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Wäschetrocknen im Winter: Vier Räume sind tabu, wenn Sie Schimmel verhindern wollen

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Von: Andrea Stettner

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Im Winter ist Wäschetrocknen in der Wohnung besonders heikel, denn kühle Luft und Feuchtigkeit begünstigen die Schimmelbildung. Manche Zimmer eignen sich gar nicht.

In Zeiten steigender Energiepreise wollen viele Heizkosten sparen und lieber weniger oder gar nicht heizen. Doch das kann fatal werden, gerade wenn man seine Wäsche in der Wohnung trocknen muss, etwa weil ein Balkon oder Garten fehlen.

Wäscheständer mit Handtüchern. Keller und Badezimmer sind zum Wäschetrocknen ungeeignet – vor allem im Winter.
Keller und Badezimmer sind zum Wäschetrocknen ungeeignet – vor allem im Winter. © Michael Gstettenbauer/Imago

Warum das Wäsche trocknen im Winter Schimmel fördert

Beim Wäsche trocknen in der Wohnung steigt die Luftfeuchtigkeit. Wird die Wohnung im Winter nicht ausreichend geheizt, nimmt die Raumluft wesentlich weniger Feuchtigkeit auf als dies in geheizten Räumen der Fall wäre. Wird dann noch zu wenig gelüftet, schlägt sich die überschüssige Feuchtigkeit an den Zimmerwänden nieder, und ungesunder Schimmel kann entstehen.

Schimmelgefahr: Zimmer, in denen der Wäscheständer nichts zu suchen hat

Um zu verhindern, dass sich Schimmel bildet, müssen Räume im Winter ausreichend geheizt und gelüftet werden, damit die Feuchtigkeit abtransportiert werden kann. In bestimmten Zimmern hat der Wäscheständer deshalb nichts zu suchen:

Ein Bad ohne Fenster kann wesentlich schlechter gelüftet werden und ist per se schon anfälliger für Schimmelbildung. Wenn zum Baden, Duschen und die tägliche Körperpflege dann noch die Wäsche im Bad getrocknet wird, dürfte der ein oder andere Schimmelfleck nicht lange auf sich warten lassen. Auch in unbeheizten Kellern ist Wäschetrocknen tabu.

Schlaf- und Kinderzimmer sind zum Wäsche trocknen ebenfalls gänzlich ungeeignet: allein durch Atemluft und Schwitzen entsteht nachts jede Menge Feuchtigkeit. Kommt noch die feuchte Wäsche dazu, ist dies ein idealer Nährboden für Schimmel.

Luftfeuchtigkeit mit Hygrometer kontrollieren

Damit Ihre Wohnung im Winter frei von Schimmel und Feuchteschäden bleibt, rät die Verbraucherzentrale Saarland, die Luftfeuchtigkeit in den Räumen mithilfe eines Hygrometers im Blick zu behalten. Diese liegt optimal zwischen 40 und 60 Prozent. Im Idealfall sollten Sie die Wäsche im Freien trocknen oder mithilfe eines Wäschetrockners. Energiesparende Modelle verbrauchen laut Test.de in einem 4-Personen-Haushalt rund 47 Euro Strom pro Jahr (Stand: 08/2022). Mit einigen Tipps können Sie den Stromverbrauch aber schon beim Waschen senken.

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