Rezept

Eierlikör, Rum und Co.: So machen Sie den perfekten Zuckerguss

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Zuckerguss macht alles besser - wenn Sie ihn richtig anrühren.

Seien wir ehrlich: Zuckerguss macht alles besser. Aber nur, wenn Sie ihn richtig zubereiten und auch noch ein paar Tricks kennen, wie der Zuckerguss perfekt wird.

Zuckerguss verziert in der Vorweihnachtszeit vornehmlich Plätzchen, aber er kann noch viel mehr. Der Guglhupf ist auseinandergebrochen als Sie ihn aus der Form gestürzt haben? Zuckerguss klebt ihn zusammen! Ihr letztes ambitioniertes Backprojekt ist alles andere als schön aus dem Backofen gekommen? Überziehen Sie es mit Zuckerguss und niemand wird es merken.

Zuckerguss macht alles besser, aber natürlich nur, wenn er selbstgemacht ist. Nicht jede Konsistenz ist passend für jeden Zweck. Der klassische Zuckerguss besteht aus Puderzucker und Wasser. Trocknet er, härtet er aus und sorgt ganz nebenbei noch dafür, dass Plätzchen, Kuchen und Co. nicht so schnell austrocknen. Man unterscheidet herkömmlichen Zuckerguss und Spritzglasur, die dickflüssiger ist und sich zum Verzieren eignet.

Das richtige Mischungsverhältnis für Zuckerguss

Für herkömmlichen Zuckerguss mischen Sie am besten 4 EL Wasser auf 250 g Puderzucker. Kommt der Guss Ihnen zu dünnflüssig vor, können Sie ihn mit weiterem Puderzucker vorsichtig andicken, bis er ideal ist. Kleiner Tipp: Egal, ob der Zuckerguss zu dick oder zu dünn ist, "doktern" Sie erst einmal nur an einer Hälfte des Gusses herum. So können Sie ihn perfektionieren, ohne gleich die ganze Masse zu risikieren.

Brauchen Sie besonders dicken Zuckerguss, geben Sie das Wasser löffelweise zum Puderzucker dazu. Drei Esslöffel auf 250 g Puderzucker reichen hier meist aus. Zarter Zuckerguss, der Plätzchen, Kuchen und Co. mit einer hauchdünnen Schicht überzieht, gelingt Ihnen, indem Sie 125 g Puderzucker mit 3 EL Wasser mischen. Diesen Guss können Sie auch nutzen, um Kuchen besonders saftig zu machen. Stechen Sie ihn dazu mit einem Holzstäbchen mehrmals ein und übergießen Sie ihn dann mit dem Zuckerguss.

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Warm oder kalt: Wann kommt der Zuckerguss auf die Plätzchen und den Kuchen?

Wollen Sie, dass der Zuckerguss etwas in die Backware einzieht, tragen Sie ihn sofort auf, nachdem Sie den Kuchen aus dem Backofen genommen haben. Wichtig: Der Zuckerguss trocknet dann eher transparent, lässt sich dafür aber auch viel besser verteilen. Wenn Sie Ihr Backwerk mit schönem weißen Zuckerguss verzieren wollen, dann sollte es vorher komplett ausgekühlt sein. Tipp: Noch weißer wird der Zuckerguss, wenn Sie ihn statt mit Wasser mit Milch anrühren.

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Zuckerguss: Diese Varianten sollten Sie ausprobieren

Neben dem Milch-Zuckerguss gibt es noch weitere Möglichkeiten, Zuckerguss aufzupeppen. Sie können ihn zum Beispiel mit Lebensmittelfarbe einfärben. Je nachdem wie viel Sie verwenden, können Sie so zartpastellige Zuckerträume kreieren, oder es kunterbunt knallen lassen.

Für Zitronenkuchen oder -Plätzchen können Sie einen Teil des Wassers durch Zitronensaft ersetzen. Die Menge richtet sich danach, wie zitronig es werden soll.

Sie können das Wasser auch durch Eierlikör ersetzen und schon haben Sie Eierlikörguss. Der schmeckt herrlich und hat eine schöne pastellgelbe Farbe. Auch Rum können Sie benutzen, um dem Puderzucker eine besondere Note zu verleihen.

Zuckerguss aus Zuckerersatzstoffen

Sie wollen auf Ihre Linie oder auch einfach nur auf Ihren Zuckerkonsum achten? Sie können Zuckerguss auch aus Zuckerersatzstoffen herstellen. Dazu brauchen Sie zum Beispiel Puderxucker. Dieser wird aus Erythrit hergestellt. Das Mischungsverhältnis ist hier allerdings ein wenig anders. Für 100 g Puderxucker benötigen Sie etwa 3 EL Wasser. Tasten Sie sich auch hier an die richtige Konsistenz heran und beachten Sie, dass Sie etwas mehr Wasser benötigen, um einen glatten Zuckerguss zu erreichen.

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So gelingt der perfekte Mürbeteig

Aus Mehl, Eiern, Butter und je nach Rezept Salz oder Zucker knetet man einen Mürbeteig. Foto: Florian Schuh
Aus Mehl, Eiern, Butter und je nach Rezept Salz oder Zucker knetet man einen Mürbeteig. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Wer den Mürbeteig mit den Händen kneten möchte, verwendet am besten kalte Butter, die man vorher in Stücke schneidet. Foto: Florian Schuh
Wer den Mürbeteig mit den Händen kneten möchte, verwendet am besten kalte Butter, die man vorher in Stücke schneidet. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Für die Liebesbrief-Kekse wird der Mürbetig dünn ausgerollt. Dann schneidet man Dreiecke aus. Foto: Frank von Wieding
Für die Liebesbrief-Kekse wird der Mürbetig dünn ausgerollt. Dann schneidet man Dreiecke aus. Foto: Frank von Wieding © Frank von Wieding
Wie ein kleiner Umschlag sehen diese Kekse aus Mürbeteig am Ende aus. Foto: Frank von Wieding/Sanella
Wie ein kleiner Umschlag sehen diese Kekse aus Mürbeteig am Ende aus. Foto: Frank von Wieding/Sanella © Frank von Wieding
Eine Quiche Lorraine mit Zwiebeln und Speck. Foto: Dr. Oetker Versuchsküche
Eine Quiche Lorraine mit Zwiebeln und Speck. Foto: Dr. Oetker Versuchsküche © Dr. Oetker Versuchsküche

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