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"Pommes in die Visage stopfen"

Star-Koch Attila Hildmann rastet aus und droht Journalisten

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Attila Hildmann (hier bei der Tanzshow "Let's Dance") hat einer Berliner Redakteurin gedroht.

Attila Hildmann gilt nicht gerade als Paradebeispiel des friedliebenden Veganers, aber was sich der Koch jetzt erlaubt hat, ist schwer zu schlucken.

Die Tagesspiegel-Redakteurin Susanne Kippenberger hatte der Vegan Food Snackbar von Attila Hildmann in Berlin-Charlottenburg einen Besuch abgestattet und daraufhin eine vernichtende Kritik geschrieben. Das ließ der Koch und Autor („Vegan for fun“) nicht auf sich sitzen und setzte auf Facebook zum Rundumschlag an.

Vegan-Koch Hildmann rastet aus

Im ersten Post geht es schon sportlich mit einem "Hausverbot" für die Autorin und ihren Arbeitgeber los. Hildmann will vor „das Tagesspiegel Gebäude kotzen“, er zweifelt am Intellekt der Autorin und schließt dann donnernd mit einer unappetitlichen Androhung von Gewalt ab: „ich [hätte] Ihnen meine Pommes in Ihre Wannabe-Journalistinnen-Visage gestopft“. Was Attila Hildmann, der selbsternannte „Veganerkönig“, da vom Stapel lässt, ist nicht gerade royal, um es mal vorsichtig auszudrücken.

Ist mit Attila Hildmann nicht gut Burger essen?

Aber warum geht Hildmann ab wie ein Maiskorn in der Popcornmaschine? Die Kritik von Susanne Kippenberger hatte es mächtig in sich. „Wer im Imbiss des Gottkochs der Veganer einkehrt, meint, eine Fritteuse zu betreten. Und das ist nicht das größte Drama“, schreibt sie. Sie beschreibt verschwitzte Mitarbeiter und einen muskelbepackten Chef, der sich breitbeinig vors Lokal setzt, um seine Männlichkeit zu beweisen. Schließlich wundert sie sich, „mit welchen Zutaten das [nussige Softeis] wohl so cremig wird?“

"Schlag den Star"-Video: Auch hier rastet Attila Hildmann aus

Alles über den "Veganer König": Attila Hildmann im Portrait

Der deftige Verriss hat den wehrhaften Veganer so in Rage versetzt, dass er es nicht bei einem Antwort-Post belassen konnte. Am Freitag setzte er mit einem ironischen Post nach: "Ganz trostloser Tag heute in meiner versifften nach Öl stinkenden Frittenbude in der Schillerstraße. (…) Es war ekelhaft und Bioisfürmichabfall-Susanne war auch nicht da."

Hildmann droht offen mit Eskalation

Am Samstag dann die überraschende Wende. Attila Hildmann hob das Hausverbot für Susanne Kippenberger und den Tagesspiegel auf und lud alle Journalisten ein, seine Burger zu testen. Als Kirsche auf der veganen Sahne bot er an, dass er „vor den Kameras ein Steak essen“ werde, wenn die Mehrheit seine Burger schlecht findet.

Da ist jemand von seinem Produkt überzeugt, könnte man meinen. Kleine Zweifel beschleichen aber jeden, der bis zum Ende der Ankündigung liest. Da steht nämlich: „Keiner der Journalisten braucht Bodyguards mitnehmen, ich werde ruhig bleiben, es sei denn, sie schreiben oder sagen wieder irgendeine Scheiße, dann werde ich diesmal komplett ausrasten!“ Auf dem Bild zum Post ist Hildmann zu sehen, wie er ein Gewehr anlegt. Sehr subtil.

Ob die Kritiken unter den Umständen ehrlich ausfallen ...

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ante/Video: Glomex

Die größten Fast-Food-Ketten der Welt: Platz eins überrascht

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