Thunfisch, Eisbergsalat und Co.

Diese Dinge sollten Sie niemals in einem Sushi-Restaurant bestellen

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Finger weg von diesen Sushi-Spezialitäten!

Der Sushi-Trend hält an und immer mehr Restaurants schießen aus dem Boden. Es gibt ein paar Dinge, die Sie selbst in einem schicken Laden nicht essen sollten.

Sushi polarisiert. Viele Menschen lieben die rohen Fisch-Spezialitäten, während andere davon überzeugt sind, dass wir nicht ohne Grund das Feuer entdeckt haben.

Wenn Sie sich das nächste Mal auf einen Abend mit Stäbchen, Sojasoße und Wasabi-Paste freuen, sollten Sie allerdings im Hinterkopf haben, dass nicht jedes Gericht auf der Karte oder auf dem Förderband eine gute Wahl ist. Wir verraten Ihnen, von welchen Dingen Sie die Finger lassen müssen.

Blauflossen-Thunfisch

Der Blauflossen-Thunfisch, auch Roter Thun oder Großer Thun genannt, ist ein vielgesehener Fisch in Sushi-Restaurants. Er ist natürlich nicht gefährlich für Ihre Gesundheit, aber verzichten Sie aus Rücksicht auf die Umwelt auf den Verzehr. Die Bestände sind erschöpft und werden trotzdem immer noch überfischt.

Aber nicht jeder Thunfisch, der Ihnen serviert wird, ist Blauflossen-Thunfisch. Fragen Sie den Kellner, welche Art für das Sushi genutzt wird. Langflossen-Thun oder Gelbflossen-Thun sind unbedenklich.

Krabben

Autor und Küchenchef Warren Bobrow warnt Sushi-Fans davor, Krabben zu essen. Diese sind in vielen Röllchen zu finden oder werden auf einem Reis-Bett serviert. "Es gibt einen Giftstoff in frischen Krabben, der Sie sehr, sehr krank machen kann," erklärte er. "Glücklicherweise servieren die meisten Sushi-Bars Surimi-Krabben oder Köhler-Fische, die eingefärbt wurden." Wenn Sie eine Schalentier-Vergiftung vermeiden wollen, sollten Sie also nachfragen, ob es sich um echtes Krabbenfleisch handelt.

Lachs

Viele Experten raten von Fischen wie Lachs oder auch Pazifischem Makrelenhecht ab, da diese eine höhere Anfälligkeit für Parasiten haben. Die meisten Fische, die für Sushi verwendet wurden, waren allerdings gefroren, was Parasiten abtötet.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, fragen Sie die Servicekraft, wie lange und bei welcher Temperatur der Fisch gefroren war. Laut Experten sollten der Fisch mindestens eine Woche bei -20 Grad auf Eis liegen, um wirklich alle Parasiten abzutöten.

Eiskalt: So werden Sie bei Tiefkühl-Fisch abgezockt

Eisbergsalat

Laut Koch Hank Scrampton sollten Sie die Finger von dem harmlos aussenden Eisbergsalat lassen, der Ihnen zum Sushi serviert wird. Er habe bei mehr als einer Gelegenheit beobachten können, wie übriggebliebener Salat wiederverwendet wurde. Einige Restaurants hätten sogar extra Eimer, in denen der Salat von Tellern gesammelt wird.

Schnapper

Sie essen gerne Red Snapper in Sushi-Restaurants? Wahrscheinlich haben Sie ihn bisher seltener auf dem Teller gehabt, als Ihnen lieb sein kann. In einer Studie von 2013 wurden angeblicher Snapper getestet und in weniger als 6 Prozent der Fälle hat es sich tatsächlich um diese Fischart gehandelt. Also sparen Sie sich das Geld lieber.

Weißer Thunfisch

Was uns als Weißer Thunfisch serviert wird, ist häufig ein Fisch namens Escolar oder Buttermakrele. Das Fleisch dieses Fisches enthält viele einwertige Fettsäureester, die bei übermäßigem Verzehr zu gravierenden Beschwerden wie Bauchkrämpfen, Erbrechen und Kopfschmerzen führen.

Video: Sushi rollen - Anleitung für Anfänger

Lesen Sie auch: Ist im "Fisch Mäc" eigentlich wirklich kein Fisch?

ante/Video: Glomex

Frau bestellt 500-Euro-Menü im Restaurant - das wurde ihr serviert

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