Luxusfleisch vom Ammersee

Spitzenkoch Bobby Bräuer kochte, Sepp Krätz besorgte das Fleisch aus seiner eigenen Wagyu-Zucht

München - Coole Kuh, heißer Trend! Wir dürfen vorstellen: die derzeit möglicherweise angesagteste Spezialität in der Fleischtheke. Wagyu-Rind!

Die tz hat das Luxusrind in der BMW-Welt in Bobby Bräuers Restaurant gekostet – direkt aus der Züchtung von Großgastronom Sepp Krätz.

Was ist anders an diesem Rindfleisch?

Wagyu-Rinder kommen eigentlich aus Fernost („Wa-gyu“ heißt übersetzt einfach nur „Kuh aus Japan“). Anders als bei herkömmlichen Rindern ist das Fett im Fleisch der Wagyu-Rinder nicht punktuell, sondern gleichmäßig verteilt. Im Vergleich zu anderen Rinderrassen hat es einen bis zu 30 Prozent höheren Anteil an ungesättigten Fettsäuren, also an „gutem“ Fett. Außerdem ist der Gehalt an Omega-3-Säuren hoch, weshalb Wagyu als besonders gesund gilt.

Warum ist es so g’schmackig?

Die selbst gezüchteten Rinder von Sepp Krätz, gekreuzt aus japanischen Wagyu-Rindern und einer deutschen Edelrasse, leben am Ammersee in Freilaufställen auf Stroh. Sie haben ausreichend Bewegung, um eine optimale Muskulatur zu entwickeln. Die Wagyus bekommen Gras und Heu aus der Region. Nach 20 Monaten wird das Futter durch eine kohlenhydratreiche Nahrung (Gerste, Hafer und Mais) sowie Mineralien ergänzt. Neben der Füttterung ist eine artgerechte Schlachtung wichtig: Seine Rinder werden in den nahegelegenen Schlachthof nach Grub gebracht. Die Anlieferung erfolgt meist einen Tag davor, damit sich die Wagyus in einem ruhigen Stall erholen können.

Wo gibt es Wagyu?

Freilich, diese Aufzucht hat ihren Preis: Ein Kilo Wagyu-Roastbeef kostet um die hundert Euro. Als schockgefrostete Burger kann man sie im Frischeparadies Niederreuther (Großmarkthalle) kaufen. Das Goldene Kalb (Viktualienmarkt) bietet Gerichte mit dem Luxus-Fleisch an. Und natürlich gibt es das Edel-Rind bei Sepp Krätz in der Waldwirtschaft (Großhesselohe) sowie im Hippodrom auf der Wiesn.

 

Privatfeier in der Alm

Bis zum Winter ist es zwar Gott sei Dank noch etwas hin. Aber wer die zünftige Alm auf der Dachterrasse des Mandarin Oriental (Neuturmstr. 1) für eine Exklusiv-Feier buchen will, sollte wegen der großen Nachfrage schon jetzt reservieren. Von 1. November bis 31. Januar können hier Privatfeiern mit bis zu 65 Personen steigen. ­Reservierung und weitere Info unter 089/29 09 88 88.

Musik im Biergarten

Das Wetter soll halten, also ab in den Biergarten! Zum Beispiel in die Hirschau von Wiesn-Wirt Wiggerl Hagn (Gyßlingstr. 15) im Englischen Garten: Da steht heute ab 18 Uhr die Band Star Me Up auf der Bühne.

Senioren fehlt Durst

Ältere Menschen trinken oft zu wenig. Wie der Kölner Professor Ralf-Joachim Schulz berichtet, haben Senioren ein geringeres Durstgefühl und weniger Körperwasser als jüngere Menschen. Er empfiehlt, täglich 30 Milliliter Flüssigkeit pro Kilogramm Körpergewicht zu trinken – macht bei 60 Kilogramm etwa zwei Liter. Anzeichen für Flüssigkeitsmangel seien Konzentrationsstörungen, Antriebsarmut oder Unruhe. Senioren sollten sich außerdem morgendlich wiegen: Ein schneller Gewichtsverlust könne an einem hohen Flüssigkeitsverlust liegen.

Frische Zwetschgen

Ob Pflaumen und Zwetschgen frisch sind, erkennt man an einer Wachsschicht um die Früchte. „Kann man in die prallen Früchte gerade so hineindrücken, sind sie reif“, erklärt Jürgen Schüler von der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisation Obst und Gemüse in Bonn. Nach dem Kauf am besten im Kühlschrank lagern, um den Reifeprozess zu stoppen. So ­halten sie bis zu eineinhalb Wochen.

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