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Garten und Balkon

Welches Obst und Gemüse lässt sich im Schatten anbauen?

Selbst an schattigeren Standorten können Sie bestimmtes Obst oder Gemüse anbauen.
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Selbst an schattigeren Standorten können Sie bestimmtes Obst oder Gemüse anbauen.

Nicht jeder Garten oder Balkon ist von der Sonne geküsst. Das muss Ihren Plänen aber nicht den Garaus machen. Folgendes Obst und Gemüse wächst auch im Schatten.

  • Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ist für viele ein Traum.
  • Ein schattiger Standort muss Ihnen dabei keinen Strich durch die Rechnung machen.
  • Viele Obst- und Gemüsesorten sind beim Standort nicht wählerisch.

Einige der beliebtesten Obst- und Gemüsearten blühen in vollsonnigen Standorten geradezu auf. Dazu gehören zum Beispiel Tomate, Zucchini oder Gurke. Leider hat aber nicht jeder Hobbygärtner das Glück, mit einem gut besonnten Garten oder Balkon gesegnet zu sein. Wer trotzdem etwas Obst oder Gemüse an seinem schattigen bis halbschattigen Plätzchen anpflanzen möchte, muss nicht verzagen. Wir haben einige Optionen für Sie parat.

Radieschen

Ein paar Radieschen* aufs Butterbrot, das klingt doch nicht schlecht, oder? Dann haben wir gute Nachrichten für Sie: Auch in einem schattigen Gemüsebeet lassen sich die kleinen Knollen anbauen und werden dadurch sogar noch schärfer und aromatischer. Das liegt daran, dass sich bei einem langsameren Wachstum - wie im Schatten der Fall - mehr Senföle in der Knolle sammeln. Zudem sind Radieschen pflegeleicht und anspruchslos, was den Anbau sehr angenehm macht.

Ein paar knackige Radieschen zum Abendbrot - die können Sie auch im Schattenbeet heranziehen.

Kohlrabi

Kohlrabi sollte als Lieferant von Mineral- und Ballaststoffen nicht in Ihrem Garten fehlen. Das Kohlgemüse benötigt im heimischen Beet einen nährstoffreichen Boden und ausreichend Wasser. Dann steht dem Anbau von Kohlrabi im eigenen Garten nichts mehr im Weg.

Kohlrabi bietet viele Mineralstoffe.

Salat

Im Vergleich zum Supermarkt-Salat macht Salat aus dem eigenen Garten schon etwas mehr her. Das Blattgemüse ist pflegeleicht und robust und bringt innerhalb kürzester Zeit erste Ergebnisse hervor. Ein Anbau im Schatten hat zudem einen Vorteil: Bei zu viel Sonneneinstrahlung drohen Salate zu schießen - im Schatten kann Ihnen das nicht passieren.

Zu pralle Sonne vertragen Salate nicht. Deshalb sollten Sie im Sommer auch mal in den Schatten kommen.

 

Auch interessant: Wenn Sie diese Sache beim Gemüseanbau vergessen, drohen Krankheiten und Schädlinge.

Erdbeeren

Wie Sie vielleicht wissen, sind viele Beerensorten ursprünglich Waldbewohner und deshalb dürftige Lichtverhältnisse gewohnt. Dazu gehören unter anderem Erdbeeren*, Johannisbeeren, Blaubeeren, Himbeeren oder Brombeeren. Auch Schattenmorellen, eine Sorte von Sauerkirschen, kann an schattigen bis halbschattigen Standorten gut wachsen. Probieren Sie es einfach aus.

Fans von Erdbeerkuchen & Co. dürfen sich freuen: Die roten Beeren sprießen auch im Schatten.

Bärlauch

Auch in der Kategorie Kräutergarten bieten sich Ihnen Optionen für den Anbau im Schatten: Dill, Minze, Schnittlauch oder Waldmeister brauchen zum Beispiel nicht allzu viel Sonne, um zu sprießen. Ganz besonders trifft dies aber auf Bärlauch zu, der in Sonne gar vertrocknet.

Bärlauch ist ein absoluter Waldbewohner und deshalb Schatten gewöhnt.

Erbsen

Erbsen geben vielen Gerichten den letzten Schliff und eignen sich gut für die Gemüsebeilage. Auch im Garten zeigen Erbsen, wie vielseitig sie sind: Sowohl in der Sonne als auch Halbschatten wie Schatten wächst das grüne Gemüse gut heran. Wenn Sie Erbsen an einem schattigen Standort anbauen, sollten Sie jedoch darauf achten, sie nicht zu oft zu gießen - das Wasser trocknet nicht so schnell ab, sodass Staunässe droht.

Gesunde Erbsen können Sie auch an einem schattigeren Standort Platz finden lassen.

