Fermentation

Bei Kimchi das Einmachglas nicht zu voll packen

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Die Grundlage für ein traditionelles Kimchi ist der Chinakohl. In Korea gehört das scharfe Gemüse auf jeden Tisch. Foto: Holger Hollemann/dpa

Traditionell wird Kimchi als Vitamin-C-Speicher für den Winter eingemacht - wie bei uns das Sauerkraut. Das kann man auch selbst ausprobieren. Worauf muss man beim einlegen achten?

Bonn (dpa/tmn) - In Korea gehört Kimchi fest zur Tradition dazu: Dabei wird Chinakohl und anderes Gemüse gesalzen und in eine süß-saure Marinade eingelegt. Dann lässt man das Ganze ein paar Tage gären.

Wer das zu Hause nachmachen möchte, muss darauf achten, dass die Marinade das Gemüse komplett bedeckt und sich keine Luftlöcher bilden. Denn erst das sauerstofffreie Milieu ermöglicht die Gärung. Außerdem ist wichtig, dass das Glas nicht randvoll gefüllt wird, denn beim Fermentieren dehnt sich der Inhalt mit der Zeit aus, erläutert die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse.

Das geschlossene Gefäß lässt man am besten drei Tage bei Zimmertemperatur stehen. Wer ein Bügelglas verwendet, sollte den Verschluss einmal täglich kurz öffnen, um die Gärgase entweichen zu lassen. Ist der Fermentierungsprozess abgeschlossen, kann man das Kimchi in den Kühlschrank stellen. Dort hält es sich zwei bis drei Monate.

Fermentiertes Gemüse enthält viele probiotische Bakterien und ist deshalb gut für Darmflora und das Immunsystem.

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