Süß und gesund

Blutorangen: Die dunkelrote Vitaminbombe

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Lena Maier vom Viktualienmarkt hat Tipps zu den Blutorangen

München - Jetzt heißt es zugreifen: Blutorangen haben nur noch bis Ende März Saison! Die tiefroten Früchte schmecken nicht nur pur, sondern auch in feinen Gerichten. In der tz erklärt Marktfrau Lena Maier von Leo’s Obststandl am Viktualienmarkt alles Wissenswerte.

Jetzt heißt es zugreifen: Blutorangen haben nur noch bis Ende März Saison! Die tiefroten Früchte schmecken nicht nur pur, sondern auch in feinen Gerichten. In der tz erklärt Marktfrau Lena Maier von Leo’s Obststandl am Viktualienmarkt alles Wissenswerte, außerdem gibt es ein Rezept für fruchtiges Blutorangen-Sorbet.

Kälte sorgt für die Farbe

„Blutorangen brauchen für ihre Farbe die Kälte“, erklärt Expertin Lena Maier. Je unterschiedlicher die Temperatur von Tag und Nacht ist, desto dunkler verfärbt sich das Fruchtfleisch. Angebaut werden die Früchte daher vor allem im Mittelmeerraum: Das Klima mit Tagestemperaturen um 15 und Nachttemperaturen um 2 Grad ist für sie perfekt! An Leo’s Obststand kommen die Früchte aus Sizilien – neben der tiefroten Blutorange (4,95 Euro pro Kilo) gibt es hier auch die Halbblutorange (5,95 Euro pro Kilo), bei der nur Teile der Fruchtkammern rötlich verfärbt sind. Generell gilt: Je dunkler die Frucht, desto süßer und beeriger der Geschmack.

So gesund sind die Früchte

 Für die tiefrote Farbe der Blutorange sorgen sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Anthocyane – sie sollen die Zellen schützen, Entzündungen hemmen und sogar Krebs vorbeugen. „Blutorangen sind außerdem perfekte Vitamin-C-Lieferanten“, sagt Lena Maier. Zwei Früchte decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen – gerade in der kalten Jahreszeit doch ein Grund, zuzugreifen. Außerdem stecken jede Menge Folsäure und Ballaststoffe in den Früchten.

Vielseitig einsetzbar

Pur schmecken die Blutorangen besonders süß: Dafür einfach wie eine gewöhnliche Orange schälen und schneiden oder filetieren. Die Früchte machen sich aber auch in vielen verschiedenen Gerichten gut – von herzhaften Hauptgerichten bis zum süßen Dessert. Knackige Salat etwa kann man ganz einfach mit ein paar Filets eine ausgefallene Richtung geben, auch mit Fisch- und Fleischgerichten harmonisiert der beerige Geschmack perfekt. Oder wie wäre es mal mit ausgefallenen Torten und Desserts wie etwa dem Blutorangen-Sorbet (siehe Rezept)?

Kühl und trocken lagern

 

Beim Kauf darauf achten, dass die Früchte fest sind. „Kühl und trocken aufbewahrt halten sie etwa eine Woche“, erklärt Lena Maier. „Am besten, Sie lagern die Früchte im Kühlschrank.“ Vor dem Zubereiten allerdings darauf achten, die Früchte rechtzeitig aus der Kälte zu nehmen – bei Zimmertemperatur kann sich das Aroma besser entfalten.

Christina Meyer

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