Kräuter-Kunde

Bärlauch nicht trocknen oder einfrieren

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Bärlauch verliert beim Trocknen oder Einfrieren schnell sein Aroma. Besser ist es, aus ihm ein Pesto oder Würzöl zu machen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

Manche Kräuter lassen sich schwer lagern. Das gilt etwa für das Wildgemüse Bärlauch. Hobbyköche, die nicht alle Blätter auf einmal verwenden und verspeisen können, haben schmackhafte Ausweichoptionen.

Bonn (dpa/tmn) - Bärlauch sollte man möglichst frisch verarbeiten. Nach dem Einkauf bewahrt man die Blätter am besten in Folie im Kühlschrank auf.

Danach sollte es schnell gehen: Denn im Gegensatz zu anderen Kräutern verliert Bärlauch beim Trocknen oder Einfrieren viel von seinem Aroma. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauern in Bonn hin. Wer das Kraut nicht auf einmal verarbeiten kann, macht daraus besser ein Pesto oder ein aromatisiertes Öl, das sich über einige Wochen im Kühlschrank hält.

Mit Bärlauch lassen sich auch aromatische Spätzle herstellen. Dazu püriert man das Kraut und mischt es mit den übrigen Zutaten zu einem Spätzle-Teig. Je nach Menge des zugegebenen Bärlauchs schmecken die grün gefärbten Spätzle dann mehr oder weniger intensiv nach dem Kraut.

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