zarte Köstlichkeit

Außen knusprig, innen zart: So kochen Sie Hähnchen richtig

+
Mit einem einfachen Trick wird die Haut des Hähnchens schön knusprig.

Mit diesen einfachen Tricks und Kniffen bereiten Sie Hähnchen schnell und unkompliziert zu – damit es Ihnen in Zukunft noch besser schmeckt.

In Brühe gegart, in leckerer Rahmsoße als Geschnetzeltes oder als Schnitzel: Es gibt viele Möglichkeiten, um ein leckeres Hähnchen zu kochen. Bevor Sie Ihr ganzes Hühnchen kochen, sollten Sie aber einige Grundregeln im Umgang mit Fleisch kennen und beachten.

Hähnchen-Zubereitung für Anfänger 

1. Regel beim Kochen von Hähnchen: Greifen Sie immer zu frischem Fleisch. Denn ist es schon ein paar Tage alt, riskieren Sie eine Infektion mit Salmonellen. Diese gefährlichen Keime lauern im Hähnchen-Fleisch, machen krank und können bei Ihnen folgende Symptome auslösen: 

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Kopfschmerzen
  • Durchfall
  • Fieber 
Mit einem einfachen Trick wird die Haut des Hähnchens schön knusprig.

2. Regel beim Kochen von Hähnchen: Um sich zu schützen, waschen Sie nicht nur das Hähnchenfleisch gut, bevor Sie es zum Kochen verwenden, sondern waschen Sie sich auch nach jedem Kontakt mit dem rohen Fleisch unbedingt die Hände. Denn Haben Sie sich erst einmal mit Salmonellen infiziert, helfen in vielen Fällen nur noch Antibiotika. 

3. Regel beim Kochen von Hähnchen: Hähnchen-Fleisch, das sie im Supermarkt kaufen, enthält oft sehr viele Medikamente. Greifen Sie deshalb lieber auf unbehandelte Bio-Hähnchen zurück. Diese werden wenig oder gar nicht mit Antibiotika behandelt – so sind sie nicht resistent, wenn Sie einmal Medikamente brauchen.

So kochen Sie ganz einfach ein ganzes Hähnchen

Haben Sie Ihr Hähnchen gründlich gewaschen, die Innereien und Federn entfernt, ist die Zubereitung eigentlich ganz einfach. Braten Sie das Fleisch zuerst scharf in einer Pfanne an, würzen Sie es nach Belieben, zum Beispiel mit Salz, Pfeffer und Paprika. Danach lassen Sie es 40 Minuten lang bei 180 Grad im Ofen garen.

Tipp: Damit Ihr Hähnchen besonders saftig und zart wird, reiben Sie es vor dem Braten komplett mit einer dicken Schicht Salz ein und lassen es über Nacht einziehen. Achten Sie darauf, das Fleisch währenddessen weiter zu kühlen.

Mit diesem Trick kochen Sie Hähnchenbrust in Brühe

Wer sein Hähnchen nicht scharf anbraten und im Ofen backen will, sondern es lieber sanft in Brühe gart, für den ist das Kochen in Brühe genau das richtige. Als würden Sie Hühnersuppe machen, waschen Sie zunächst Hähnchenflügel oder Keule gut ab. 

Danach legen Sie die Teile in einen Topf und füllen diesen mit Wasser auf, bis die Teile bedeckt sind. Geben Sie Brühe oder Möhren, Lorbeerblätter und Salz hinzu und lassen Sie alles zunächst hochkochen und danach köcheln, bis sich Fettaugen auf der Oberfläche bilden.

Tipp: Geben Sie einen guten Schuss Milch zur Hähnchen-Brühe-Mischung. Sie macht das Fleisch ganz besonders zart.

So wird die Hähnchen-Haut gold-gelb

Mit einem einfachen Trick wird die Haut des Hähnchens schön knusprig.

Sie mögen Ihr Hähnchen goldig und zart? Dann gehen Sie einfach vor wie oben beschrieben – waschen, salzen, einziehen lassen, anbraten.Bevor Sie das Fleisch aber in den Ofen zum Garen geben, reiben Sie es mit einer Schicht Mayonnaise ein. Das Fett sorgt dafür, dass die Hähnchenhaut schön knusprig wird und eine gold-gelbe Farbe bekommt.

Hähnchengeschnetzeltes kochen – ganz einfach

Hähnchengeschnetzeltes sind Hähnchenfilet-Teile in einer Rahmsauce, die oft Speck, Pilze und Zwiebeln enthält. Nachdem Sie das Hähnchenfilet gut gewaschen und abgetrocknet haben, würzen Sie es mit Salz, Pfeffer, Paprika. 

