Ude wittert "gigantischen Auftrieb"

DOSB-Votum: Deutschland will die Spiele

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Erfreut über das Ja zu Olympia: Hermann Steinmaßl, Landrat von Traunstein, Thomas Schmid, Bürgermeister in Garmisch-Partenkirchen, Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Georg Grabner, Landrat Berchtesgadener Land und Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes.

München - Es ist alles bereitet! Die Abstimmung der Mitgliederverbände des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat ein deutliches Votum pro Olympia ergeben. Jetzt fehlt nur noch das Ja der Bürger.

Bei 82 Stimmberechtigten gab es lediglich eine Enthaltung durch den deutschen Alpenverein. Die anderen 81 Arme schnellten mit der grünen Befürworter-Karte nach oben, als DOSB-Generaldirektor Michael Vesper die entscheidende Frage nach einer erneuten Bewerbung stellte. Aus sportpolitischer Sicht ist damit alles geregelt. Die letzten möglichen Stolpersteine sind nun die Bürger­entscheide am 10. November.

„Das gibt uns gigantischen Auftrieb“, frohlockte Münchens Oberbürgermeister Christian Ude (SPD). Er sieht mit einem „besseren Konzept“ als bei der Niederlage gegen Pyeongchang (Südkorea) für 2018 „größere Chancen“ im zweiten Anlauf. Die Querelen rund um Garmisch-Partenkirchen wurden durch die Einbindung von Ruhpolding entschärft, dort sollen nun die Biathlon- und Langlaufwettbewerbe stattfinden. „Biathlon gehört einfach zu uns. Die Spiele 1972 waren für mich eine prägende Erinnerung, das würde ich 50 Jahre später gerne wieder erleben“, sagte Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler der tz. Vierter Austragungsort wäre Schönau am Königssee.

Sportliche Unterstützung erhielt der DOSB unter anderem von den Olympiasiegerinnen Britta Heidemann (Fechten) und Ski-As Maria Höfl-Riesch. „Ich denke, München ist der perfekte Standort um Olympische Winterspiele auszutragen. Jetzt fiebere ich den Bürgerentscheiden entgegen“, sagte Heidemann der tz. Dass dabei noch alles offen ist, weiß Höfl-Riesch: „Das neue Konzept ist sehr gut. Aber wir müssen in den nächsten Wochen trotzdem ordentlich Gas geben.“ Nicht, dass es München so ergeht, wie Graubünden (Schweiz). Dort stimmten 53 Prozent der Bürger gegen eine Bewerbung.

Mathias Müller

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