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Wein aus Holunderblüten: Mit Hefekulturen möglich

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Holunderblüten ergeben nicht nur einen leckeren Sirup, sie lassen sich auch mit etwas Geduld in einen wohl mundenden Wein verarbeiten.

Wein muss nicht zwingend aus Trauben hergestellt werden, was Apfelwein oder Kirschwein beweisen. Doch Holunderblütenwein? Dass aus Holler nicht nur der typische Sirup für Hugo und Co. gewonnen werden kann, wissen die wenigsten.

Wein aus Holunderblüten: Mit Hefekulturen möglich

Zwei Holunderblütensirup-Flaschen auf einem sommerlich gedeckten Tisch im Garten.
Aus Holunderblüten lässt sich neben Sirup auch Wein herstellen. © Weingartner-Foto/Imago

Ob als Gastgeschenk oder für den eigenen Genuss an einem schönen Sommerabend – Holunderblütenwein ist eine fruchtige Abwechslung zu herkömmlichen Wein und mit einem halbtrockenen Weißwein zu vergleichen. Praktisch: Den Zuckergehalt können Sie selbst bestimmen. Ein selbstgemachter Wein kann es ganz schön in sich haben, denn je nach Reife der Früchte oder Blüten, der Hefeart der Hefen und der Gärtemperatur kann ein fertiger Wein auf satte 18 % Alkohol kommen, etwa so viel wie in einem guten Amarone-Wein steckt.

Wie Kochbar erklärt, kann man aus Holunderblüten mit ein wenig Knowhow Wein herstellen. Gewinnt man ihn aus den Blüten, wird dieser hell, während Holunderwein aus ebensolchen Beeren dunkel ist und einen herberen, intensiveren Geschmack hat. So geht die Zubereitung von ca. zwei 0,75 Liter-Flaschen des selbstgemachten Weines:

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Eine gewisse Trübung wird bei dem Naturprodukt selbst nach der Klärung erhalten bleiben. Nicht nur pur kann man den Holunderblütenwein trinken, er schmeckt auch mit Prosecco oder Sekt aufgegossen und ist mehrere Jahre haltbar.

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