Boom geht weiter

Wohnungen in München um 13 Prozent teurer

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Die Lage wird in München immer wichtiger.

München - Der Boom auf dem Wohnungsmarkt geht weiter. Davon geht die HypoVereinsbank (HVB) in ihrem neusten Wohnungsmarktbericht für München aus.

Die Renditen werden jedoch vor allem in den bevorzugten Lagen zurückgehen, da die Kaufpreise stärker als die Mieten steigen. „Auch wenn die Region München unvermindert weiter wachsen wird, gibt es Anzeichen dafür, dass der bisher sehr starke Preistrend nach oben deutlichtlich geringer wird“, sagt Ulrich Mönius, Leiter der Privatkunden-Bank der HVB. Die Lage wird in den nächsten Jahren immer wichtiger. Deshalb erwartet die Bank bei einigen Immobilien auch Preiskorrekturen nach unten.

5.200 Euro pro Quadratmeter für Neubauwohnung

Im vergangenen Jahr war davon aber noch nichts zu merken. Bei den Eigentumswohnungen stiegen die Preise um rund 13 Prozent im Vergleich zu 2012. Im Schnitt kostete eine Neubauwohnung 5.200 Euro pro Quadratmeter. Im Zentrum und in den Vierteln Solln, Harlaching, Nymphenburg und Trudering lagen die Preise noch höher.

Der Markt für Baugrundstücke ist noch immer klein. Inzwischen fallen pro Quadratmeter mehr als 1100 Euro an. Etwa 80 Prozent der verkauften Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser waren deshalb Bestandsgebäude. Eine Doppelhaushälfte kostete im Schnitt 780.000 Euro.

Ekel-Rohre: So greislig sind unsere Wasserleitungen

Bakterien, Dreck und Schäden: In unseren Rohren schaut es greislig aus! "90 Prozent aller Anlagen haben Mängel", berichtet Robert Kroiss der tz. Er hat die Leitungen mit eigenen Augen gesehen. Kroiss arbeitet als Technischer Leiter beim Deutschen Institut für Wasseranalytik (Diwa), eine Kontroll-Firma mit Sitz in Rosenheim. In München hat das Unternehmen bereits hunderte Häuser geprüft. © Diwa
Rost im Rohr: Das ist kein Abfluss – das ist ein Rohr für Trinkwasser! So wie hier in Unterschleißheim sieht eine Leitung aus, wenn sich 30 Jahre keiner darum kümmert. „Da brauchen wir gar nicht proben“, erzählt Kroiss. „Das ist total kontaminiert.“ Denn dieser Schmutz ist eine einzige Brutstätte für Legionellen. © Diwa
Fehlendes Ventil: Normalerweise darf das Trinkwasser nicht direkt mit der Heizung verbunden sein. Tatsächlich sei das oft der Fall, berichtet Kroiss – wie hier mit einem simplen Gartenschlauch, ohne das vorgeschriebene Rücklaufventil. Da kann das Brackwasser aus der Heizung zurück in die Hähne gelangen! Eine Lösung gäbe es ab 120 Euro … © Diwa
Verstopfte Hähne: Hier hat der Hausbesitzer erst gar keinen Filter eingebaut. Darum fließen Sandkörnchen und Kalkpartikel, die im Trinkwasser normal sind, direkt in die Hähne und verstopfen sie. Nicht nur das: „Der Kalk ist ein Transportmittel für die Legionellen“, sagt Kroiss. Wo die Partikel sich ablagern, feiern die Bakterien fröhliche Urständ. © Diwa
Bakterien-Falle:Da kann man die Bakterien schon mit bloßen Auge sehen. Normalerweise gehören diese Filter zwischen Hausanschluss und Trinkwasseranlage alle sechs bis acht Wochen gespült. „Wir haben in München aber schon welche gesehen, die hat seit 30 Jahren keiner angeschaut“, erzählt Kroiss. Und so sehen die dann aus. © Diwa

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