Ananas reifen nicht nach: Kalorienarm, aber kein Fettkiller

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Die Frucht soll angeblich bei der Fettverbrennung helfen - das ist leider ein Mythos. Foto: Andrea Warnecke

Sie sind erfrischend, schmecken süß und sind kalorienarm: Ananas eignen sich gut für eine bewusste Ernährung. Ans Fett ran gehen sie aber nicht.

Bonn (dpa/tmn) - Ananas gilt als Geheimtipp für eine bessere Fettverbrennung: Das stimmt aber leider nicht. Der Effekt soll durch das Enzym Bromelain entstehen. Dieses spaltet im Wesentlichen aber Eiweiße und hat keinen Einfluss auf die Fettverbrennung, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid.

Gleichzeitig ist Bromelain dafür verantwortlich, dass Joghurt und Quark oder Milcheis mit Ananas bitter schmecken. Denn das Enzym spaltet auch das Milcheiweiß. Ein kleiner Trick kann das aber verhindern: einfach die Ananas kurz in kochendes Wasser tauchen, um die Enzymaktivität auszuschalten.

Ananas zeichnet sich am ehesten durch seinen Vitamin-C-Gehalt aus (19 Milligramm pro 100 Gramm). Außerdem enthält sie Kalium, das entwässert, dafür aber kaum Kalorien oder Fett. Da die Ananas nach der Ernte nicht nachreift, sollten Verbraucher möglichst reife Exemplare kaufen. Sie sind am intensiven Duft am Stielansatz zu erkennen.

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