Preise, Besonderheiten, Öffnungszeiten

Der große Biergartenführer für München

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Ein kühles Bierchen in der Sonne - da kann auch unser Waggerl nicht "Nein" sagen.

München - Sommer in der Stadt, und alle wollen raus - raus in den Biergarten. Der große Biergartenführer verrät alle Locations, alle Preise und wo richtig was los ist.

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Biergartenführer

Die Sonne scheint, die Arbeit ist vorbei - ab in den Biergarten heißt es da bei vielen. Mit dem Radl, zu Fuß oder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln geht es dann los in den ersehnten Feierabend-Genuss. Geschützt von grünen Kastanien sitzt es sich in einem der unzähligen Münchner Biergärten doch am schönsten. Egal ob mit eigener Brotzeit im Gepäck oder die Schmankerl vom Wirt genießend, das Bier schmeckt halt an der frischen Luft gleich doppelt so gut. 

Wie König Max den Biergarten erfand

Die Tradition, es sich unter Kastanien gemütlich zu machen, geht auf das 16. Jahrhundert zurück. Mit der Brauverordnung von 1539, in der festgelegt wurde, dass nur zwischen September und April Bier gebraut werden darf.

Die Brauer mussten also große Mengen Bier für den Sommer einlagern und bauten dafür unterirdische Bierkeller. Um die Keller vor der Hitze von oben zu schützen, wurden über den Bierkellern Bäume gepflanzt - hauptsächlich Kastanien, die wegen ihrer ausladenden Äste und großen Blättern ein idealer Schattenspender ist. Der Kies auf dem Boden soll übrigens ebenfalls kühlend auf den darunter liegenden Keller wirken.

Tradition hält sich bis heute

Zum optimalen Biergartenvergnügen fehlten dann nur noch die Bänke unter den Bäumen und der Ausschank im Freien. Anfangs fand der Biergarten allerdings nicht viele Freunde: Besonders die Wirte protestierten und wollten keine Konkurrenz durch den Direktverkauf der Brauer bekommen.

König Maximilian I. Joseph musste in den Streit eingreifen: Er erlaubte im Jahre 1812 den Bierausschank über den Kellern, verbot den Brauern aber Essen anzubieten. Die Tradition hat sich bis heute gehalten: Mittlerweile bieten fast alle Biergärten zwar ihre Schmankerl an, weiterhin darf aber jeder Gast seine eigene Brotzeit, nicht aber Getränke in den Biergarten mitbringen.

Schönster, größter, ältester Biergarten

Als einer der ältesten Biergärten gilt der am Augustinerkeller in der Arnulfstraße.  Der Biergarten, der heute Platz für 5.000 Gäste bietet, wurde schon auf einem Münchner Stadtplan von 1812 erwähnt. Auch die Kastanienbäume dort sind etwas ganz Besonderes: 45 der 100 Bäume stehen aufgrund ihres Alters unter Naturschutz und sind mit Plaketten versehen.

Der Hirschgarten dagegen gilt als der größte Biergarten in München. Unglaubliche 8.000 Personen finden hier mitten im grünen Hirschgarten neben den Wildtier-Gehege Platz. Schon König Ludwig pflegte hier mit seinen Jagdgesellschaften einzukehren und 200 Liter Fässer mit Bier auszugeben. Die großen Fässer tragen daher bis heute den Namen "Hirschen".

Welcher Biergarten in München allerdings der Schönste ist, daran scheiden sich die Geister. In unserem großen Biergartenführer sind daher ganze 37 Biergärten in München und im Landkreis München aufgelistet. Die aktuellen Preise für Getränke und Schmankerl gibt's hier genauso nachzulesen, wie Spielmöglichkeiten für Kinder, Anfahrt und besondere Veranstaltungen wie Live-Musik. Entscheiden Sie selbst wer ihr Favorit ist.

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Biergartenführer

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