Alltagsfrage

Darum sind die weißen Streifen im Hühnerfleisch ein Problem

Entdecken Sie auch immer häufiger weiße Streifen, die das Hühnerfleisch durchziehen, das Sie gerade in die Pfanne legen wollten? Das hat es damit auf sich.

Die weißen Streifen, die sich immer häufiger in Hühnerfleisch zu finden sind, wirken unscheinbar, sind aber das Ergebnis eines großen Problems.

Aus was bestehen die weißen Streifen in Hähnchenfleisch?

Die weißen Streifen, die mit bloßem Auge leicht zu erkennen sind, bestehen aus Fett und verhärtetem Muskelgewebe.

Woher kommen die weißen Streifen in Hähnchenfleisch?

Laut einer Studie, die im Poultry Science Journal erschienen ist, sind die Streifen das Symptom einer Muskelkrankheit mit dem Namen Muskeldystrophie. Diese tritt vermehrt durch Massentierhaltung auf.

Darum sollten Sie Hähnchenfleisch auf keinen Fall waschen!

Hühnerfleisch hat ein gesundes Image. Sein geringer Fett- und hoher Eiweißanteil lässt besonders Sportler und figurbewusste Menschen häufig zugreifen. Wie Forscher der Universität Bologna nun festgestellt haben, enthält das von Muskeldystrophie betroffene Fleisch jedoch mehr Fett und weniger Eiweiß. Teilweise haben die Forscher bis zu 224 Prozent mehr Fett als in nicht betroffenem Hühnerfleisch festgestellt.

Auch weiß, aber viel gesünder: Deshalb sollten Sie die Flüssigkeit auf dem Joghurt nicht wegschütten.

Wenn Sie auf eine fettreduzierte Ernährung wert legen, sollten Sie die Hähnchenbrust beim nächsten Einkauf also ganz genau unter die Lupe nehmen. Oder gleich zu Bio-Hühnchen greifen. Durch die artgerechtere Züchtung ist das Fleisch auch seltener von weißen Streifen durchzogen.

ante

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