Grünwalder Stadion: Nun ist klar, wie viele Zuschauer maximal reinpassen könnten

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Stimmt das denn?

Vorurteile rund um Wespen und Bienen im Check

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Hornissen sind streng geschützt. Sie dürfen nicht getötet und ihr Nest nicht zerstört werden.

Wespen, Hornissen und Bienen haben ein Problem: Sie machen uns Menschen Angst, ohne dass man Angst vor ihnen haben müsste. Wie kann das Zusammenleben besser werden?

Berlin - Sie sind schwarz-gelb und eine Gefahr: Das ist meist das, was man über Wespen, Hornissen und Hummeln weiß. Auch Bienen werden gerne dazu gezählt, aber sie haben ein besseres Image - immerhin produzieren sie unseren Honig.

Doch wie realistisch ist eigentlich diese Gefahr? Informationen zu gängigen Fragen und so manchem Vorurteil:

Sind Hornissen-Stiche tödlich?

Das Gift der Hornissen ist nicht gefährlicher als das von Bienen oder Wespen - denn Hornissen sind Mitglieder der gleichen Familie. Mit Ausnahme von Allergikern oder wenn die Stiche im Mund-Rachenbereich erfolgen, hat man also keinen Grund zur Sorge. Laut Naturschutzbund Deutschland (Nabu) schmerzt ein Hornissenstich allerdings stärker. Übrigens: Hornissen greifen niemals grundlos an. Sie ziehen sogar Flucht einem Konflikt vor und sind scheuer als Honigbienen.

Sind Wespen aggressive Angreifer?

Nein. Aber sie sind manchmal etwas aufgedreht und panisch. Vor allem ab Spätsommer, wenn das Sterben des Volkes einsetzt. Haben sie bis dahin nur Eiweiß zur Aufzucht ihrer Larven benötigt, gehen sie gezielt und besonders hartnäckig auf die Suche nach Zucker, erklärt der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV). Sie landen dann also erst recht an unseren Tischen und Speisen sowie Getränken.

Soll man ruhig bleiben oder haut man besser zu?

Tierschützer sagen: Auf keinen Fall töten! Im Fall der Hornissen ist das Töten ohne Genehmigung sogar verboten. Allerdings ist es gar nicht so einfach, Ruhe zu bewahren, wenn die Insekten einen hektisch umschwirren. Dennoch: Wenn man mit den Armen fuchtelt und die Insekten angreift, verteidigen sie sich und stechen zu.

Auch die Tiere nur vom Arm wegzupusten, ist keine gute Idee, erklärt der Nabu. Das Kohlendioxid im Atem ist für Wespen wie ein Alarmsignal. Auch Angstschweiß kann Angriffe auslösen. Allerdings lässt sich dieser ja nicht bewusst unterdrücken.

Wann bin ich für Wespen besonders interessant?

Abgesehen davon, dass man Süßes oder Fleisch serviert, können sich die Tiere laut Nabu von Parfümgeruch, Cremes, Politur für Holzmöbel und ähnlichem angezogen fühlen. Und bunte Kleidung lockt eher an.

Auch interessant: So vertreiben Sie Wespen ganz einfach.

Was kann ich tun, damit die Tiere kein Interesse an mir haben?

Glatte, helle und geschlossene Kleidung ist der Tipp der Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Speisen und Getränke nicht lange stehen lassen, sondern den Tisch umgehend wieder abräumen oder ganz abdecken. Und man kann es regnen lassen: Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern rät, die Insekten bei Bedarf ein wenig mit zerstäubtem Wasser zu besprühen. Die Tiere denken dann, das Wetter schlägt um und kehren ins Nest zurück.

Stehen die Tiere unter Naturschutz?

Hornissen sind streng geschützt. Sie dürfen nicht getötet und ihr Nest nicht zerstört werden. Ist letzteres notwendig, braucht man die Genehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde vor Ort, erläutert der Deutsche Schädlingsbekämpfer-Verband. Auch die meisten anderen Wespenarten stehen unter Naturschutz.

Nach November kann man aber die Nester von Wespen, Hornissen und Hummeln auch ohne Genehmigung entfernen. Denn laut Nabu ist das Volk dann gestorben und die Königinnen ausgezogen. Das Nest wird nicht mehr besiedelt, auch im nächsten Jahr nicht.

Lesen Sie auch: So vermindern Sie das Zeckenrisiko in Ihrem Garten.

dpa

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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