SEK-Einsatz in Düsseldorf: Siebenjähriges Mädchen getötet 

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Dieser Apfel hat Schwein

Der Bachmeier: Kotelett mit fruchtig-pikanter Beilage

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Mit den süßlichen Aromen von Schweinefleisch harmoniert der Bratapfel besonders gut.

Bratapfel ist nicht nur ein weihnachtliches Dessert, er passt als fruchtig- pikante Beilage auch bestens zu gebratenem Fleisch.

Los geht’s mit dem Apfel, denn der hat die längste Garzeit. Ich erhitze in einer Pfanne das Pflanzenöl und lasse darin den in feine Würfel geschnittenen Speck aus; anschließend gebe ich etwa 50 Gramm von den fein geschnittenen Schalotten dazu und lasse sie goldbraun werden.

Diese Speck-Schalottenmischung gieße ich über einem Sieb ab und stelle sie beiseite. Die Backpflaumen werden fein gehackt und mit dem sorgfältig gezupften Majoran ebenfalls zu der Mischung gegeben und ich vermenge alles gründlich. Nun steche ich das Kerngehäuse aus den gewaschenen Äpfeln und halbiere sie quer. In die Löcher der Kerngehäuse fülle ich die Backpflaumen-Speckmischung und gebe auf jede Apfelhälfte ein Butterflöckchen.

Ich streue noch etwas Puderzucker darüber, setzte die Apfelhälften auf ein Backblech und schiebe sie für ca. 30 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. Währenddessen lasse ich in einer Pfanne Öl und Butter aufschäumen, mehliere die Schweinekoteletts leicht und brate sie in der Pfanne auf beiden Seiten an. Danach lege ich sie auf ein Gitter und schiebe sie für zwölf Minuten zu den Äpfeln im Backrohr.

Die übrige Schalotte gebe ich fein geschnitten in die Bratpfanne von den Schweinekoteletts, lasse sie leicht anbraten, bevor ich alles mit dem Weißwein und dem Calvados ablösche. Anschließend kommt die Sahne dazu, ich lasse sie leicht cremig einköcheln, würze mit Salz und Cayennepfeffer und passiere sie ab. Nun würze ich die Koteletts noch mit Fleur de Sel und Pfeffer, richte sie mit je zwei Bratapfelhälften auf vorgewärmten Tellern an und kann sie servieren.

An Guadn wünscht Ihr Hans-Jörg Bachmeier

Schweinekotelett mit Bratapfel

Zutaten für 4 Personen:

4 Schweinekoteletts vom glücklichen Landschwein à 200 Gramm
Öl zum Anbraten
30 g Butter etwas Mehl zum Mehlieren
Fleur de Sel (Meersalzflocken)
Pfeffer aus der Mühle

1 Schalotte
4 cl Weißwein
4 cl Calvados (fassgelagerter Apfelbrand, ersatzweise Obstler)
0,1 l flüssige Sahne
Salz, Cayennepfeffer, Pfeffer aus der Mühle

4 mittelgroße Äpfel (am besten Boskop)
1 EL Pflanzenöl
100 g Speck in feine Würfel geschnitten
100 g Schalotten in feine Würfel geschnitten
200 g Backpflaumen fein gehackt
1 Zweig frischer Majoran
ca. 40 g Butter für Butterflöckchen
25 g Puderzucker zum Bestreuen

Darum ist der Boskop so beliebt

Der Boskop ist eine der ältesten noch im größeren Stil angebauten Kulturapfelsorten. Genau heißt er „der Schöne aus Boskoop“, nach dem Dorf in den südlichen Niederlanden, wo er entdeckt wurde; die Schreibweise Boskop wird aber vom Duden empfohlen. Die Früchte können recht groß werden und bis zu 200 Gramm wiegen. Seine Beliebtheit hat mehrere Gründe.

Der Boskop ist ein Winterapfel, das heißt er war vor Entwicklung der technischen Kühlung bei Kellertemperaturen bis Februar haltbar. Er enthält viel Zucker, der von der kräftigen Säure überdeckt wird. Beide sorgen für den intensiven Geschmack und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des Apfels wie Saft, Apfelmus, Kuchenbelag, Bratapfel, Apfelpfannkuchen etc. Als alte Sorte enthält er relativ wenig Allergene, roh gegessen ist er wegen seiner kernigen Art eher etwas für Liebhaber.

