So fanden die Derbleckten Mama Bavarias Rede

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Auch Ministerpräsident Horst Seehofer ( CSU) hat die Mama Bavaria ganz schön eingeschenkt.

München - Wie fanden die derbleckten Politiker die Show auf dem Nockherberg? Hier lesen Sie die Reaktionen auf die Rede von Mama Bavaria:

Horst Seehofer (CSU, bayerischer Ministerpräsident und Interims-Bundespräsident):

„Es war nicht schrill und nicht schlecht, sondern mittig. Insgesamt fand ich es recht gelungen. Ich bin stolz auf meine Mama. Es gab genug zu lachen. Aber ich habe das Gefühl, die Politiker verhalten sich generell vorsichtiger – das gibt natürlich nicht so viel Stoff her. Die Predigt war nett, aber hat jetzt nicht meinen Blutdruck gehoben. Es war nicht außerordentlich spektakulär, weder in positiver noch in negativer Hinsicht.“

Nockherberg: Die besten Sprüche der Bavaria

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Christian Ude (SPD, Münchens Oberbürgermeister und Herausforderer Seehofers als Bayerns Ministerpräsident 2013):

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„Luise Kinseher ist jetzt mit der Rolle der Bavaria wirklich verwachsen und hat sie mit Leben gefüllt. Ich fand sie sehr gut. Sie ist eine Mama, die ihre Buben an den Ohren zieht, aber sie auch mag. Es gab keine Ausreißer nach unten, aber auch keine penetranten Highlights. Sie war nach allen Seiten hin sehr gerecht und traf thematisch oft ins Schwarze. Einfach unverwechselbar! Luise Kinseher war heuer sicherer und souveräner als im Vorjahr, die Kürze hat der Predigt gut getan – sie war taktvoll bei aller Bissigkeit. Ich hatte trotzdem keine schlaflose Nacht – im Gegenteil, ich bin heute morgen mit Mühe aus dem Bett gekommen!“

Markus Söder (CSU, Bayerns Finanzminister):

„Das traf’s ganz genau, dass die Bavaria mein neues Amt als Spontanmutation bezeichnet hat. Das ging ja wirklich von Jetzt auf Heute. Luise Kinseher hat es wieder sehr schön gemacht. Die Stelle über die besonderen Geografie-Kenntnisse von OB Ude fand ich besonders lustig – und dass sie so genau hinsieht, wie meine Ohrläppchen aussehen. Sie hat ihr hohes Niveau vom letzten Jahr gehalten. Das Singspiel war super: Christine und ich haben mir am besten gefallen, wobei wir uns in echt noch viel besser verstehen. Dass die Chrissi im Aerobic-Anzug vor mir auf dem Fitnessrad fährt, wäre vielleicht eine Idee für die nächste Kabinettssitzung.“

Nockherberg: Bilder vom Singspiel

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Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, Bundesjustizministerin):

„Schön, dass sich die Bavaria darum sorgt, dass die FDP in Vergessenheit geraten könnte. Das heißt ja, dass wir nicht vergessen werden sollen. Sie ist nicht zurückgeschreckt vor ein paar deftigen Watschn. Sie fängt gerade an, sich richtig wohl zu fühlen. Natürlich soll sie es nächstes Jahr wieder machen.“

Christine Haderthauer (CSU, bayerische Sozialministerin):

„Ja, ich kam heuer nicht so oft beim Derblecken vor. Das heißt aber auch, dass du keinen Mist gebaut hast. Wenn nichts gesagt wird, ist das schon ein Lob. Beim Singspiel habe ich Tränen gelacht, es war schlüssig und nett gemacht. Ich fand den Ansatz gut, die Bühne nicht zu übervölkern – das hat mir besser gefallen als im letzten Jahr.“

Nockherberg: Die Promis beim Derblecken

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Peter Ramsauer (CSU, Bundesverkehrsminister):

„Ich sehe einen Haufen Gesichter, die noch eine Prise mehr Derblecken hätten vertragen können. Das Singspiel war einsame Klasse! Einige abgedroschene Geschmacklosigkeiten in der Fastenpredigt sollte man aber endlich sein lassen. Ich würde an der Stelle der betroffenen Personen nicht mehr wiederkommen. Insgesamt gebe ich dem Nockherberg heuer die Note 3 -. Das Bier kriegt aber eine 1 +!“

Martin Zeil (FDP, bayerischer Wirtschaftsminister):

„Wichtig ist, dass man beim Derblecken vorkommt – und viele sind ja gar nicht vorgekommen, die beiden FDP-Minister aber schon. Insofern bin ich ganz zufrieden. Die Bavaria war stärker als letztes Jahr. Die Sticheleien muss man hinnehmen – das darf man nicht übelnehmen!“

Nockherberg: Die besten Bilder der letzten 30 Jahre

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Edmund Stoiber (CSU, ehemaliger bayerischer Ministerpräsident):

„Die Fastenpredigt war in diesem Jahr sehr feinsinnig und nicht unter der Gürtellinie, außerdem nicht so derb und zeitgemäßer als im letzten Jahr. Ich will Lui­se Kinseher auf jeden Fall wiedersehen!“

Claudia Roth (Grünen-Chefin der Republik):

„Dass ich laut Bavaria als James Bond gelte, weil ich angeblich eine Walther PPK habe, das stimmt nicht so ganz. Ich bin ja nicht James Bond, sondern Jamie Bond.“

Hubert Aiwanger (Landtags-Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler):

„Ich bin begeistert, dass ich so oft vorgekommen bin! Die Mama hat für mich was übrig, weil ich ein guter Typ bin.“

tz

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