Schnelles Schmankerl

Der Bachmeier: Jetzt ist Zeit für Spargel und Morcheln

+
Ein leckere und einfaches Gericht für Zwischendurch: Pasta mit Spargel und Morcheln.

Jetzt hat nicht nur Spargel Saison, es ist auch die beste Zeit für frische Morcheln. Hier ein schnelles und edles Gericht von Hans Jörg Bachmeier.

Zunächst koche ich die Rigatoni in reichlich Salzwasser nach Packungsanleitung al dente. In der Zwischenzeit wasche ich die Spargelstangen, schäle sie im unteren Drittel und schneide sie in etwa fünf Zentimeter große Stücke.

Die Morcheln verlese und putze ich sorgfältig, bevor ich sie zwei Mal wasche (Sand!) und je nach Größe in mundgerechte Stücke schneide. Anschließend schneide ich die Schalotte in feine Streifen, quetsche den Knoblauch an, lasse die Butter in einer beschichteten Pfanne aufschäumen und gebe Schalotten und Knoblauch dazu.

Nun kommen noch die Spargelstücke sowie die Morcheln hinein. Ich würze mit Salz und lasse alles anschwitzen, bis der Spargel ein wenig Farbe angenommen hat. Nun lösche ich mit Sherry ab und gebe Sahne dazu. Noch mal mit Cayennepfeffer und Salz abschmecken.

Jetzt kann ich die Nudeln in die Pfanne geben. Ich schwenke alles durch, lasse die Nudeln für eine Minute mitkochen, und schon geht es auf die Zielgerade. Falls die Sauce zu dick sein sollte, kann ich sie noch mit etwas Kochwasser von der Pasta verdünnen.

Nun muss ich nur noch den Estragon grob schneiden, zu den Nudeln geben und bei Bedarf mit den Gewürzen nachschmecken, bevor ich die Nudeln, Spargel und Pilze auf tiefen vorgewärmten Tellern verteile.

Rigatoni mit bayerischen Morcheln und grünem Spargel

Zutaten pro Person: 

  • 80 bis 100 g Rigatoni (kurze dicke Röhrennudeln aus Hartweizen, am besten aus Gragnano)
  • 30 g Butter
  • 80 g frische Morcheln (a m besten aus Bayern)
  • 3 Stangen grüner Spargel
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 cl Sherry
  • 0,1 l Sahne
  • 3 Blatt Estragon
  • Salz, Cayennepfeffer, Pfeffer aus der Mühle

Extra-Tipps vom Chefkoch

Ich mag am liebsten die Pasta um die Gegend aus Gragnano südlich von Neapel. Die Oberfläche der Nudel ist sehr rau und nimmt den Geschmack der Sauce optimal auf. Für dieses Gericht eignen sich am besten frische bayerische Morcheln.

Achtung: Rohe Morcheln sind ungenießbar, sie sollten mindestens fünf Minuten kochen! Als Alternative kann man auch getrocknete Morcheln verwenden. Sie werden vor dem Kochen mindestens eine halbe Stunde in heißem Wasser eingeweicht und nochmal gewaschen. Der Sud (Achtung: abgesetzter Sand!) eignet sich sehr gut zum Ablöschen der Nudeln, wodurch man noch an Geschmack gewinnt.

An Guadn wünscht Ihr Hans Jörg Bachmeier

Auch interessant

Meistgelesen

Wegen Mineralöl: Dieses McDonald's-Produkt sollten Sie meiden
Wegen Mineralöl: Dieses McDonald's-Produkt sollten Sie meiden
Kein Witz! Dieser Schokoriegel hat am meisten Kalorien
Kein Witz! Dieser Schokoriegel hat am meisten Kalorien
Nelson Müller deckt auf: So pfuschen Eisdielen und Hersteller
Nelson Müller deckt auf: So pfuschen Eisdielen und Hersteller
Wie ungesund ist Essen aus der Mikrowelle wirklich?
Wie ungesund ist Essen aus der Mikrowelle wirklich?

Kommentare