Stadt investiert 224 Millionen Euro

Hier entstehen 1300 günstige Wohnungen in München

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Robert Zengler (rechts) von der GWG erläutert den Neubau im Domagkpark.
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Am Harthof: 2004 hat der Stadtrat beschlossen, die GWG-Siedlung am Harthof aus den 40er-Jahren zu sanieren. Seitdem wird der Altbestand sukzessive abgerissen. In 14 Bauabschnitten entstehen 745 neue Wohnungen. Dabei haben die Stadtbaumeister darauf geachtet, dass das ursprüngliche Farbkonzept der Siedlung erhalten bleibt. Diese bestand zum Großteil aus unterschiedlich farbigen Häusern. Diese Farben finden sich nun an den neuen Gebäuden wieder. Ausgaben bis jetzt: rund 75 Millionen Euro.
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Max-Bill-Straße: An der Max-Bill-Straße sind 297 Wohnungen entstanden, darunter welche nach dem kommunalen Wohnungsbauprogramm, aber auch nach dem München-Modell. Ferner werden noch Studentenwohnungen gebaut. 116 Einheiten für 144 Personen. Ein 23-Quadratmeter-Zimmer kostet möbliert 200 Euro Kaltmiete. Vermietet wird über das Studentenwerk. Zudem bauen Gewofag und GWG zwei Tiefgaragen und ein Haus für Kinder. Gesamtkosten: 97,1 Millionen Euro.
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Petra-Kelly-Straße: In dem Neubaugebiet am Ackermannbogen werden 105 neue Wohnungen gebaut. Zum Teil sind sie schon fertig und bezogen. Ferner entstehen ein Supermarkt, diverse Läden, eine Gaststätte und auch Räume für einen Nachbarschaftstreff sowie Senioren-WGs. Es handelt sich bei dem Projekt um ein gemeinsames der städtischen GWG und Gewofag. Fertigstellung ist in diesem Herbst. Die Kosten belaufen sich auf rund 35 Millionen Euro.
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Reinmarplatz: Neben Kinderbetreuung, Begegnungszentrum und einem Stützpunkt für Wohnen-im-Viertel sind auf dem Stiftungsgrundstück des ehemaligen Altenwohnheimes Wilhelmine-Lübke-Haus 75 Wohnungen durch die Gewofag und 50 durch die Wogeno entstanden. Mittels Vertrag hat die Stiftung festlegen lassen, dass 55 Prozent der Wohnungen speziell für Senioren hergerichtet worden sind. Kosten für die Stadt: 16,4 Millionen Euro.

München - Münchens Bevölkerung wächst und wächst. Damit die Stadt mithalten kann, müssen Wohnungen her. Und zwar bezahlbare.

 10 000 pro Jahr wurden einst gefordert. Insgesamt sind seit 2011 aber nur 31 700 Wohnungen beantragt und rund 28 300 fertiggestellt worden. „Im Schnitt haben wir pro Jahr etwa 8000 Wohnungen beantragt und 7000 Wohnungen gebaut“, sagt Stadtbaurätin Elisabeth Merk. Die städtischen Wohnungsbauer von GWG und Gewofag haben jetzt an vier Standorten demonstriert, wie sie der Nachfrage gerecht werden wollen. Am Ackermannbogen, im Domagkpark, am Reinmarplatz sowie am Harthof sind allein über 1300 Wohnungen entstanden oder noch im Bau. Die Apartments sollen bezahlbar sein – denn sie werden nach dem so genannten kommunalen Wohnungsbauprogramm errichtet. Miet-Interessenten können sich an das Amt für Wohnen und Migration der Stadt wenden. Dort wird erst ihre Berechtigung überprüft, bevor GWG und Gewofag die Wohnungen vergeben. Die tz zeigt oben unter den Bildern, was genau in den vier Quartieren bisher entstanden oder noch geplant ist:

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