Jeder kennt sie

Diese sieben Dinge kosten uns im Supermarkt die Nerven

+
Jeder kennt sie, die nervigen Dinge, die im Supermarkt passieren können.

Lange Schlangen an den Kassen, gedankenverlorene Bummler, die keinen Platz zum Durchkommen lassen: So ein Supermarkt-Besuch kann zur Zerreißprobe werden. 

Versperrte Gänge, Personen, die einem an der Kasse zu sehr auf die Pelle rücken, so dass man fast ihren Atem im Nacken spürt: Jeder kennt sie, die richtig nervigen Sachen, die in einem - am besten noch überfüllten - Supermarkt so passieren können.

Die sieben nervigsten Aufreger in Supermärkten im Überblick:

Der Vordrängler

Ein absolutes No-Go in jedem Supermarkt - und eigentlich auch in allen anderen Situationen - ist das Vordrängeln. Nichts sorgt für mehr Wut im Bauch als ungeduldige Supermarktkunden, die davon ausgehen, dass die gängigen Regeln nicht auf sie zutreffen und sich einfach vorbeimogeln.

Der Gänge-Blockierer

Sie treffen im Supermarkt auf einen alten Bekannten? Wie schön! Kaffeekränzchen werden aber lieber nach draußen verlegt. Die meisten Kunden möchten nämlich ihren Einkauf so schnell wie möglich hinter sich bringen und nicht um Sie herumtanzen. Deshalb sind lang andauernde, private Gespräche zwischen den Regalen mehr als unerwünscht.

Der Zickzack-Läufer

Klar, im Supermarkt gibt es viel Auswahl und der Überblick geht leicht verloren. Einige Kunden nehmen dies zum Anlass unstrukturiert zwischen den Regalen hin und her zu laufen und dabei im besten Fall den anderen den Überholvorgang zu vermiesen. Dann wenigstens zur Seite, bitte!

Der auf-die-Pelle-rückende Kunde

An der Kasse wird um jeden Zentimeter gekämpft. Da können aufdringliche Personen, die keinen angemessenen Abstand wahren und einem quasi im Nacken sitzen, schon für Frustrationen sorgen. Wird dann auch noch der kostbare Platz auf dem Band eingeschränkt, ist der Geduldsfaden schnell gerissen. Also lieber ein wenig (Sicherheits-)Abstand halten.

Der unfreundliche Kassierer

Ein Tag im Supermarkt ist kein Zuckerschlecken - das macht sich oft am Kassierer bemerkbar. Trotzdem ist eine nette Begrüßung an der Kasse für viele Kunden absolute Voraussetzung. Wird die unterlassen oder ist der Kassierer gar pampig, steht der nächste Supermarktbesuch wohl woanders an.

Der Langsam-Einscanner

Zeit ist Geld - auch an der Supermarktkasse. Da bleibt wenig Verständnis für einen Kassierer, der seiner Arbeit nur schwerfällig oder geradezu bedächtig nachkommt.

Der Warentrenner-Vergesser

Oft sind es auch Kleinigkeiten, die Frustrationen bei den Kunden auslösen: Ein vergessener Warentrenner gleicht dann einem Eindringen in die Privatsphäre und das Revier muss schleunigst markiert werden. Man will ja schließlich alles heil mit nach Hause bringen und jegliches Chaos an der Kasse vermeiden.

Der Unaufmerksame

Ein Einkauf kann noch so durchorganisiert und minutiös geplant sein - es gibt immer irgendwo einen unaufmerksamen Kunden, der entweder gedankenverloren im Weg steht, vor sich hin trödelt oder am Telefon hängt und den Anschein erweckt den kompletten Tag im Supermarkt verbummeln zu wollen. Bei so wenig Feingefühl für die Mitmenschen würde so mancher gerne die Krallen ausfahren.

