Williams, Abate, Conference haben Saison

Alles rund um die Birne!

Standlfrau Susanne Trübenecker vom Viktualienmarkt sagt: „Essen Sie die Birnen mit Schale, darunter sitzen die meisten Vitamine.“

Jetzt ist ihre Zeit: Die Birnen haben Saison! 5000 verschiedene Sorten gibt es. Die tz hat sich von Marktfrau Susanne Trüben­ecker am Viktualienmarkt alles Wissenswerte über die Birne erzählen lassen:

Jetzt ist ihre Zeit: Die Birnen haben Saison! 5000 verschiedene Sorten gibt es. Die Früchte stehen noch immer ein bisserl im Schatten der Äpfel. Völlig zu unrecht – denn die säuerlichen Birnen können so viel! Die tz hat sich von Marktfrau Susanne Trüben­ecker am Viktualienmarkt alles Wissenswerte über die Birne erzählen lassen:

5000 Sorten

Die Birnen gehören wie die Äpfel zu den Rosengewächsen. Schon die alten Römer bauten die Früchte in Flaschenform an! Heute gibt es etwa 5000 verschiedene Sorten, die geschmacklich und in der Farbe variieren. Von Grün über Gold bis zu rot ist alles dabei! Dabei gilt: „Je gelber, desto süßer schmeckt die Frucht“, erklärt Susanne Trübenecker. Außerdem unterscheidet man Mostbirnen (werden zu Saft oder Schnaps verarbeitet) und Tafelbirnen, die auch roh schmecken und für viele Gerichte verwendet werden. Bei Trübeneckers gibt es zur Zeit die saftige gelbe Williams, die feste Abate und die zartschmelzende Conference (jeweils 3,90 Euro pro Kilo).

Säurearm und gut verdaulich

Birnen haben weniger Säure als Äpfel, sind daher für Menschen mit empfindlicher Verdauung besser geeignet. Die Marktfrau: „Deshalb kaufen bei uns auch viele Mütter für ihre Babys Birnen.“ Auch wer auf seine Figur achtet, darf gerne naschen: Birnen wirken Heißhunger­attacken entgegen, regen die Verdaaung an und stärken das Nervensytem. Susanne Trübenecker: „Am besten mit Schale verzehren – darunter sitzen die meisten Vitamine.“ Übrigens: Auch Birnensaft ist säurearm und mild.

Tipps rund um die Birne

Die Birne darf beim Kauf gerne reif sein. „Aber auch grüne Früchte reifen schnell nach“, erklärt die Expertin. Zu saftige Früchte sollte man allerdings gleich verzehren oder im Kühlschrank aufbewahren – dort halten sie ein bis zwei Tage. Wer sie roh isst, viertelt sie am besten und schneidet dann das Kerngehäuse raus.

Süß oder herzhaft

Birnen schmecken auch im Obstsalat, süßen Gerichten und Desserts. „Probieren Sie unbedingt mal einen Birnenkuchen – der wird wie Apfelkuchen zubereitet und schmeckt mir persönlich noch besser“, schwärmt Susanne Trübenecker.

Ein Klassiker ist die Birne Helene: Dafür Birne in Zuckerwasser dünsten und mit Vanilleeis und Schokosoße servieren. Aber auch zu herzhaften Gerichten kann man mit Birnen eine ganz besondere Note verpassen: Sie harmonieren etwa mit Preiselbeeren gefüllt zu Wild, schmecken außerdem in einem herbstlichen Feldsalat und statt Trauben auf dem Käseteller – vor allem zu Gorgonzola oder Ziegenkäse.

Birnenkuchen

Für den Teig:

125 g Zucker, 125 g Butter, 3 Eier, 200g Mehl, 1 Pck. Backpulver, 1 EL Milch, 1 Zitrone unbehandelt, die Schale,

Für den Belag: 700g Birnen, etwas Puderzucker

Zubereitung:

Aus Butter, Eier und Zucker Schaummasse herstellen. Das mit Backpulver vermischte Mehl, Milch und die abgeriebene Zitronenschale unterrühren. Diesen Teig in eine gefettete, gebröselte Springform oder Tarteform füllen.

Die Birnen schälen, vierteln, einritzen und den Teig damit belegen.

Bei 175 bis 200 Grad etwa 40 bis 50 Minuten je nach Backofen backen. Den ausgekühlten Kuchen mit Puderzucker bestreuen.

Christina Meyer

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