Imker-Kunde

Diese Kriterien gelten bei Bio-Honig

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Ob ein Honig sich "Bio-Honig" nennen darf, hängt unter anderem davon ab, wie der Imker sein Bienevolk hält. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild

Wer Bioprodukte kauft, will sicher gehen, möglichst unbehandelte Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Bei Honig ist die Sache kompliziert: Wie kann kontrolliert werden, ob eine Biene biologisch unbedenkliche Blumen ansteuert?

München (dpa/tmn) - Imker können kaum beeinflussen, welche Blüten Bienen bestäuben. Was macht einen Honig dann zum Bio-Honig? Dabei zählen vor allem äußere Bedingungen wie die Haltung der Bienen und die Arbeitsweise der Imker.

Beispielsweise ist festgelegt, dass in einem Radius von drei Kilometern um den Bienenstock herum die Tiere hauptsächlich den Pollen von ökologischen Kulturen und Wildpflanzen sammeln können. Die Bienenkästen müssen darüber hinaus aus Holz bestehen und nicht aus Kunststoff, erklärt die Verbraucherzentrale Bayern.

Auch bei der Behandlung von Bienenkrankheiten gibt es bestimmte Vorschriften. Entscheidend ist weiterhin, wie die Tiere im Winter gefüttert werden: Bei Honig mit Biosiegel darf es nur eine Zuckerlösung aus Biozucker sein. Darüber hinaus dürfen bei der Honiggewinnung keine chemisch-synthetischen Substanzen eingesetzt werden.

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