Unfassbare Szenen in München

Nach wüster Massenschlägerei vor Bayern-Spiel: Polizei fahndet nach vier Monaten immer noch

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Im Vorfeld zum Bundesliga-Spiel FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg kam es in der Nähe des Münchner Hauptbahnhofs zu einer Massenschlägerei. (Symbolbild)

Vor dem Bundesliga-Spiel FC Bayern gegen den VfL Wolfsburg kam es am Hauptbahnhof in München zur Massenschlägere. Auch vier Monate später fahndet die Polizei noch.

Update vom 18. Juli, 12.49: Vor dem Bundesligaspiel des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg im März kam es zu einer wüsten Massenschlägerei. Der Fall lässt der Polizei auch gut vier Monate später noch keine Ruhe. Nach neuem Ermittlungsstand waren 100 Personen an der sogenannten Drittortauseinandersetzung beteiligt - jeweils circa 50 auf jeder Seite.

Mindestens eine Person musste stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Bezüglich dieser Vorfälle wird beim Kommissariat 23 (Koordinierungsgruppe Fußball) ein Ermittlungsverfahren wegen eines Landfriedensbruchs geführt. Bisher konnten 50 Tatverdächtige ermittelt werden. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen konnten noch fünf weitere, bis dato unbekannte Täter als Teilnehmer des Landfriedensbruchs ermittelt werden. Bei diesen handelt es sich um Anhänger des FC Bayern München.

Um diese zu identifizieren, wurde durch den Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München, auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I, ein Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erlassen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits alle anderen Fahndungsmaßnahmen ohne Erfolg veranlasst worden.

Personen, die zu den Tatverdächtigen auf den Lichtbildern sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 23, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Dieser Mann wird nach der Massenschlägerei vor dem Spiel des FC Bayern gegen Wolfsburg gesucht.

Nach wüster Massenschlägerei vor Bayern-Spiel: Polizei sucht dringend Handy-Filmer

Update 12. März, 12.26 Uhr: Wie bereits berichtet, kam es vor dem Bundesligaspiel zwischen dem FC Bayern München und dem VfL Wolfsburg am Samstag, 09.03.2019, gegen 13:00 Uhr, zu einer sogenannten Drittortauseinandersetzung zwischen Fans der beiden genannten Vereine. Ungefähr 60 Personen (jeweils ca. 30 Personen auf jeder Seite) schlugen auf offener Straße aufeinander ein. Daraufhin musste mindestens eine Person in einem Krankenhaus behandelt werden. Bezüglich dieser Vorfälle wird beim Kommissariat 23 (Koordinierungsgruppe Fußball) ein Ermittlungsverfahren wegen Landsfriedensbruch geführt. Im Umfeld konnten mittlerweile 21 Personen ermittelt werden, die im Verdacht stehen, Teilnehmer dieser Auseinandersetzung gewesen zu sein. Ein konkreter Tatverdacht liegt jedoch gegen keine dieser Personen vor. 

Dies ist erst nach Auswertung des umfangreichen Videomaterials möglich. Das Geschehen wurde von vielen umherstehenden Privatpersonen aufgenommen und in den Sozialen Medien verbreitet. Eine vernünftige Auswertung des Videos ist nur anhand der Originalaufnahmen möglich. Aus diesem Grund bittet das Fachkommissariat 23 darum, dass Personen, die im Besitz der Originalaufnahmen sind, diese auf folgendem Portal zur Verfügung zu stellen: https://medienupload-portal01.polizei.bayern.de

Update 11. März, 9.21 Uhr: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat mit deutlichen Worten auf die Ausschreitungen am Samstag reagiert. „Gewalt und Randale haben beim Fußball – weder vor oder nach dem Spiel, außerhalb des Stadions oder darin – nichts verloren. Wir lassen uns durch derartige Krawallmacher und Chaoten, die Fußball als Anlass für Gewalt sehen, die Freude am Sport auch für zukünftige Spiele nicht verderben“, sagte der CSU-Politiker gegenüber Bild.

Jürgen Ascherl, München-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, wendet sich derweil an die Klubs und stellt eine brisante Forderung. „Vereine sollten für Fußballeinsätze bezahlen. Absolut bescheuert, was wollen die Chaoten überhaupt erreichen? Ich fordere ein Stadionverbot für alle Beteiligten“, erklärte der Funktionär.

Eine weitere brutale Attacke sorgt derzeit für Aufsehen: Die Polizei fahndet nach Männern, die mehrere Menschen in der Innenstadt von München attackiert haben, berichtet tz.de*. 

Brutale Massenschlägerei vor Bayern-Spiel: Neue Details zum Fan-Irrsinn

Update 10. März 2019, 12.51 Uhr: Wie die Polizei bestätigt handelte es sich bei den Randalierern in der Münchner Innenstadt am Samstag um Fangruppen der beiden Vereine VfL Wolfsburg und FC Bayern München. Von den insgesamt rund 40 Personen wurden schließlich 16 Randalierer festgenommen. Ein Fan des VfL Wolfsburg musste mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt werden.

Während des Spiels wurden weitere Gastfans festgenommen, die am Geschehen in der Münchner Schillerstraße beteiligt gewesen sein sollen. Insgesamt kamen letztlich 22 Personen in Gewahrsam, 21 wegen Landfriedensbruchs und eine wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Alle Personen wurden nach Spielende wieder entlassen und konnten den Heimweg antreten.

Mehr News zum FC Bayern: Nach „ein oder zwei Bier“: Liverpool-Fan verliert Kumpels - und spaziert in bizarrem Outfit durch München

München Hauptbahnhof: Burtale Massenschlägerei vor Spiel des FC Bayern

Meldung vom 9. März:Um 15.30 Uhr am Samstag begann das Bundesliga-Spiel des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg in der Münchner Allianz Arena. Im Vorfeld des Spiels kam es nun am Hauptbahnhof in München zu hässlichen Szenen.

Wie die Polizei München der Ippen-Digital-Zentralredaktion bestätigte, wurden die Beamten gegen 13 Uhr alarmiert. In der Schillerstraße nahe des Hauptbahnhofs in München lieferten sich zu diesem Zeitpunkt etwa 30 bis 50 Personen eine heftige Auseinandersetzung.

Schlägerei in München: Randalierer waren wohl fast alle Wolfsburger Fußball-Fans

Diese entwickelte sich zu einer Massenschlägerei. Ein Großaufgebot der Münchner Polizei eilte zum Ort des Geschehens und beendete die Auseinandersetzung. Ersten Informationen zufolge sollen mindestens zwei Personen festgenommen worden sein. Bei den Randalierern soll es sich vornehmlich um Gäste aus Wolfsburg gehandelt haben.

Schlägerei in München: Sogar Frankreich berichtet über Fan-Randale

Die Schlägerei zwischen den Fußball-Fans in München schlug hohe Wellen und wurde sogar von französischen Nachrichten-Seiten aufgegriffen. 

Auch weitere Twitter Nutzer wurden aufmerksam.

In München sorgte ein Briefumschlag mit einer verdächtigen Substanz für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Mehrere Personen verletzten sich, als sie damit in Kontakt kamen. Am Hauptbahnhof München sind zwei Bundespolizisten von einem Mann bespuckt und bedroht worden, berichtet merkur.de*. Die Überprüfung des Mannes ergab Überraschendes.

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*tz.de und Merkur.de sind Teil der deutschlandweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion

kah

Ein 22-Jähriger hat seinen Vater in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof verprügelt. Als der 47-Jährige aus dem Krankenhaus kommt, überrascht sein Verhalten.

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