Aus der Hütt’n auf den Teller

Schuhbecks Rezepte: Kaspressknödel

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Alfons Schuhbeck

München - Ob in der Suppe oder mit Salaten: Mit Kaspress­knödeln kommt bei Alfons Schuhbeck immer Skihüttenstimmung auf. Dieses deftige Schmankerl stammt aus dem Salzburger Land und passt fabelhaft in den ­Winter.

Für vier Vorspeisen-Portionen schneide ich zunächst eine halbe Zwiebel in kleine Würfel und dünste diese in einer Pfanne mit etwas Öl glasig. Währenddessen schneide ich 90 Gramm Bergkäse in sehr kleine Würfel, ich könnte ihn auch auf der groben Raffel reiben. Ein viertel geschälter Apfel wird ebenfalls in sehr kleine Würfel geschnitten, 125 Gramm Toastbrot in etwa einen halben Zentimeter große Würfel.

Nun lass ich 70 ml Milch aufkochen, nehme sie vom Herd und rühre ein verquirltes Ei hinein; diese Eiermilch würze ich mit Salz, Pfeffer und einer Prise frisch geriebener Muskatnuss, gieße sie über die Brotwürfel, gebe Zwiebel, Apfel, Käse und einen EL frisch geschnittene Petersilie dazu und lasse alles etwa zehn Minuten durchziehen.

Wenn’s so weit ist, forme ich aus der Masse mit nassen Händen kleine Knödel und drücke sie flach, sodass etwa einen Zentimeter dicke Taler entstehen. Diese brate ich in etwas Öl in der Pfanne auf beiden Seiten hellbraun an, nehme sie heraus und lasse sie auf Küchenpapier abtropfen.

Traditionell werden Kaspressknödel in einer klaren Suppe serviert, sie schmecken aber auch wunderbar mit mariniertem Blattsalat oder auf Sauerkraut.

Gutes Gelingen und guten Appetit wünscht Ihr Alfons Schuhbeck

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