12 Lebensmittel, die Sie völlig falsch aufbewahren

Ein bunter Obstkorb sieht toll aus – doch Früchte haben ganz unterschiedliche Ansprüche an die richtige Lagerung.
Ein bunter Obstkorb sieht toll aus – doch Früchte haben ganz unterschiedliche Ansprüche an die richtige Lagerung. © HeVoLi/Pixabay
Diese beiden gehören nicht zusammen. Zitrusfrüchte fühlen sich bei Zimmertemperatur oder etwas kühler wohl. Das Gleiche gilt für Banane, Melone und Mango. Eine breite Schale oder ein Korb sind ideal, damit sie viel Luft abbekommen.
Diese beiden gehören nicht zusammen. Zitrusfrüchte fühlen sich bei Zimmertemperatur oder etwas kühler wohl. Das Gleiche gilt für Banane, Melone und Mango. Eine breite Schale oder ein Korb sind ideal, damit sie viel Luft abbekommen. © Pixabay
Hätten Sie’s gewusst? Feige und Kiwi gehören in den Kühlschrank.
Hätten Sie’s gewusst? Feige und Kiwi gehören in den Kühlschrank. © Pixabay
Für Äpfel und Birnen ist der Keller der beste Ort. Um Druckstellen zu vermeiden, am besten ein paar Lagen Zeitungspapier unterlegen und die Früchte ab und an drehen.
Für Äpfel und Birnen ist der Keller der beste Ort. Um Druckstellen zu vermeiden, am besten ein paar Lagen Zeitungspapier unterlegen und die Früchte ab und an drehen. © Pixabay
Diese beiden verstehen sich auf dem Teller, aber nicht im Kühlschrank. Tomaten sondern viel Ethylen ab. Der empfindliche Salat macht dadurch noch schneller schlapp – also getrennt lagern.
Diese beiden verstehen sich auf dem Teller, aber nicht im Kühlschrank. Tomaten sondern viel Ethylen ab. Der empfindliche Salat macht dadurch noch schneller schlapp – also getrennt lagern. © Pixabay
Wasserhaltige Gemüsesorten wie Auberginen, Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken gehören nicht in den Kühlschrank. Dort verlieren sie ihr Aroma und schimmeln schneller. Bewahren Sie sie im Keller oder in der Speisekammer bei Temperaturen um 15 Grad auf. Ist dies nicht möglich, ist Zimmertemperatur noch immer die bessere Wahl.
Wasserhaltige Gemüsesorten wie Auberginen, Tomaten, Paprika, Zucchini und Gurken gehören nicht in den Kühlschrank. Dort verlieren sie ihr Aroma und schimmeln schneller. Bewahren Sie sie im Keller oder in der Speisekammer bei Temperaturen um 15 Grad auf. Ist dies nicht möglich, ist Zimmertemperatur noch immer die bessere Wahl. © Pixabay
Brotlaibe am besten in ein Küchentuch einwickeln und in den Brotkasten legen. Dieser ist im Idealfall aus Keramik und sollte regelmäßig ausgewischt werden.
Brotlaibe am besten in ein Küchentuch einwickeln und in den Brotkasten legen. Dieser ist im Idealfall aus Keramik und sollte regelmäßig ausgewischt werden. © Pixabay
Bitte umdrehen: Eier werden im Eierfach des Kühlschranks aufbewahrt – und zwar mit der Spitze nach unten. So halten sie sich länger, denn auf diese Weise ist die Luftkammer oben. Andersherum kann die Luftblase aufsteigen, die Eihaut sich ablösen und Keime eindringen.
Bitte umdrehen: Eier werden im Eierfach des Kühlschranks aufbewahrt – und zwar mit der Spitze nach unten. So halten sie sich länger, denn auf diese Weise ist die Luftkammer oben. Andersherum kann die Luftblase aufsteigen, die Eihaut sich ablösen und Keime eindringen. © Pixabay
Ein sauberes Geschirrtuch in Salzwasser tränken, den Käse darin einschlagen und ab in den Kühlschrank. Alle zwei bis drei Tage wiederholen – so halten sich Käsestücke bis zu drei Wochen frisch.
Ein sauberes Geschirrtuch in Salzwasser tränken, den Käse darin einschlagen und ab in den Kühlschrank. Alle zwei bis drei Tage wiederholen – so halten sich Käsestücke bis zu drei Wochen frisch. © Pixabay
Pilze in Plastik? Bitte nicht: Hier bildet sich schnell Kondenswasser, das die Pilze faulen lässt. Besser: in einer Papiertüte oder offen auf einem Stück Küchenrolle im Kühlschrank lagern.
Pilze in Plastik? Bitte nicht: Hier bildet sich schnell Kondenswasser, das die Pilze faulen lässt. Besser: in einer Papiertüte oder offen auf einem Stück Küchenrolle im Kühlschrank lagern. © Pixabay
Ein Tongefäß ist der richtige Ort, um Knoblauch und Zwiebeln zu lagern.
Ein Tongefäß ist der richtige Ort, um Knoblauch und Zwiebeln zu lagern. © Pixabay
Spirituosen mit über 35 Prozent Alkoholgehalt müssen nicht im Kühlschrank lagern. Geschlossene Flaschen mit Alkohol halten praktisch ewig. Auch bei geöffneten Flaschen dauert es, bis sich Alkohol und Aroma verflüchtigen. Die Lagerung im Keller oder Schrank genügt.
Spirituosen mit über 35 Prozent Alkoholgehalt müssen nicht im Kühlschrank lagern. Geschlossene Flaschen mit Alkohol halten praktisch ewig. Auch bei geöffneten Flaschen dauert es, bis sich Alkohol und Aroma verflüchtigen. Die Lagerung im Keller oder Schrank genügt. © Pixabay

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