Sachsens Ministerpräsident Tillich tritt zurück

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Mit ganz viel Eiweiß und Kalzium

Die Milch macht's! So gesund ist der Wundertrank

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Tierischer Genuss: Milch ist gesund und schmeckt.

München - Milch gilt als eines der unverfälschtesten Lebensmittel auf dem Markt – und ist megagesund! Die tz hat sich die wichtigsten Fakten erklären lassen.

Die Geschichte der Milch ist zwar alt, hat aber trotzdem noch lang keinen Bart: Der weiße Trank gilt als eines der unverfälschtesten Lebensmittel auf dem Markt – und ist megagesund! Die tz hat sich von Maria Linderer, Geschäftsführerin der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft, die wichtigsten Fakten erklären lassen.

Das weiße Lebenselixier

21.682 Tonnen Milch werden in Bayern im Schnitt pro Tag erzeugt, jeder Deutsche verbraucht im Schnitt etwa 52 Kilo Milch pro Jahr (also rund 51 Liter). „Milch ist für den Menschen sehr wichtig“, sagt Maria Linderer. Sie enthält viel Eiweiß und Kalzium, die für Zähne und Knochen wichtig sind. Empfohlen werden drei Portionen Milch am Tag – die können sich zusammensetzen etwa aus einem Glas Milch, einem Becher Joghurt und zwei Scheiben Käse. „Damit ist der Tagesbedarf eines Erwachsenen gedeckt.“

Milch macht satt

Generell besteht Milch aus über 80 Prozent Wasser, 4,5 Prozent Milchzucker, Fett und Mineralstoffen sowie Vitaminen. Sie ist zwar kein Dickmacher, sollte aber auch nicht als reiner Durstlöscher herhalten. Linderer: „Milch sollte man als Lebensmittel betrachten.“ Milch verlangsamt das Hungergefühl: Wegen der besonderen Zusammensetzung und des hohen Eiweißgehalts bleibt der Blutzuckerspiegel stabil – damit macht sie lange satt. Wer Milch schon zum Frühstück auf dem Speiseplan hat, hält leicht bis Mittag durch.

Fett & Co.

Milch kann sich im Fettgehalt und hinsichtlich der Wärmebehandlung unterscheiden. „Je höher der Fettgehalt, desto vollmundiger der Geschmack“, sagt Linderer. Vollmilch hat 3,5 Prozent Fett, fettarme Milch 1,5 Prozent. Daneben gibt es noch Milch mit bis zu 4 Prozent oder 0,7 Prozent Fett. Bei der Wärmebehandlung unterscheidet man drei Stufen: pasteurisiert (die mildeste Stufe), hocherhitzt und ultrahocherhitzt. „Je höher die Milch erhitzt wurde, desto länger ist sie haltbar“, so die Expertin. H-Milch ist immer ultrahocherhitzt, das heißt, sie wurde einige Sekunden auf mindestens 135 Grad erhitzt. Sie deutlich länger haltbar als pasteurisierte oder hocherhitzte Sorten. Zum Großteil ist Milch homogenisiert, das heißt, die Fettkügelchen in der Milch wurden mechanisch zerkleinert, damit das Fett nicht aufrahmt.

Von Soja bis Hafer

Sojamilch, Hafermilch, Mandelmich: Das sind alles Ersatzvarianten der herkömmlichen Milch, die sich etwa im Rahmen einer veganen Ernährung eignen. Die natürliche Zusammensetzung der Kuhmlich jedoch ist einzigartig. „Die Ersatzsorten werden künstlich auf Nährstoffe getrimmt“, sagt Maria Linderer. Eine Ausnahme bildet die laktosefreie Milch: „Sie steht der gewöhnlichen Milch in nichts nach – ist nur etwas süßlicher und bräunlicher, da der Milchzucker bereits gespalten ist.“

So hält sie lang

Beim Kauf sollten Verbraucher unbedingt auf eine lichtdichte Verpackung achten. „Milch ist sehr lichtempfindlich – das könnte den Geschmack verändern“, berichtet Maria Linderer. Auch eine durchgehende Kühlkette ist wichtig – das gilt besonders für Frischmilch, die auch in der geschlossenen Verpackung im Kühlschrank aufbewahrt werden muss. Bei ­H-Milch reicht da der Keller oder die dunkle Speisekammer. Offene Milchpackungen im Kühlschrank halten bei allen Sorten mindestens zwei bis drei Tage. Ein letzter Tipp noch, damit die Milch nicht anbrennt: Nicht auf der höchsten, sondern nur der mittleren Temperaturstufe erhitzen und am besten immer wieder rühren. So kann sich die Wärme gut ausbreiten. Die unterste Schicht wird nicht überhitzt.

Christina Meyer

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