Wechselnde Köche und unterschiedliche Menüs

Foodbloggerin testet Gourmetrestaurant im Hangar-7 in Salzburg - mit diesem Ergebnis 

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Ein acht-Gänge-Menü gab es für Bianca Murthy im Hangar-7-Gourmetrestaurant in Salzburg.

Foodbloggerin Bianca Murthy hat es diesmal ins Ausland verschlagen. In Salzburg landete sie im Gourmetrestaurant „Ikarus“ im Hangar-7 - ein Besuch, der sich lohnt.

Immer wieder lande ich im „kulinarischen Dienste“ in anderen Städten und Ländern. Letzte Woche war dem so und ich durfte wahre Gourmetküche im schönen Salzburg erleben. Ich landete im Hangar-7, samt Gourmetrestaurant „Ikarus“. In Form des „Ikarus Konzept“ präsentiert das Restaurant monatlich wechselnde Gourmetmenüs von ebenfalls monatlich wechselnden Spitzenköchen. Für mich gab’s acht Gänge par excellence.

Jeden Monat ein anderer Spitzenkoch

Bekannt ist der Hangar-7 am Salzburger Flughafen neben seiner Sammlung mit historischen Flugzeugen, Helikoptern und Formel-1-Rennwagen, in erster Linie durch das im Jahr 2003 eröffnete Gourmetrestaurant „Ikarus“. Dieses präsentiert unter dem Motto „Die besten Köche der Welt - Zu Gast im Ikarus“ monatlich wechselnde Spitzenköche – zu Hause auf allen Kontinenten dieser Erde – und deren extrem unterschiedlichen Menüs, stets auf gehobenem Niveau. Gekocht haben schon Legenden wie Daniel Boulud, Manish Mehrotra, Christopher Muller, Alexandre Couillon und viele mehr - stets monatlich wechselnd, immer anders und neu.

Aktuell (Februar 2018) kocht der Spitzenkoch und gebürtige Israeli Gilad Peled, welcher vor einiger Zeit das Le Pressoir d’Argent Gordon Ramsay (in Frankreich, Bordeaux) übernommen hat und seitdem sowohl heimatliche israelische Einflüsse, als auch Akzente der französisch-britischen Küche in sein Menü einfließen lässt. Viel weniger möchte ich euch jedoch konkret dazu verführen Gilad Peleds Menü zu verkosten wobei sich das wirklich sehr lohn), als euch viel mehr ans Herz legen, dass „Ikarus“ im Hangar-7 grundsätzlich einmal zu besuchen.

Angeboten werden neben dem „Gastkoch-Gourmetmenü“ auch stets ein mehrgängiges „Ikarus“-Menü, als auch ein vegetarisches Menü. Bestellt wird tischweise, empfehlen würde ich euch auf jeden Fall das Menü des jeweiligen Gastkochs. Gilad Peleds Menü beispielsweise kann in fünf oder auch acht Gängen (für 145 Euro bzw. 185 Euro) bestellt werden und wird von kompetenten und sehr freundlichen Kellnern serviert - gegen das ein oder andere Späßchen am Tisch spricht trotz gehobener Atmosphäre nichts.

Zufrieden, neu inspiriert und gesättigt

Pro Tisch können die Menüs nicht gemischt bzw. „einmal dies, einmal das“ bestellt werden; auch sollte die Anzahl der Gänge pro Tisch identisch sein. Für mich und meine Begleitung gab es an jenem privaten Abend jeweils acht Gänge, startend mit einem sehr schmackhaften und raffinierten Amuse (samt kleinem „Scotch Egg“ und sehr köstlichem „Cromesquis“). Weiter ging es mit einem köstlichen Brillat-Savarin samt Trüffelvinaigrette und Gemüsesalat. Danach verspeiste ich eines der besten Tatars vom Rinderfilet, die ich je gegessen habe, genoss die folgende Meeresspinne mit Avocado und erfreute mich am Bio 1-Stunden-Ei („Noir de Bigorre“) mit karamellisierter Zwiebel. Jeder Gang, ganz besonders der süße Abschluss, zeigt die Qualität, Kreativität und den Abwechslungsreichtum der einzelnen Gänge - oder habt ihr schon mal ein Trüffel Dessert mit Vanille und Haselnuss oder auch exzellenten Steinbutt mit Algenbutter, Mangold und Fregola („Coquillages“) verputzt? Wahlweise könnt ihr entscheiden, ob ihr die Weinbegleitung (im Februar zum „Menü Gilad Peled“ beispielsweise für 145 Euro mit nahezu ausschließlich französischen Weinen) wählen wollt oder auch offene Weine vom hauseigenen Sommelier empfohlen bekommt.

Zu Biancas Blog mit Restaurant- und Produkttests gelangen Sie hier.

Wir verließen – sehr zufrieden, neu inspiriert und gesättigt – als letzte Gäste des Abends das Restaurant „Ikarus“. Dieses überzeugt im übrigen auch durch sehr gemütliche Atmosphäre, warmes Licht, kreative Dekoration und mit nur ca. 10 - 12 dunklen Tischen, welche pro Abend nur einmal besetzt werden. Auch setzt sich die Besonderheit des Menüs im einmal des Hangar-7 in Sachen Architektur und Aufteilung (Bar, Restaurant und Ausstellung) fort. Empfehlen kann ich euch einen Besuch unbedingt und kommt auf jeden Fall hungrig und mit ausreichend Zeit. Vorab lohnt es sich nämlich noch ein zwei Drinks in der schicken Bar im Obergeschoss zu genießen.

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