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Eataly in der Schranne: So gefällt es den Münchnern

München - Am Donnerstag hat in der Schrannenhalle auf 4600 Quadratmetern der neue italienische Markt Eataly eröffnet. Die tz hat sich umgehört, wie zufrieden Kunden und Händler sind.

­Luftig, übersichtlich, italienisches Flair: ein Blick in die neue Schrannenhalle.

Aus den Lautsprechern besingt Kid Rock Sweet Home Alabama All Summer Long. Gefühlsmäßig sind wir aber nicht im Süden der USA, sondern in Italien: Die Münchner schieben sich zwischen frischer Pasta und Käse durch die Gänge: Am Donnerstag hat in der Schrannenhalle auf 4600 Quadratmetern der neue italienische Markt Eataly eröffnet. So voll wie bei der Eröffnung wird’s sicher an normalen Tagen nicht werden – und an den Kassen, die gestern noch mit allerlei Problemchen zu kämpfen hatten, wird’s bald schneller gehen. Die tz hat sich umgehört, wie zufrieden Kunden und Händler sind.

Gute Auswahl

Dogacan Onaran (30), Köchin: "Ich komme ursprünglich aus Istanbul und kenne Eataly von dort. Obwohl es nur mit dem Auto zu erreichen ist, lieben die Türken Eataly. Ich weiß schon jetzt, dass ich wieder und wieder kommen werde, denn die Auswahl ist einfach gigantisch. Besonders die frische Pasta und die Salatbar lachen mich an."

Zu hektisch

Peter Schenkl (80), Rentner: "Ich suche Trüffelhonig, den es in guten italienischen Feinkostgeschäften gibt. Hier finde ich ihn zwar nicht – aber eine gute Zitronenmarmlade habe ich gekauft. Um zu zahlen, musste ich viel zu lange anstehen. Leider ist die Atmosphäre im Erdgeschoss hektisch: Das lädt nicht zum Verweilen ein."

Wie daheim

Paola Longo (27), Personal Shopper bei Eataly: "Ich fühle mich wie zu Hause, weil so viele Italiener hier sind. Meine Heimat ist Kalabrien. Ich berate die Kunden und gebe Tipps zur Zubereitung. Es gibt zum Beispiel die sehr pikante Streichsalami Nduja aus Süditalien, die kann man wunderbar in Bruschetta und Tomatensoße verarbeiten."

Großer Promi-Ansturm

Jahrhundertkoch Eckart Witzigmann

So voll war die Schrannenhalle auch in ihren besten Zeiten nie – in das neue Konzept von Eataly wollte am Mittwochabend jeder seine Nase stecken. Zumindest jeder, der eine Einladung zum exklusiven Pre-Opening hatte. Mit der Neugierde der Münchner Prominenz, der Unternehmer und Wirte haben die Betreiber wohl nicht gerechnet. Nach knapp zwei Stunden war Prosecco- und Wein-Engpass. Rasch wurden Gläser gespült, die Gäste stillten ihren Durst an einer improvisierten Bar.

Sternekoch ­Eckart Witzigmann ist beeindruckt von der Größe und Vielfalt: „Pompös und faszinierend.“ Er selbst war erst kürzlich Trüffel sammeln bei Alba. „Italien ist eine so begnadete Region.“

Wiesnwirt Christian Schottenhamel.

Ebenfalls dabei: die Wirte Christian Schottenhamel und Ricky Steinberg („Früher habe ich mir Ravioli aus der Dose gemacht, jetzt bin ich froh, dass ich mir bessere italienische Küche leisten kann“), Schlagerstar Patrick ­Lindner mit Freund Peter Schäfer, die im Frühjahr nach Capri reisen, Niki Lauda, Innenminister Joachim ­Herrmann („Mille Grazie für den Abend“) und Charles Schumann.

Jasmin Menrad, Maria Zsolnay

Rubriklistenbild: © Klaus Haag

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