Anschließend braten Sie es in einer heißen Pfanne an und schneiden es dann in kleine Stücke. In Creme Fraiche, etwas Mehl und Wasser garen Sie das Fleisch und fügen alle Zutaten hinzu, die Sie am liebsten mögen - zum Beispiel Schinken, Käse oder Champignons. 

Tipp: Etwas unkonventionell, aber effektiv ist ein Trick vom Portal Buzzfeed. Hier wird das Hähnchen für das Geschnetzelte nicht einfach nur geschnitten, sondern mit einem Handmixer zerkleinert. Das soll angeblich viel Zeit sparen.

So kochen Sie Hähnchen für Ihren Hund

Auch Hunde mögen zartes Hähnchenfleisch! Deshalb tun Sie ihm etwas Gutes: Lassen Sie das Dosenfutter einmal im Schrank und kochen Sie ihm frisches Hähnchen - zum Beispiel mit Langkornreis. Dieses Hundefutter ist leicht verdaulich, fettarm und liefert Ihrem Hund Proteine und Kohlenhydrate.

Für Ihr schonendes Hundefutter mit Hähnchen stellen Sie aus Hähnchenbrust ohne Knochen eine Brühe her: Lassen Sie das Hähnchenfleisch dafür einfach bis zu 30 Minuten in Wasser kochen - unbedingt ohne Salz! Nehmen Sie das Fleisch anschließend heraus und lassen Sie es vollständig abkühlen. Auch den Reis kochen Sie in der Brühe bis er durchgegart ist und lassen ihn abkühlen. Anschließend vermischen Sie Reis und Hähnchen miteinander. Ihr Hund wird sich freuen.

Hähnchen für die Katze kochen

Auch Katzen lieben Hähnchenfleisch - zum Beispiel mit Eiern und Joghurt. Waschen Sie einfach 100 Gramm Hühnerbrust und schneiden Sie in kleine Stücke. Anschließend kochen Sie Eier hart, pellen sie und schneiden sie in Stücke. Mischen Sie Hähnchen und Eier mit Naturjoghurt bis ein Brei entsteht. 

Eine weitere Variente von Hähnchenfleisch, die Ihrer Katze schmeckt: gekochtes Hühnerfleisch mit feinen Haferflocken und Hüttenkäse. Hierzu waschen und kochen Sie einfach 150 Gramm Hähnchenfleisch und vermischen dieses mit zwei Teelöffeln feinen Haferflocken. Fügen Sie Hüttenkäse nach Belieben hinzu - ein Festmahl für Ihre Katze. 

Auch interessant: Deshalb sollten Sie das Auftauwasser von gefrorenem Hähnchen immer entsorgen.

jo

Diese Lebensmittel sollten Sie nicht aufwärmen

Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen "von gestern" ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen:
Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen "von gestern" ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen: © Pixabay/Hans
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen.
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen. © pixabay / Wow_pho
Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung.
Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung. © pixabay / Vladimir-Adrian
Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können.
Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. © pixabay / Simone_ph
Wer Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt, darf sich auf unangenehme Bauchschmerzen freuen. Der Grund: Ein Bakterium, das sogar bei starker Hitze überleben kann.
Wer Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt, darf sich auf unangenehme Bauchschmerzen freuen. Der Grund: Ein Bakterium, das sogar bei starker Hitze überleben kann. © pixabay / mp1746
Wird Spinat nochmals aufgewärmt, verwandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit. Deshalb sofort in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ähnliches gilt auch für nitratreiches Gemüse wie...
Wird Spinat nochmals aufgewärmt, verwandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit. Deshalb sofort in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ähnliches gilt auch für nitratreiches Gemüse wie... © pixabay / RitaE
Mangold, ...
Mangold, ... © pixabay / pixel1
Sellerie und...
Sellerie und... © pixabay / stevep
Rote Beete.
Rote Beete. © pixabay /Desertrose7
Pilze haben einen hohen Gehalt an Wasser und Proteinen und sind daher ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb sollten Sie sie nie länger bei Zimmertemperatur lagern, um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden.
Pilze haben einen hohen Gehalt an Wasser und Proteinen und sind daher ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb sollten Sie sie nie länger bei Zimmertemperatur lagern, um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden. © pixabay / GuillermoVuljevas

Auch interessant

Meistgelesen

50 Jahre Big Mac: McDonald's mit neuem Spezial-Burger - und einem Haken
50 Jahre Big Mac: McDonald's mit neuem Spezial-Burger - und einem Haken
Unglaublich: Dieses Angebot bringt Kunden richtig auf die Palme
Unglaublich: Dieses Angebot bringt Kunden richtig auf die Palme
Preiskampf: Keine Nestlé-Produkte mehr bei Edeka
Preiskampf: Keine Nestlé-Produkte mehr bei Edeka
Die zehn besten Lieferdienste Deutschlands - München überrascht
Die zehn besten Lieferdienste Deutschlands - München überrascht

Kommentare