Blumenkohl

Blumenkohl bevorzugt zwar sonnige Standorte, gedeiht an schattigen aber ebenso. Hier müssen Sie auch keinen Sonnenbrand fürchten, den sich die Köpfe des Blumenkohls hin und wieder bei zu praller Sonneneinstrahlung zuziehen. Im Frühjahr werden die Setzlinge ins Beet gepflanzt und schon innerhalb weniger Wochen dürfen Sie sich über Blumenkohl im Garten freuen.

Blumenkohl wächst auch bei wenig Sonne relativ schnell.

Lesen Sie auch: Welches Obst und Gemüse darf ich zusammen lagern?

Diese zehn Fehler können Ihren Garten ruinieren

Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern.
Gießen Sie Ihren Garten eher abends? Dann machen Sie es falsch. Denn es ist immer noch so heiß, dass der Großteil der Feuchtigkeit verdunstet. Deshalb ist die Mittagszeit auch der schlechteste Zeitpunkt, um die Gießkanne auszupacken. Am besten ist es, die Pflanzen morgens gegen sechs Uhr zu bewässern. © pixabay/annawaldl
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze.
Oft wird beim Gießen nicht besonders darauf geachtet, wieviel Wasser die Pflanzen eigentlich individuell benötigen. So brauchen Sie mediterrane Pflanzen meist nicht so stark bewässern, da sie schwüles Wetter gewöhnt sind. Als Faustregel gilt: Je größer die Blätter, umso mehr Wasser benötigt die Pflanze. © pixabay/annawaldl
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage.
Die meisten Hobbygärtner verlassen sich bei der Gartenpflege auf den Rasenmäher mit Fangkorb. Doch dadurch lassen Sie sich eine einfache Gelegenheit, den Rasen zu düngen und vor der Hitze zu schützen, durch die Lappen gehen. Lassen Sie stattdessen den Schnitt als Mulch auf dem Rasen liegen - er versorgt ihn mit Nährstoffen und speichert Feuchtigkeit für heiße Tage. © pixabay/Counselling
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung.
Topfpflanzen bekommen meist genauso viel Zuwendung, wie alle anderen Pflanzen im Garten - doch das ist ein Fehler. Sie brauchen mehr Wasser, da sie von weniger Erde umgeben sind, die die Feuchtigkeit speichern kann. Deshalb müssen Sie täglich ausgiebig bewässert werden. Um die weggewaschenen Nährstoffe wieder herzustellen, brauchen Topfpflanzen zudem eine regelmäßig Düngung. © pixabay/KIMDAEJEUNG
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen, kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist.
Zu wenig gießen ist schlecht, aber zu viel gießen kann auch ein Problem werden. Denn bei Staunässe fangen die Wurzeln der Pflanzen im Erdreich zu faulen an. Gießen Sie also erst wieder, wenn die oberste Erdschicht angetrocknet ist. © pixabay/annawaldl
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem.
Das Wasser sollte beim Gießen außerdem nicht auf den Blättern verteilt werden - wie zum Beispiel bei einem Rasensprenger. Feuchte Blätter sind nämlich der perfekte Nährboden für Krankheiten und Pilze. Zielen Sie stattdessen genau auf die Wurzeln oder nutzen Sie ein Tropfbewässerungssystem. © pixabay/MIH83
Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen.
Schon beim Anlegen des Gartens drohen viele Fehler: Ein tolle Auswahl an Blumen und Stauden bringt nichts, wenn sie nicht richtig angeordnet sind. Pflanzen, die höher wachsen, sollten in zweiter Reihe stehen, damit die vorderen Blumen gut zu sehen sind und genügend Licht bekommen. © pixabay/Hans
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können.
Beim Anpflanzen scheint das Beet noch ganz leer zu sein - deshalb neigen Hobbygärtner gerne dazu, die Zwiebeln und Samen dicht anzuordnen. Gedeihen die Pflanzen allerdings erst einmal, wird es schnell eng im Beet. Damit sie sich nicht gegenseitig beim Wachsen behindern, sollten Sie beachten, wie hoch und breit die Pflanzen werden können - und dementsprechend mehr Platz einberechnen. © pixabay/Gellinger
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen.
Auch für das Düngen braucht es ein gutes Händchen. Die einen machen es zu oft, die anderen überhaupt nicht. Doch zweimal im Jahr - Frühjahr und Herbst - sollten Sie Ihren Pflanzen diese Nährstoffzufuhr gönnen. Dazu reicht es, dem Boden einfach eine gute Menge Kompost hinzuzufügen. © pixabay/Jing
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können.
Wenn manche Pflanzen nicht so wachsen wollen, wie sie sollen, liegt das nicht immer an der Pflege - sondern am Boden selbst. Vielleicht ist er zu sauer oder kalkig, zu sandig oder zu lehmig. Deshalb dürfen Sie nicht vergessen, vorher schon eine Bodenprobe zu nehmen und diese untersuchen zu lassen - damit Sie dem Erdreich den richtigen Dünger zufügen können. © pixabay/mjordano

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