Jetzt ermittelt die Polizei

Chat-Skandal: Widerliche Nachrichten kursieren in interner Gruppe - verstörte Mitschüler schlagen Alarm 

Nach besorgniserregenden Chats an einer Münchner Schule ermittelt die Polizei (Symbolbild).
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Nach besorgniserregenden Chats an einer Münchner Schule ermittelt die Polizei (Symbolbild).

Die Polizei ermittelt gegen zwei junge Männer aus München. Sie sollen in einer internen Chatgruppe strafrechtliche Inhalte geteilt haben.

  • In einer Schule in München herrscht Aufregung.
  • Zwei junge Männer haben in einer internen Chatgruppe ekelhafte Inhalte geteilt.
  • Jetzt ermittelt die Polizei.

Chat-Skandal an einer Schule in München: Mitglieder einer internen Gruppe machten die Schulleitung auf bösartige Umtriebe aufmerksam.

Lesen Sie nachfolgend die Pressemeldung der Polizei München im Wortlaut: „Anfang Dezember 2019 wurde das Polizeipräsidium München von der Leitung einer weiterführenden Schule in der Maxvorstadt über einen Sachverhalt um einen Kommunikationsvorgang in einem Kurznachrichtendienst informiert. 

Chat-Skandal an Schule in München: Ekelhafte Nachrichten in interner Gruppe

Konkret sollen dort zwei Schüler im damaligen Alter von 17 und 18 Jahren, einer geschlossenen Benutzergruppe, neben vielfach strafrechtlich unkritischen Inhalten auch antisemitische Äußerungen und Abbildungen mit nationalsozialistischen Bezug eingestellt haben. 

Einige Gruppenmitglieder hatten daraufhin die Schulleitung hierüber in Kenntnis gesetzt. Der Sachverhalt wurde bereits durch die Schule pädagogisch aufgearbeitet.

Rätselhafter Fall in München: Anwohner haben vor ihrem Haus einen stark blutenden Mann gefunden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

München: Polizei ermittelt wegen volksverhetzender Chats

Aktuell wird gegen die beiden Schüler wegen Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen durch Kommissariat 44 (Staatsschutzdelikte) ermittelt.“

mm/tz

Die Zahl der antisemitische motivierten Straftaten sind in Bayern deutlich gestiegen - der größte Anteil der Straftaten ging dabei von einer Gruppe aus.

Auch innerhalb der Münchner Polizei sorgen Chats für Aufregung: In einer internen WhatsApp-Gruppe sollen bayerische USK-Beamte Beleidigungen und antisemitische Inhalte ausgetauscht haben.

Zwei Schüler wurden an einer U-Bahn-Station in München rassistisch beleidigt* - danach kam es noch schlimmer. Das ist jedoch nicht der einzige Fall, in dem die Polizei ermittelt.

*tz.de und merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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