Chinakohl enthält krebsvorbeugende Stoffe

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Beim Einkauf von Chinakohl sollten Verbraucher auf geschlossene Köpfe mit einer hellen, frischen Schnittfläche achten. Foto: Holger Hollemann

Bonn (dpa/tmn) - Chinakohl kam vor hundert Jahren von China nach Europa und ist vielseitig einsetzbar und vor allem sehr gesund. Das Gemüse enthält unter anderem Pflanzenstoffe, die Krebs vorbeugen sollen.

Chinakohl hat einen leicht süßlichen Geschmack. Im Vergleich zu anderen Kohlsorten ist er zarter und leichter bekömmlich. Chinakohl ist arm an Kalorien (12 Kilokalorien pro 100 Gramm), aber reich an Kalium, Kalzium, Folsäure, Vitamin A und C. Vor allem sind im Chinakohl wertvolle Senfglykoside enthalten. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die krebsvorbeugend wirken. Das Gemüse kann auf viele verschiedene Weisen verwendet werden: entweder roh als Salat oder in Suppen und Eintöpfen sowie gegart im Wok, erläutert der Verbraucherinformationsdienst aid. Blanchierte Chinakohlblätter kann man auch für Rouladen verwenden.

Beim Einkaufen sollten Verbraucher auf geschlossene Köpfe mit einer hellen, frischen Schnittfläche achten. Im Gemüsefach bleibt er einige Tage lang frisch, wenn man den angeschnittenen Kopf in Folie verpackt. Auf keinen Fall darf er neben reifen Äpfeln oder Kiwis liegen, da sich sonst die Blätter vom Strunk lösen.

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