Birnen sind besonders leicht verdaulich

Am besten schmecken Birnen im Herbst. Sie schmecken roh oder gekocht ganz köstlich. Foto: flickr/kochtrotz (CC BY-ND 2.0)

Für viele ist die Birne so etwas wie die kleine Schwester vom Apfel. Aber, wie das Sprichwort schon sagt: Beide sind nicht zu vergleichen. Birnen sind nicht nur sehr vielfältig, sie sind auch extrem gesund.

Bonn (dpa/tmn) - Birnen enthalten viel Pektin - ein wasserlöslicher Ballaststoff, der die Darmtätigkeit anregt und die Ausscheidung von Cholesterin anregt. Wegen ihrer leichten Verdaulichkeit sind sie besonders für Menschen mit Verdauungsproblemen und für Genesende geeignet.

Die Früchte wirken außerdem entwässernd und knochenbildend. Ihr Gehalt an Sorbitol, ein Zuckeralkohol, kann allerdings bei dafür anfälligen Menschen Durchfall verursachen. Birnen enthalten außerdem Provitamin A sowie die Vitamine B1, B2 und B3 - auch bekannt als Thiamin, Riboflavin und Niacin. Diese Stoffe sind beispielsweise wichtig für Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel sowie für die Bildung des sogenannten "Wohlfühlhormons" Serotonin.

Weil besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe unter der Schale sitzen, verzehrt man Birnen am besten ungeschält. Übrigens gibt es inzwischen etwa 2500 unterschiedliche Sorten - aber nur 10 davon sind normalerweise im Obsthandel zu bekommen.

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