Wut kocht hoch

Burger-Krieg: "Hans im Glück" landet wichtigen Sieg

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Hans im Glück Hans im Glück erzielt einstweilige Verfügung

Hat "Peter Pane" falsche Behauptungen über eine unwirksame Kündigung verbreitet? "Hans im Glück" hat eine einstweilige Verfügung erwirkt.

Im Streit zwischen "Hans im Glück" und "Peter Pane" kehrt auch nach der Bitte des Gerichts auf eine Einigung keine Ruhe ein.

"Unwahre Tatsachenbehauptung"

"Hans im Glück" hat vor dem Landgericht Frankfurt am Main gegen die gegen die Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH eine einstweilige Verfügung wegen unwahrer Tatsachenbehauptung erwirkt. Stein des Anstoßes war eine Pressemitteilung "Peter Panes" vom 7. November 2017, in der der Eindruck hergestellt wurde, dass in einem Beschluss des Landgerichts München I die Unwirksamkeit der von Hans im Glück ausgesprochenen Kündigung festgestellt worden wäre.

Laut "Hans im Glück" war dies nicht der Fall. Die Richter hätten in Bezug auf den aktuellen Rechtsstreit zwischen den beiden Parteien lediglich einen sogenannten Hinweisbeschluss erlassen, eine Entscheidung über die Wirksamkeit von Kündigungen habe es hingegen nicht gegeben.

Die Hintergründe zum Burger-Krieg.

Einstweilige Verfügung als Etappensieg

Im Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main sieht Johannes Bühler, Geschäftsführer der Hans im Glück Franchise GmbH, eine Bestätigung dieser Sichtweise: "Der Erfolg unseres Antrages auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zeigt, dass auch die Richter diese Aussage als falsch und damit als geschäftsschädigend bewerten", stellt Bühler klar.

Peter Pane spricht von "Nadelpiks im Rosenkrieg"

Konkurrent "Peter Pane" sieht das natürlich ganz anders. Auf Anfrage der Redaktion hat Jörg Forthmann, Pressesprecher der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH, noch einmal bestärkt, dass das Gericht deutlich signalisiert habe, dass die Kündigung gegen "Peter Pane" unwirksam sei.

Die einstweilige Verfügung bezeichnet er als "Nadelpiks im Rosenkrieg", der am Ende keine Bedeutung haben wird. Aber das Signal ist laut Forthmann klar. Auf die Einigung, zu der das Gericht die beiden Parteien aufgerufen hat, scheint "Hans im Glück" wenig Stücke zu setzen: "So eine ärgerliche Aktion hilft in keiner Weise, eine Einigung herbeizuführen."

Lesen Sie auch: Neuer Konkurrent lässt McDonald's, Hans im Glück und Co. zittern.

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