Bye bye, Migräne!

Diese Lebensmittel schmecken lecker - und helfen gegen Kopfschmerzen

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Bestimmte Lebensmittel lösen Kopfschmerzen aus - zum Glück gibt es Alternativen.

Millionen Deutsche haben regelmäßig Kopfschmerzen - dabei ließen diese sich mit ein paar kleinen Veränderungen bei der Ernährung ganz einfach beseitigen.

"Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen" lautet eine alte Bauernweisheit - und diese gibt es nicht ohne Grund. Denn was wir essen, beeinflusst nicht nur unser Gewicht und wie gut wir uns konzentrieren, sondern natürlich auch unsere Gesundheit. Leiden Sie beispielsweise regelmäßig an Kopfschmerzen oder sogar Migräne, sagen Sie mit einer simplen Ernährungsumstellung dem Pochen im Kopf den Kampf an.

Ernährung und Kopfschmerzen beeinflussen sich gegenseitig

Schätzungen zufolge werden ganze 15 Prozent der Weltbevölkerung regelmäßig von bohrenden Kopfschmerzen geplagt. Doch mit der richtigen Ernährung reduzieren Sie Kopfschmerzen deutlich. Und aufgrund dieser riesigen Zahl an Betroffenen gibt es mittlerweile zum Glück immer mehr Erkenntnisse darüber, wie sich Ernährung und Kopfschmerzen gegenseitig beeinflussen. 

Genauso lassen sich Aussagen darüber treffen, welche Lebensmittel und Gerichte Kopfschmerzen auslösen - und welche "gut für den Kopf" sind.

Kopfschmerz-Lebensmittel und Alternativen:

Schokolade

Milchschokolade enthält viel Zucker, die beim Genuss den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen und danach wieder abfallen lässt. Auf diesen Prozess reagieren einige Menschen mit Kopfschmerzen. Sollten Sie eine solche Reaktion bei sich selbst feststellen, nachdem Sie etwas Süßes genascht haben, gibt es gleich mehrere leckere Alternativen. 

Eine davon ist dunkle Schokolade. Aufgrund ihres hohen Kakaoanteils schmeckt sie zwar weniger süß als Vollmilchschokolade, jedoch sinkt bei ihrem Genuss das Risiko, Kopfschmerzen zu bekommen. Übrigens hat sie auch deutlich weniger Kalorien - und ist damit der ideale Snack zwischendurch, selbst wenn Sie gerade Diät halten. Oder Sie greifen auf gesunde Snacks wie Äpfel oder Nektarinen, jedoch nicht zu Bananen - sie enthalten nämlich Tyramin, das die Kopfschmerzen noch verstärken könnte.

Rotwein

Soviel wissen wir alle: Trinken wir zu viel Wein, haben wir am nächsten Tag einen Kater und auch Kopfschmerzen sind vorprogrammiert. Aber weshalb löst Rotwein eigentlich Kopfweh aus, das stärker ist als bei anderen alkoholischen Getränken? Die Antwort liegt in den Stoffen, die sich während der Gärung des Weins bilden. Das sind unter anderem

  • Histamin,
  • Tannine und
  • Sulfite.

Besonders die als Tannine bekannten Gerbstoffe im Rotwein sorgen für den dröhenden Kopf am nächsten Tag, denn sie erweitern die Gefäße im Gehirn, was Kopfschmerzen begünstigt. 

Sie sind ein Wein-Liebhaber und wollen nicht auf Ihr Gläschen am Abend verzichten? Dann steigen Sie besser auf Weißwein um. Denn in Weißweinen ist viel weniger Tannin enthalten.

Milchprodukte

Drückt und pocht Ihr Kopf, nachdem Sie Milchreis, Fruchtquark oder Schmelzkäse gegessen haben? Das kann an den in Milchprodukten enthaltenen Eiweißen und Tyramin liegen, auf die manche Menschen ziemlich empfindlich reagieren. Verzichten Sie also besser auf zu viel Eiweiß, das Sie in Form von Fertigprodukten in Joghurt & Co. zu sich nehmen. 

Die Alternative sind Milch, Sahne oder Naturjoghurt. Aber Vorsicht: Genießen Sie auch diese Lebensmittel nur in Maßen, wenn sich sonst schnell wieder der Kopfschmerz einstellt.

Tütensuppen

Salzig, fettig und voll mit Konservierungsstoffen: Nach dem Verzehr von Tütensuppen sind für viele Menschen Kopfschmerzen vorprogrammiert. Verzichten Sie, wenn Sie zu Kopfschmerzen neigen, lieber komplett auf ungesunde, industriell gefertigte Fertiggerichte. Denn selbst kochen macht Spaß - und Sie können sicher sein, dass in Ihrem Essen keine "Kopfschmerzauslöser" enthalten sind.

Wurst

Viele Menschen bekommen nach dem Verzehr von Wurst Kopfschmerzen. Der Grund: Im Fleisch ist Nitrat enthalten, das die Wurst länger haltbar machen soll. Bei vielen Menschen löst genau dieses Konservierungsmittel aber Kopfschmerzen aus. Die Alternative: frisches Fleisch, wie Hähnchen, das Sie vor dem Verzehr gut durchbraten.

Auch interessant: Abgesehen von der Ernährung beeinflussen Sie auch noch mit anderen Mitteln Ihre Kopfschmerzen.

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Mit diesen Lebensmitteln schlemmen Sie schlechte Laune ganz einfach weg

Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger.
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger. © Pixabay
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken.
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken. © Pixabay
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen kann ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse Sie schnell wieder auf den Damm bringen.
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, kann Sie ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse schnell wieder auf den Damm bringen. © Pixabay
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen.
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen. © Pixabay
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen.
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen. © Pixabay
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks.
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks. © Pixabay
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen.
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen. © Pixabay
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird.
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird. © Pixabay
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels.
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels. © Pixabay
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen.
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen. © Pixabay

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