgardinen sollten Sie sich die Mühe machen und diese lieber mit der Hand und einem Feinwaschmittel waschen. Weiße Gardinen strahlen wieder, wenn Sie dem Waschmittel etwas Natron oder Waschsoda hinzufügen. Bei hartnäckigem Grauschleier können Sie die Gardinen auch über Nacht in Wasser mit Natron, Soda oder Zitronensäure einweichen und dann erst waschen.

Frühjahrsputz Schritt 5: Sofa, Sessel und Teppich reinigen

Nicht nur die Fenster, sondern auch die Möbel und das Sofa können über den Winter reichlich Schmutz angesetzt haben. Wer sein Sofa auffrischen will, kann es einfach mit Natron bestreuen, es etwas einmassieren, über Nacht einwirken lassen und am nächsten Tag absaugen. Das frischt die Farben auf und bekämpft auch üble Gerüche und Milben. Besonders hartnäckigen Flecken können Sie mit einer Spezial-Mischung zu Leibe rücken: Verrühren Sie drei Esslöffel Natron und zwei Esslöffel Wasser zu einer Paste und verreiben Sie diese mit einem Löffel oder mit dem Finger (bitte Putzhandschuhe tragen) auf den ärgerlichen Flecken. Anschließend einfach trocknen lassen und sie danach mit dem Staubsauger entfernen. Der Natrontipp eignet sich auch für Ihren Teppich. So sparen Sie sich teure Spezialreiniger.

Auch Rasierschaum eignet sich zum Reinigen Ihres Sofas und Teppichs – außer es ist ein Sofa aus Leder.

Spezialfall Küche: So machen Sie Backofen, Mikrowelle und Kühlschrank ganz einfach sauber

Die Küche sollten Sie am besten jeden Tag auf Vordermann bringen, schließlich hantieren Sie hier mit Lebensmitteln. Trotzdem gibt es Bereiche, die etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen. Dazu gehören der Backofen, die Mikrowelle und der Kühlschrank. Ein blitzschneller Reinigungstipp: Mischen Sie Essigessenz mit etwas Wasser in einer hitzebeständigen Schüssel. Stellen Sie diese dann 45 Minuten bei 150 Grad in den Backofen oder fünf Minuten auf maximaler Stufe in die Mikrowelle. Das Essigwasser verdampft und löst selbst hartnäckige Ablagerungen. Danach müssen Sie nur noch die Schüssel entfernen und die Innenseiten von Ofen oder Mikrowelle mit einem Tuch abwischen. Beim Kühlschrank kommt wieder Natron zum Einsatz. Riecht er unangenehm, müssen Sie einfach etwas Natron auf einen feuchten Schwamm geben und damit den Kühlschrank gründlich auswischen. So entfernen Sie Schmutz, der Kühlschrank riecht danach nicht mehr und Ihre Küche wirkt fast wie neu.

Spezialfall Badezimmer: So bekämpfen Sie schlechte Gerüche

Auch das Bad wird häufiger geputzt und trotzdem gibt es Problemzonen. Hier kann es in der Toilette und auf dem Boden um sie herum unangenehm riechen. Auch in diesem Fall kommt ein ungewöhnliches Reinigungsmittel zum Einsatz, das Sie schon vom Sofa kennen: Clevere Putzprofis schwören auf Rasierschaum. Verteilen Sie den Schaum einfach auf den fraglichen Stellen und lassen ihn ein paar Stunden einwirken. Danach entfernen Sie alles mit heißem Wasser und freuen sich über den frischen Duft in Ihrem Badezimmer.

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