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Brotkultur

Darum ist deutsches Brot das beste der Welt

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Brot gehört zur deutschen Esskultur.

Brot gehört in Deutschland auf jeden Tisch. Trotz "böser Kohlenhydrate" können sich viele nicht von der Traditionsbackware trennen - und das aus gutem Grund.

Pausenbrot, Abendbrot, Brotzeit, brotlose Kunst, Broterwerb - Brot spielt in der deutschen Ess- und Alltagskultur eine entscheidende Rolle. Trifft man einen Deutschen, der längere Zeit im Ausland gelegt hat, dann kommt auf die Frage, was er am meisten vermisst, häufig die Antwort: deutsches Brot. Aber auch Frankreich oder Italien haben mit Baguette, Ciabatta und Co. berühmte Brotsorten hervorgebracht. Was macht das deutsche Brot also so besonders?

1. Deutsches Brot hat eine lange Tradition

Seit etwa 11.000 Jahren wird Getreide aktiv angebaut. Vor 6.000 Jahren haben die Ägypter den Sauerteig erfunden und damit den Weg für unsere heute Brotkultur freigemacht. Die älteste noch aktive Bäckerei Deutschlands hat ihren Sitz in Darmstadt und wurde erstmals 1591 in einer Kirchenchronik erwähnt. Die Brotkultur ist in Deutschland tief verwurzelt.

2. Brot ist Immaterielles Kulturerbe Deutschlands

Kein Wunder also, dass die Deutsche Brotkultur 2014 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Damit gehört Brot zur "Vielfalt der lebendigen kulturellen Ausdrucksformen, die unmittelbar von menschlichem Können getragen werden" und gilt als besonders schützenswert.

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3. Deutsches Brot wird aus vielen verschiedenen Getreidesorten hergestellt

Während in südlichen Ländern vor allem Weizen zur Brotherstellung verwendet wird, setzt man in Deutschland vermehrt auf Roggen und Dinkel, da diese Getreidesorten in unserem Klima von jeher besser gediehen. Roggen- bzw. Roggenmischbrote bilden 36 Prozent der Brotsorten, die in Deutschland produziert werden, gibt das Deutsche Brotinstitut an. 28,8 Prozent sind Weizen- und Weizenmischbrote. 17,3 Prozent der hergestellten Brote sind Vollkornbrote und 8,9 Prozent enthalten mindestens drei Getreidearten. Immerhin noch 5,7 Prozent werden aus Dinkelmehl gebacken. 

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4. Es gibt unzählige Sorten Brot in Deutschland

Das Deutsche Brotregister des Deutschen Brotinstituts verzeichnet derzeit über 3.200 unterschiedliche Brotspezialitäten, vermutlich sind es aber noch mehr, da nicht jeder Bäcker seine neueste Kreation sofort oder überhaupt meldet. Damit ist Deutschland unangefochtener Brotweltmeister. Aus dieser Vielzahl an Brotsorten wählt das Institut jährlich ein "Brot des Jahres". Im letzten Jahr gewann das Dinkelvollkornbrot diesen Preis, 2019 ist es das Bauernbrot.

5. Deutsches Brot ist besonders nahrhaft

Während nach einer Scheibe Weizenbrot schnell wieder der Magen knurrt, hält eine Scheibe Sauerteigbrot aus Roggen, Dinkel und Weizen viel länger vor. Ist es dann auch noch mit vielerlei Körnern und Sämereien gespickt und gesund belegt, ist das Brot eine regelrechte Nährstoffbombe mit vielen Ballaststoffen.

6. Deutsche kaufen Brot in kleinen Bäckereien

Mittlerweile verkaufen auch Discounter und Backshops Brot und Semmeln, aber diesen Trend beäugen viele Deutsche argwöhnisch und halten sich lieber an herkömmliche Bäckereien. 46,3 Prozent aller Brotumsätze wurden 2017 von handwerkliche Bäckereien und ihren Filialen in den sogenannten Vorkassenzonen erzielt, schreibt das Deutsche Brotinstitut. Abgeschlagen dahinter landen die Discounter mit 24,2 und Supermärkte mit 22,5 Prozent.

Das deutsche Bäckerhandwerk ist also immer noch relevant und stellt sicher, dass Brot aus Deutschland auch weiterhin seinesgleichen sucht.

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ante

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Selbst Brot, das nur ein wenig schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.  © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter das Ei, desto leichter wird es. Schwimmt es im Wasser, ist es schlecht.  © picture allian ce/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Fisch nach Fisch riecht, ist er nicht mehr frisch.  © picture alliance / Holger Hollem
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Verdorbenes Fleisch stinkt und wird schleimig. Achten Sie unbedingt auf die Lagerungstemperatur.  © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn Joghurt sehr flüssig ist, ist er nicht mehr genießbar.  © picture alliance / dpa
Käse Haltbarkeit erkennen
Hartkäse verträgt sogar eine Schimmelschicht. Schneiden Sie diese nur großzügig weg. Riecht der Käse unangenehm sauer, ist er schlecht.  © picture alliance / Harald Tittel
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen.  © picture alliance / Lorenzo Carne
Wurst Haltbarkeit erkennen
Wurst ist nicht gleich Wurst. Seltsamer Geruch und Schleimigkeit sind aber deutliche Indizien für die Tonne.  © picture alliance / Patrick Pleul

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