Von Franziska Kaindl und Simona Asam

Lebensmittelskandale in Deutschland

Vergammelt, verseucht, falsch deklariert - Lebensmittelskandale haben Verbraucher in Deutschland schon mehrfach verunsichert. © dpa
März 2013: 10 000 Tonnen vergifteter Mais wurden zu Tierfutter verarbeitet. Allein in Niedersachsen sind mehr als 3500 Bauernhöfe beliefert worden. © dpa
Februar 2013: Millionen Eier aus Freiland- und Bodenhaltung sowie von Bio-Betrieben wurden als angebliche Bio-Eier verkauft, obwohl die Legehennen nicht vorschriftsgemäß gehalten. © dpa
Januar 2013: In mehreren europäischen Ländern wird in Supermarktprodukten neben dem angegebenen Rindfleisch auch Pferdefleisch gefunden. Mitte Februar tauchen auch in Deutschland Fertiggerichte mit falsch deklariertem Fleisch auf. © dpa
2012: Nach dem von Behörden verhängten Produktionsstopp in einer Brotfabrik bei München meldet die Bäckereikette Müller-Brot Insolvenz an. Kontrolleure fanden wiederholt Mäusekot und Speisereste von früheren Produktionen in Maschinen der Bäckerei. © dpa
2011: In Deutschland sterben rund 40 Menschen an den Folgen des gefährlichen EHEC-Darmkeims. Die Behörden warnen vor dem Verzehr roher Tomaten, Gurken und Blattsalate. Später stellt sich heraus: EHEC war von belasteten Sprossen aus Ägypten ausgelöst worden. © dpa
2010: Mit Dioxin belastetes Bio-Futtermittel eines niederländischen Herstellers wird in elf Bundesländer geliefert. Vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen werden viele Biohöfe gesperrt. © dpa
2008: Vergammelter Mozzarella aus Italien landet auch auf deutschen Käsetheken. Insgesamt sollen rund 11 000 Tonnen des mit Würmern und Mäusekot verunreinigten Käses europaweit als frische Ware in Supermärkten angeboten worden sein. © dpa
Lebensmittelskandale in Deutschland
2005: Mindestens 50 Betriebe und Lager in mehreren Bundesländern sind in Geschäfte mit verdorbenem Fleisch verwickelt. Große Mengen wurden zu Döner, Bratwurst und Geflügelnuggets verarbeitet. Besonderes Aufsehen erregte ein Unternehmer aus dem bayerischen Deggendorf: Er importierte tonnenweise Schlachtabfälle aus der Schweiz, deklarierte sie um und verkaufte sie an Lebensmittelproduzenten im In- und Ausland. © dpa
2005: In zwei Filialen einer Supermarktkette werden bei Hannover Mitarbeiter beim Manipulieren von Fleischverpackungen ertappt. Sie hatten Hackfleisch mit abgelaufenem Verbrauchsdatum neu verpackt und so das Verfallsdatum verlängert. Mitarbeiter und Kunden anderer Supermärkte melden sich mit ähnlichen Vorwürfen. © dpa
2001: Mit dem in der EU verbotenen Antibiotikum Chloramphenicol belastete Shrimps aus Asien gelangen über die Niederlande nach Deutschland. Die EU beschließt, die Einfuhr von Shrimps, Geflügel, Honig und Kaninchenfleisch aus China zu verbieten. © dpa
1997: Ein Skandal um illegale Rindfleisch-Importe aus Großbritannien verunsichert die Verbraucher. Aus Angst vor der Rinderseuche BSE werden in Deutschland Tausende Tiere getötet, der Konsum von Rindfleisch geht drastisch zurück. Als Auslöser der Krankheit gilt die Verfütterung von Tiermehl und Tierfett, die 2001 europaweit verboten wird. © dpa

Auch interessant

Meistgelesen

Es geht um die Wurst: Forscherin sagt Folge des Vegan-Booms voraus, die noch niemand ahnt
Es geht um die Wurst: Forscherin sagt Folge des Vegan-Booms voraus, die noch niemand ahnt
Islamkonforme Schokolade: Verheimlichte Toblerone den Schritt aus Angst vor Boykott?
Islamkonforme Schokolade: Verheimlichte Toblerone den Schritt aus Angst vor Boykott?
Darum müssen Sie darauf bestehen, dass die Bäckerverkäuferin keine Handschuhe trägt
Darum müssen Sie darauf bestehen, dass die Bäckerverkäuferin keine Handschuhe trägt
Stiftung Warentest prüft Schokolade: Dieser Hersteller lässt Milka, Lindt und Co. hinter sich
Stiftung Warentest prüft Schokolade: Dieser Hersteller lässt Milka, Lindt und Co. hinter sich

Kommentare